Hiroshima - der erste Atombomben-Einsatz der USA !

www.youtube.com/watch?v=OJ6CDi1cZaI

https://scontent-frt3-2.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/20479809_10207513156625648_8446409075528165184_n.jpg?oh=140c2178d94f705e99e33d60964d1eb4&oe=5A345527

Landauf landab versichern die meisten mainstream-Sender, dass das damals ganz furchtbar war, aber notwendig, um US-Soldaten die Fortsetzung des Krieges gegen Japan zu ersparen ...
Ich mag kein Abfeiern von Jahrestagen - nicht bei Fukushima - nicht bei Hiroshima ... nur geht es heute den Militärs darum, Atomkriege zu gewinnen - punktgenau und schonend für die Zivilgesellschaft - so die Propaganda der NATO-Stäbe und der hinter ihnen stehenden Rüstungskonzerne. Dazu werden für hunderte von Milliarden diese Waffen "modernisiert" - für den Profit und letztendlich für die punktgenaue Auslöschung der Menschheit ...

Das Gedächtnis der Menschheit

Das Gedächtnis der Menschheit
für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.
Ihre Vorstellungsgabe für kommende
Leiden ist fast noch geringer.

Die Beschreibungen,
die der New Yorker
von den Gräueln der Atombombe erhielt,
schreckten ihn anscheinend nur wenig.
Der Hamburger ist noch umringt von den Ruinen,
und doch zögert er,
die Hand gegen einen neuen Krieg zu erheben.
Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen.
Der Regen von gestern macht uns nicht nass sagen viele.

Diese Abgestumpftheit ist es,
die wir zu bekämpfen haben,
ihr äußerster Grad ist der Tod.
Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote,
wie Leute, die schon hinter sich haben,
was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.

Und doch wird nichts mich davon überzeugen,
dass es aussichtslos ist,
der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen.
Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen,
damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!
Lasst uns die Warnungen erneuern,
und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!
Denn der Menschheit drohen Kriege,
gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,
und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,
wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
nicht die Hände zerschlagen werden.

– Bertolt Brecht – geschrieben 1952

Gut dass es Aktionen dagegen gibt - hier 3 Beispiele:

Auf Achse für Frieden und Abrüstung - Friedensfahrradtour NRW 2017!
5. - 12. August von Köln nach Bielefeld

http://www.nrw.dfg-vk.de/images/Zeichnung%20Flyer_dr.jpg

www.nrw.dfg-vk.de/dokumente/DFG-VK%20-%20Flyer%20Friedensfahrradtour%20v02%20-%20web.pdf

... und:

Hiroshima mahnt: Atomwaffen abrüsten!

Friedensplenum und DFG-VK Mannheim rufen auf zur Mahnwache
Mo. 7. August 2017, 17.30 Uhr Marktplatz Mannheim

Musik: Rafaela Dominik Sarah Rafaela Saenz wird ihre Sinfonie „Hieroshima 1945“

Das Friedensplenum Mannheim und die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen, DFG-VK erinnern mit dieser Mahnwache an die Getöteten, die durch den Einsatz von zwei US-amerikanischen Atombomben am 6. und 9. August 1945 in Hiroshima und Nagasaki umgebracht wurden.

Am 7. Juli 2017 beschlossen 122 Staaten der Vereinten Nationen in New York den Atomwaffenverbotsvertrag. Nach jahrelangen Verhandlungen zur Abrüstung senden sie damit ein klares Signal an die Atomwaffenstaaten.

pdfAtomwaffen_abschaffen_Hiroshima-Mahnwache_Mannheim_7.8.2017.pdf

...und: www.dfg-vk-bayern.de/FFT-2017-OrgInfo-01.html

Die USA planen neue Atomkriege und modernisieren ihre Atomwaffen - Deutschland hilft:

Urenco liefert Uran für US-Atomwaffen
Die deutsch-niederländisch-britische Atomfirma „Urenco“ versorgt nach WDR-Recherchen die USA mit angereichertem Uran, das zur Herstellung von Tritium für das US-Atomwaffen-Arsenal genutzt wird.
Demnach soll die US-Tochter der Urenco die AKW Watts Bar und Sequayah des US-Staatskonzerns TVA bis 2030 mit Brennstoff im Wert von 500 Millionen Dollar beliefern. Die vier Reaktoren dort sind mit Zusatzeinrichtungen ausgestattet, um neben Strom auch das für militärische Zwecke dringend benötigte Tritium zu erzeugen. Damit werde dem größten Kernwaffenstaat der Welt garantiert, dass sein Atomwaffenprogramm „dauerhaft weiterexistieren kann“, kritisierte der Nichtweiterverbreitungsexperte Wolfgang Liebert von der Uni Wien.
Laut dem Vertrag von Almelo darf Urenco nur Uran für friedliche Zwecke anreichern. Der „Gemeinsame Ausschuss“, das Aufsichtsgremium, in dem auch die Bundesregierung mit Veto-Rechtsitzt, hatte sich allerdings schon 2005 auf den Standpunkt gestellt, dass es sich bei dem Waffen-Tritium lediglich um ein „Beiprodukt“ der Stromproduktion handele, für das diese Zivilklausel
nicht gelte. Das geht aus einem Bericht des US-Rechnungshofs von 2014 hervor. Demzufolge hat Urenco schon 2006 und 2010 Lieferverträge mit TVA abgeschlossen; die Bundesregierung bestreitet bisherige Lieferungen. „Der Fall zeigt einmal mehr, dass eine Trennung zwischen ziviler und militärischer Nutzung von Uran nicht möglich ist“, sagte Alex Rosen von den Ärzten gegen den
Atomkrieg (IPPNW).
aus: "ausgestrahlt"-Magazin Nr.36