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die Forderung ist klar und deutlich: Beseitigung aller Atomwaffen auf dieser Erde - preiswürdig allem, wenn auch der Wert dieses Preises in der Vergangenheit von solchen Preisträgern wie z.B. Drohnen-Obama ziemlich entwertet wurde ! Nur die Besitzer dieser Waffen und die meisten NATO-Staaten einschließlich Deutschland sind dagegen !

Die Begründung der Bundesregierung ist "akrobatisch": Man sei ja eigentlich gegen Atomwaffen, aber sie dienten ja auch der Friedenssicherheit durch Abschreckung... verlogener & verkommener geht nicht !

Bei der Preisverleihung in Oslo musste man ja noch was schreiben in den Qualitätsmedien:

Träger des Friedensnobelpreises fordert von Deutschland Ächtung von Atomwaffen

Kurz vor der Entgegennahme des Friedensnobelpreises hat die Anti-Atomwaffen-Gruppierung Ican die Bundesregierung zur Ächtung aller Atomwaffen aufgerufen. Es sei eine "Schande", dass Deutschland den UN-Vertrag zum weltweiten Verbot atomarer Waffen boykottiere, kritisierte Sascha Hach aus dem Vorstand von Ican Deutschland in einer Erklärung vom Sonntag. Er warf Deutschland vor, sich an eine "fatale Nuklearallianz mit den USA" zu klammern.

Im Juli beschlossen 122 Staaten bei den Vereinten Nationen einen entsprechende Vertrag. Seit September liegt er in New York zur Ratifizierung aus, nach Angabe von Ican unterschrieben bereits 56 Staaten. Die Atommächte sowie alle Nato-Staaten - unter ihnen Deutschland - verweigern dem Abkommen bislang die Unterstützung.

Für Deutschland würde ein Beitritt zu dem Abkommen bedeuten, dass die mutmaßlich bis zu 20 im rheinland-pfälzischen Büchel stationierten US-Atombomben abgezogen werden müssten.

www.welt.de/newsticker/news1/article171443008/Traeger-des-Friedensnobelpreises-fordert-von-Deutschland-Aechtung-von-Atomwaffen.html

NATO schreckt ab - an der russischen Grenze:

www.youtube.com/watch?v=HcYRbwXbCqg

Trump ist ein Faschist reinsten Wassers!

Sein Bild mit Eltern in KuKluxKlan-Uniform, sein ganzes rechtsradikale politisches Handeln im Inneren (zur hellen Freude seiner hinterwäldlerischen Wähler, die gar nicht wissen wollen, dass er eigentlich nur seiner Kapitalistenklasse weiterhilft) und seine brandgefährliche Außenpolitik: Erst Korea, dann Russland - jetzt Israel: Er will "die ganze Beckerei" - überall auf der Erde für sein Imperium - koste es, was es wolle ... und so ist er in der Levante gelandet - an der Seite seines Mit-Rassisten und Großmachtisraelis Netanjahu ... da gibt es keine Diplomatie mehr; nur noch Drohgebärden und Dislozierung von Truppen, wenn man die Ausdehnung des Einflussbereiches nicht mit weniger haben kann ! Da kriegt sogar diie großbürgerliche FAZ Schiss, wenn auch in verschwurbelter Form (weil natürlich bleibt natürlich der Hauptfeind Iran mit Russland) ...

Und nicht vergessen: der Mann hat den Koffer zum atomaren Overkill in der Hand !

Zerstörer Trump

Die Entscheidung des amerikanischen Präsidenten folgt einem innenpolitischen Kalkül. Denn Trumps evangelikale Wähler feiern die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels als einen Meilenstein auf dem Weg zur Ankunft des Reichs Gottes. Auf dem Weg stören Muslime nur, und für Trumps Wähler sind die Konflikte des Nahen Ostens ohnehin weit weg. Trumps Entscheidung zu Jerusalem fügt sich auch in sein Leitmotiv: „disruptiv“ sein. Weg also mit allen Gewissheiten, die kompliziert sind, die nicht wie gewünscht funktionieren und die einer wie Trump ablehnt. Weg auch mit dem „Friedensprozess“ zwischen Israel und den Palästinensern, an dem sich so viele amerikanische Präsidenten die Zähne ausgebissen haben. (...)

www.faz.net/aktuell/politik/ausland/trumps-haltung-zu-israel-und-die-auswirkungen-15332970.html

Deutsche Waffen in alle Welt ... die Rüstungsindustrie brummt; in die Türkei wird gleich eine ganze Panzerfabrik exportiert. Wozu sie dienen kann man gut am Krieg der Saudis gegen das jemenitische Volk beobachten:

Berlin genehmigt Waffen an Saudi-Arabien

Berlin genehmigt erneut den Export von Rüstungsgütern nach Saudi-Arabien. Die Opposition kritisiert, Riad habe mit seinem "schmutzigen Krieg in Jemen Tausende Tote zu verantworten".

Hintergrund ist das Antwortschreiben des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine schriftliche Frage des Bundestagsabgeordneten Stefan Liebich von der Linkspartei. Die aktuellen Zahlen seien brisant, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Nicht zuletzt, da das Ringen um die Vorherrschaft am Golf zwischen Saudi-Arabien und Iran auch den konfessionell gespaltenen Libanon ergriffen hat. Auch in anderen Ländern, wie Syrien, tragen beide Länder ihre Konflikte aus. In Jemen verhängte Saudi-Arabien zuletzt eine totale Blockade, die mutmaßliche iranische Lieferungen an Rebellen verhindern sollte, und geriet damit in Kritik. Denn vor allem litten Zivilisten unter den Machtkämpfen. Laut der Uno hat der Krieg im Jemen die “schlimmste humanitäre Krise der Welt” ausgelöst.

Waffenexporte nach Saudi Arabien

www.sueddeutsche.de/politik/exklusiv-deutsche-waffen-fuer-saudi-arabien-1.3747180


Im Krieg mit deutschen Waffen?
Eine Bilanz der Rüstungsexportpolitik der Großen Koalition

Rechtliche Regeln: Keine Waffenlieferungen an Kriegsparteien

Die politischen Grundsätze aus dem Jahr 2000 – damals von der rot-grünen Bundesregierung erlassen – sind eindeutig in ihren Vorgaben. So wird die Lieferung von Kriegswaffen und kriegswaffennahen sonstigen Rüstungsgütern nicht genehmigt, wenn Drittstaaten in bewaffnete Auseinandersetzungen verwickelt sind. Auch das Verhalten von Drittstaaten etwa im Hinblick auf die Unterstützung des Terrorismus oder die Bereitschaft zum Gewaltverzicht sollten berücksichtigt werden. Während diese nur politische Richtlinien bilden, sind mit dem Gemeinsamen Standpunkt der EU von 2008 rechtlich verbindliche Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von Militärgütern und -technologie geschaffen worden.

blog.prif.org/2017/09/04/im-krieg-mit-deutschen-waffen-eine-bilanz-der-ruestungsexportpolitik-der-grossen-koalition/


... und immer wieder das zionistische Israel:

Baustart für israelische Korvetten in Kiel

(...) Die Korvetten werden bei German Naval Yards in Kiel gebaut und dort mit Schiffstechnik und Antrieb ausgerüstet. Die Endausrüstung mit der nötigen Aufklärungs- und Waffentechnik erfolgt dann auf einer Werft in Israel. Die neuen Korvetten sollen nach israelischen Medienberichten unter anderem in der Lage sein, Schiffe, Raketen und Flugzeuge zu bekämpfen. Das Auftragsvolumen für die deutsche Werften beläuft sich auf gut 430 Millionen Euro, Deutschland übernimmt knapp ein Viertel der Kosten.

das sind schlappe 100 Millionen € für den deutschen Steuerzahler - nach den "geschenkten" atomar bewaffneten U-Booten ein erneutes Reinpumpen von Kriegstechnik in diese explosive Region !

www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Baustart-fuer-israelische-Korvetten,korvetten152.html

dem Artikel in der "jungen welt" ist wenig hinzuzufügen:

Europäische Kriegsunion

25 EU-Staaten nicken Militärkooperation Pesco ab. Ziel sind Rüstungsprojekte und gemeinsame Einsätze. Bundeswehr führend beteiligt

Die EU-Außenminister haben am Montag den offiziellen Startschuss für den Aufbau der europäischen Militärunion gegeben. Bei ihrem Treffen in Brüssel stimmten sie den ersten 17 konkreten Projekten zu, mit denen EU-weit einheitliche Streitkräftestrukturen aufgebaut werden sollen. Das Vorhaben, das formell »Ständige Strukturierte Zusammenarbeit« (Permanent Structured Cooperation, Pesco) genannt wird, läuft darauf hinaus, durch das Zusammenfügen militärischer Elemente in einzelnen Projekten gleichsam nach dem Baukastenprinzip letztlich einer EU-Armee möglichst nahezukommen. Das Vorhaben war bereits am 13. November öffentlich verkündet worden. Jetzt ist es in aller Form beschlossen. An Pesco beteiligen sich 25 EU-Staaten. Nur Dänemark, dem 1992 nach dem »Nein« seiner Bevölkerung zum Maastricht-Vertrag ein Opt-out auch in der EU-Militärpolitik eingeräumt wurde, und Malta verweigern sich. Großbritannien, das in der Vergangenheit den Aufbau einer EU-Armee stets verhindert hatte, tritt ohnehin aus der Union aus.

Die neue Militärkooperation hat ab sofort Folgen. So haben sich die teilnehmenden Staaten schriftlich verpflichtet, ihre Wehretats »regelmäßig« zu erhöhen, und zwar »in realen Werten«, also inflationsbereinigt. 20 Prozent davon müssen sie mittelfristig für neue Rüstungsprojekte ausgeben, zwei Prozent für die Rüstungsforschung. Zudem müssen sie künftig »substanzielle Unterstützung« für EU-Einsätze leisten – mit Personal, Material, Ausbildung, Infrastruktur »und Sonstigem«, heißt es in den Pesco-Vereinbarungen. Darüber hinaus sollen mehr Geld als bisher für militärische Operationen zur Verfügung gestellt und beschleunigte »nationale Entscheidungsprozesse« über die EU-Interventionen etabliert werden.
Beilage Reisen, morgen

Die Bundeswehr nimmt führend am Aufbau der Militärunion teil. Schon seit einigen Jahren ist sie dabei, den »europäischen Pfeiler« der NATO durch eine Verflechtung der Streitkräfte in Europa zu stärken. Experten weisen darauf hin, dass dies formal auf binationaler Ebene geschieht. Die verflochtenen Truppenteile können also jederzeit auch unter EU-Flagge eingesetzt werden. Zudem wird die Bundeswehr vier der zunächst 17 Pesco-Projekte führen, die gestern in Brüssel abgenickt wurden. So organisiert sie den Aufbau eines EU-Sanitätskommandos, das die für jeden Militäreinsatz unverzichtbare medizinische Infrastruktur optimieren soll. Außerdem leitet sie die Errichtung von Logistik-Drehscheiben, die helfen sollen, EU-Truppen und ihren Nachschub schnellstmöglich in die Einsatzgebiete zu verlegen. In Verbindung damit wird sie sich um die Transportwege sowie um die Bereitstellung der notwendigen Transportmittel kümmern. Darüber hinaus koordiniert sie die Gründung eines »Kompetenzzentrums«, in dem EU-Militärberater ausgebildet werden sollen. Das vierte Projekt, das die Bundeswehr leitet, ist die Einrichtung einer »Krisenreaktionsinitiative« (Crisis Response Operation Core, CROC). Sie soll Bedrohungsanalysen erstellen und die für Einsätze benötigten Truppen identifizieren.

Im deutschen Politik-Establishment wird Pesco im Allgemeinen gelobt, zuweilen aber auch als unzureichend bezeichnet. Im Berliner Büro der Denkfabrik European Council on Foreign Relations etwa heißt es, das Vorhaben sei ein »impotenter Gorilla«. Scharfe Kritik kommt von der Linkspartei. »Frieden und Sicherheit lassen sich nicht durch massive Aufrüstung und neue Militärtechnologie erreichen«, erklärt der Europaexperte der Linksfraktion im Bundestag, Andrej Hunko.

www.jungewelt.de/artikel/323392.europ%C3%A4ische-kriegsunion.html

Hier geht es nicht nur um effiziente Ausrüstung. Wenn Deutschland heute schon Kampftruppen in den arabischen Emiraten ausbildet und Waffen dorthin schickt, dann kann das nur schlechte Folgen haben - bald ganz unkontrolliert "europäisch" !

Leute steht auf! Verhindert das! Diese Frau ist größenwahnsinnig! Außerdem gibt es überhaupt keine Regierung, die solche weitreichenden Entscheidungen im Moment treffen darf! Wer legt hier Verfassungsbeschwerde ein?! Wo bleibt die Linke?!

Es geht auch nicht nur um "Einsparungen" (bei gleichzeitiger Aufrüstung); es geht um Vorbereitungen von Kriegen in aller Welt, um Beteiligung an atomarer Rüstung ... um Ausbildung eines "Subimperiums" (neben Großisrael) in der "one world"-Strategie unter Bedingungen von Trumps "America first".

Tja - und die Linke kann ja noch nicht mal das Wort "NATO" aussprechen - bei den vielen "Atlantikern" in ihrer Führung ... wie will sie da adäquat mitreden können - never ever !

"Ein historischer Schritt"

Das ist heute ein historischer Schritt. Denn die gemeinsame europäische Verteidigung war mal ein Gründungsgedanke der Europäischen Gemeinschaft, dann hat er 60 Jahre lang brach gelegen. Vor eineinhalb Jahren haben wir eine deutsch-französische Initiative auf den Weg gebracht, um diese gemeinsame europäische Verteidigung wiederzubeleben. Heute legen wir den Grundstein für eine Europäische Verteidigungs- und Sicherheitsunion.

www.tagesschau.de/ausland/vonderleyen-pesco-101.html


 ... und damit die weiteren Kriege ums Öl & Bodenschätze auch von Deutsch-EU mitgestaltet werden können, baut man gleich eine Euro-Armee auf, mit schneller Eingreiftruppe (gegen Russland) und generell besserer Logistik:

23 EU-Staaten gründen Militärunion

"Heute ist ein großer Tag für Europa", sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor dem Treffen in Brüssel. "Wir gründen heute die europäische Sicherheits- und Verteidigungsunion." Man gehe "einen weiteren Schritt in Richtung der Armee der Europäer". Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) bezeichnete den Beschluss als "historisch". Er sei ein "großer Schritt in Richtung Selbstständigkeit und Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU". (...)

Seit vielen Jahren ringen die Europäer um eine gemeinsame Verteidigungspolitik, der Erfolg war bisher äußerst überschaubar. Das aber könnte sich nun ändern: Am Montag haben die Außen- und Verteidigungsminister von 23 der 28 EU-Staaten dem Europäischen Rat mitgeteilt, in der Verteidigung künftig gemeinsame Wege zu gehen.

Zu den Vorschlägen gehören ein europäisches Sanitätskommando, ein "Exzellenzzentrum" für EU-Ausbildungsmissionen oder die Aufstellung gemeinsamer Kampfeinheiten nach Regionen. Demnach könnte es künftig eine Einheit der osteuropäischen Viségrad-Staaten oder auch eine "Weimarer Battlegroup" mit deutschen, französischen und polnischen Soldaten geben. Im Gespräch ist auch eine "militärische Schengenzone", innerhalb derer der Transport von Soldaten und schwerem Material künftig deutlich schneller und einfacher möglich sein soll als bisher, und der Aufbau gemeinsamer Logistik-Drehscheiben.

 www.spiegel.de/politik/ausland/bruessel-23-eu-staaten-gruenden-pesco-zusammenarbeit-bei-verteidigung-a-1177685.html