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Wenn auch Teile der "Linken" die NATO-Kriegsvorbereitungen gegen Russland geflissentlich übersehen, gibt es tolle Initiativen, die hoffen lassen, dass 2018 Aktionen gegen die NATO-Basen in "Ramstein" & "Büchel" größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erreichen:

Osnabrücker Friedensinitiative fordert Atomwaffen-Abzug

Die Osnabrücker Friedensinitiative (Ofri) hat an die regionalen Bundestagsabgeordneten appelliert, sich für einen Abzug aller Atombomben aus Deutschland einzusetzen.

In einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten Mathias Middelberg (CDU), Rainer Spiering (SPD), Matthias Seestern-Pauly (FDP) und Filiz Polat (Grüne) ruft die Friedensinitiative dazu auf, in den Verhandlungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung auch die in Deutschland gelagerten Atomwaffen zum Thema zu machen. In Büchel in der Eifel lagern die USA angeblich 20 Atombomben.

Die Ofri verweist darauf, dass die UN-Generalversammlung im Juli 2017 mit großer Mehrheit ein Abkommen zur Ächtung aller Atomwaffen beschlossen hat. Deutschland stimmte in der Vollversammlung gegen den Vertrag. Inzwischen ist nach Ofri-Angaben das Abkommen von über 50 Staaten unterzeichnet worden. Die federführende Organisation ICAN wurde für ihre Arbeit mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1000539/osnabruecker-friedensinitiative-fordert-atomwaffen-abzug


Die Kirchen sind da fortschrittlicher als russophobe "Linke" (wie der selbsternannte "Friedensforscher" Tobias Pflüger (MdB der PdL):

Keine legitime Selbstverteidigung

Die Evangelische Kirche im Rheinland fordert, die letzten amerikanischen Atomwaffen aus dem rheinland-pfälzischen Büchel abzuziehen. Die Waffen lagern seit 1958 im Fliegerhorst bei Cochem.

Eine Drohung mit atomaren, chemischen und biologischen Massenvernichtungswaffen dürfe Deutschland nicht mehr als Mittel legitimer Selbstverteidigung ansehen, heißt es in einem am Donnerstag von der Landessynode in Bad Neuenahr verabschiedeten Friedenswort. Im Vertrauen auf Gott "wollen wir uns nicht länger von solchen Waffen umgeben, schützen und gefährden lassen".

Schweigen aus Sicherheitsgründen

Im Fliegerhorst in Büchel bei Cochem ist seit 1958 das Taktische Luftwaffengeschwader 33 stationiert. Es ist unter anderem für die Bewachung von US-Einrichtungen in Deutschland zuständig. In der Friedensbewegung heißt es, dass in Büchel bis zu 20 US-Atombomben lagern. Die Bundeswehr teilte mit, dass sie aus Sicherheitsgründen Behauptungen zur Anzahl, zu vermuteten Lagerorten sowie dem Umgang mit Nuklearwaffen weder bestätigen oder kommentieren könne.

Zudem verlangt die EKiR von der Bundesregierung, den von 122 Staaten beschlossenen Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. Weiter wendet sich die Landeskirche grundsätzlich "gegen den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern". Es gelte, "Krieg und kriegerische Mittel als Möglichkeit der Konfliktlösung" zu überwinden. Gewaltfreie Lösungen seien möglich, auch wenn sie eigene wirtschaftliche Interessen berührten und schmerzhaft seien.

www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2018-01-11/rheinische-kirche-fordert-abzug-amerikanischer-atomwaffen

das erste was der neu gewählte Bundestag beschlossen hat (nach der Diätenerhöhung !) war die weitere Genehmigung von Kriegseinsätzen - der nächste Schritt wird die Erhöhung des Kriegs-Etats für 201 ff sein:

Cyberwar und Flugroboter

Die Bundeswehr sei im Dauereinsatz – und befinde sich zugleich im Aufbruch: So hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in ihrem »Tagesbefehl zum Jahreswechsel« die Lage der Truppe beschrieben. Und das trifft durchaus zu.

Von einem Dauereinsatz der Bundeswehr kann man schon seit Jahren sprechen. Mehr als 3.700 deutsche Soldaten waren Ende 2017 in zwölf Staaten auf drei Kontinenten stationiert. Eine große Anzahl befand sich laut Angaben der Truppe in Afghanistan: Beinahe 1.000 Angehörige der deutschen Streitkräfte taten dort Dienst. Allerdings ist der Einsatz am Hindukusch nicht mehr der zentrale Schwerpunkt der Bundeswehr, der er lange war: Der Krieg dort ist nicht zu gewinnen; die NATO hält die Kräfte, die sie vor 16 Jahren in Kabul an die Regierung brachte, gerade eben noch im Amt. Zum neuen Schwerpunkt der Bundeswehr ist 2017 die Sahelzone geworden. Ebenfalls fast 1.000 deutsche Soldaten waren im Rahmen der UN-Truppe MINUSMA vor allem in Nordmali im Einsatz, um dort die überaus angespannte, regelmäßig eskalierende Lage zu überwachen. Im Kontext mit MINUSMA hat die Luftwaffe inzwischen einen Transportstützpunkt in der nigrischen Hauptstadt Niamey eingerichtet. Die Bundeswehr ist zudem mit fast 200 Soldaten an der Trainingsmission EUTM Mali beteiligt. Dort bildet sie nicht nur Truppen aus Mali aus, sondern auch Militärs aus den anderen Ländern der »G5 Sahel« (Mali, Mauretanien, Burkina Faso, Niger, Tschad), die gemeinsam eine Einsatztruppe zum Kampf gegen Dschihadisten in der Sahelzone und der Sahara aufbauen.

Zunehmend bringt sich die Bundeswehr auch gegen Russland in Stellung. Hat sie in den vergangenen Jahren bereits ihre Manövertätigkeit in Ost- und Südosteuropa deutlich verstärkt, so beteiligt sie sich seit Januar an der Stationierung von NATO-Truppen im Baltikum und in Polen. Zum einen organisiert sie die Logistik für die Anreise der US-Truppen, die in den Ländern zwischen Estland und Bulgarien kontinuierlich Manöver durchführen, aber alle neun Monate ausgetauscht werden müssen; sie reisen gewöhnlich über Deutschland aus den Vereinigten Staaten an. Zum anderen beteiligt sich die Bundeswehr, indem sie selbst ein NATO-Bataillon im litauischen Rukla führt. Auch dieses steckt laufend in Kriegsübungen, die es gemeinsam mit einheimischen Streitkräften abhält. Mit ihm sind zum ersten Mal seit 1944 deutsche Truppen auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion dauerhaft präsent. Hardliner dringen auf eine weitere Aufstockung.

www.jungewelt.de/artikel/324245.cyberwar-und-flugroboter.html

... ist zwar nicht meine bevorzugte Quelle, aber die Nachricht ist wohl wahr:

Aufgedeckt: Geheime Panzer-Transportzüge rollen über Sachsen nach Osten – Nachrichtensperre

Ein zufällig geschossenes Foto zeigt einen Militärtransport, der am vergangenem Donnerstag zwischen 9 und 10 Uhr nahe Reichenbach, auf der Strecke in Richtung Leipzig/Dresden, durchs sächsische Vogtland gerollt ist. Darauf zu erkennen ist ein Transport-Zug, der schwere Kampfpanzer ohne Hoheitsabzeichen und damit illegal auf deutschen Boden bewegt. Die Deutsche Bahn AG schweigt. Behörden halten sich bedeckt. Bundeswehr, US-Armee und NATO sind für Auskünfte nicht zu erreichen.

www.anonymousnews.ru/2017/10/10/kriegsvorbereitungen-gegen-russland-vogtlaender-beobachten-geheime-panzer-transportzuege/

... und in Polen freuen sie sich auf ihren Untergang:

www.facebook.com/krzysztof.rzepka.31/videos/158507021452616/


Fakten - keine Fake News - nur vom "Feindsender" zu haben:

Bremerhaven im Ausnahmezustand:
Feldjäger und US-Militärpolizei im Einsatz wegen Panzerverlegung

Am heutigen Sonntag trafen weitere US-Frachter mit schwerem Militärgerät in Bremerhaven ein, darunter 87 Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams, 144 Bradley-Schützenpanzer und 18 Paladin-Haubitzen. Im Hafengebiet kam es zu Spontandemonstrationen. Das Hafengebiet wird von privaten "Sicherheitsdienstleistern" mit Maschinenpistolen bewacht.

deutsch.rt.com/fotostrecken/45131-bremerhaven-im-ausnahmezustand-feldjager-und-usa-panzer/

Größte Anlandung von Panzern seit Kaltem Krieg erreicht Deutschland - Luftaufnahmen zeigen Ausmaß

Ein weiteres Video der jüngsten Lieferungen an Militärgerät aus den USA in Bremerhaven zeigt auf, welches Ausmaß die Lieferungen haben. Zur Unterstützung der Operation „Atlantic Resolve“ wurden etwa 2.800 Ausrüstungsgegenstände des 3. Panzerbrigadekampfteams, der 4. US-Infanteriedivision, einschließlich 87 Panzern und 144 Bradley-Kampffahrzeugen, entladen. Der Konvoi wird anschließend nach Polen für die bevorstehende NATO-Übung gehen.
(...) US-General Timothy Ray erklärte bei der Ankunft des Frachters, dass die Truppenverlegung als Reaktion auf eine offene Aggression geschehe.

deutsch.rt.com/kurzclips/45162-grosste-lieferung-us-ruestung-kalter-krieg/#.WldR_m9fJQF.facebook


Panzer-Tourismus auf Deutschlands Straßen:
In unseren Qualitätsmedien gibts von den NATO-Truppenbewegungen im Osten Deutschlands nur zufällig was zu lesen - wenn's gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt:

Polizei stoppt Konvoi mit US-Panzern

Bei der Kontrolle von sechs mit Panzern beladenen Tiefladern auf der Autobahn 4 hat die Polizei erhebliche Mängel festgestellt. Eine polnische Spedition sollte im Auftrag der US-Armee sechs Haubitzen vom Typ M 109 nach Deutschland bringen. Doch die von der Firma genutzten Auflieger waren allesamt ungeeignet. Wegen zahlreicher Beanstandungen verordneten die Polizisten den Lkw-Fahrern sofort auf dem Rastplatz Oberlausitz eine Zwangspause.

www.mdr.de/sachsen/bautzen/polizei-stoppt-konvoi-mit-panzern-100.html

Gestoppte US-Haubitzen haben Raststätte bei Bautzen verlassen und rollen zum Manöver

Die bei Bautzen festgesetzten Panzer der US-Army haben den Rasthof Oberlausitz-Nord in der Nacht zu Freitag wieder verlassen und setzten ihre Reise nach Hohenfels in der Oberpfalz fort. Zuvor war die Militärtechnik auf Ersatzfahrzeuge verladen worden. Seit Donnerstagsvormittag hatten polnische Spediteure, deutsche Sicherheitsbehörden und amerikanische Armeevertreter nach einer Lösung gesucht.

www.lvz.de/Region/Polizeiticker/Suche-nach-Loesung-fuer-gestoppte-US-Panzer-bei-Bautzen


... und gleichzeitig läuft die Propaganda-Maschine deutscher Qualitätsmedien auf vollen Touren:

Probte Russland schon den Krieg gegen Europa?

Wie "BILD" unter Berufung auf Geheimdienstquellen berichtet, handelte es sich bei dem umstrittenen russischen Militär-Manöver "Sapad 2017" nicht um eine Anti-Terror-Übung, sondern um die Generalprobe für eine Invasion des Baltikums.

BILD beruft sich hierbei auf zwei Mitarbeiter eines westlichen Geheimdienstes. Demnach gehe es nicht wie angekündigt darum, die „Verteidigungskapazitäten der Armee der Russischen Föderation zu trainieren“. Stattdessen sei es eine Trockenübung gewesen, die verwundbarste Region Europas – nämlich die drei Baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland – zu erobern, und gleichzeitig eine „Schockkampagne“ gegen westeuropäische Nato-Staaten zu fahren.

www.bz-berlin.de/welt/probte-russland-schon-den-krieg-gegen-europa

... und der böse Russe hat sogar U-Boote:

Russische U-Boote nahe Datenkabeln machen Nato nervös

Russische U-Boote sind zunehmend im Mittelmeer und im Atlantik unterwegs. Dabei konzentrieren sie sich besonders auf die Gebiete, in denen Datenkabel verlaufen, sagte Andrew Lennon, Kommandeur der U-Boot-Streitmacht der Nato.

www.spiegel.de/politik/ausland/russland-u-boote-nahe-von-datenkabeln-machen-nato-nervoes-a-1184834.html

Und der Krieg gegen Russland - als ein Land, das sich dem US-Imperialismus nicht beugt - wird im Rahmen der NATO ideologisch und logistisch weiter vorbereitet:

Tod für die Welt

US-Präsident Donald Trump legte am Montag in Washington seine nationale Sicherheitsstrategie vor. Ihr Inhalt: »Amerika zuerst« weltweit, insbesondere auf militärischem Gebiet. China und Russland bezeichnete er als Rivalen, die den Einfluss, die Werte und den Wohlstand der USA in Frage stellten.

https://www.jungewelt.de/artikel/323938.tod-f%C3%BCr-die-welt.html


Lockerung der US-Nuklearpolitik: Rückt ein Atomkrieg jetzt näher?

Die Regierung um US-Präsident Donald Trump plant offenbar die US-Nuklearwaffenpolitik mithilfe eines Gesetzesentwurfs zu lockern. Demnach sollen nicht-atomare Angriffe von den Vereinigten Staaten mit nuklearen Gegenangriffen beantwortet werden können. Zudem sollen Atomsprengköpfe für Trident-Raketen entwickelt werden. Sicherheitsexperten und Wissenschaftler warnen, dass die Änderungen die Gefahr eines atomaren Wettrüstens verstärken könnten.

https://www.derwesten.de/politik/lockerung-der-us-nuklearpolitik-rueckt-ein-atomkrieg-jetzt-naeher-id213073667.html


man muss schon "Feindsender" hören & lesen, wenn man etwas wissen will aus der wirklichen Welt:

William Perry: "Gefahr, dass wir in einen Nuklearkrieg hineinstolpern"

In einer spektakulären Rede warnt der ehemalige US-Verteidigungsminister William J. Perry in der National Cathedral in Washington vor dem Nuklearkrieg gegen Russland. Nur leider berichtet kaum jemand darüber.

https://deutsch.rt.com/meinung/62632-am-nuklearen-abgrund/


Truppenbesuch in Norwegen:
US-General stimmt Soldaten auf "großen Kampf" ein

"Es wird Krieg geben": Ein ranghoher US-General hat bei einem Truppenbesuch in Norwegen von bevorstehenden Kämpfen gesprochen.

https://www.gmx.net/magazine/politik/truppenbesuch-norwegen-us-general-stimmt-soldatenauf-grossen-kampf-32716912

http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-general-stimmt-soldaten-auf-grossen-krieg-ein-a-1184888.html


Frau Dagdelen ist eine derer bei den LINKEN, die das Wort NATO in den Mund nehmen:

NATO betreibt zunehmende Eskalationspolitik gegenüber Russland

„Der Erklärung der NATO den Dialog mit Russland suchen zu wollen, steht leider in Wirklichkeit eine zunehmende Eskalationspolitik des Nordatlantikpakts entgegen.(...)"

https://www.linksfraktion.de/presse/pressemitteilungen/detail/nato-betreibt-zunehmende-eskalationspolitik-gegenueber-russland/