Trotz aller jahrzentelangen Bemühungen des "militärisch-industriellen Komplexes" der USA, den Einsatz von Atomwaffen "auf dem Gefechtsfeld" zu ermöglichen, gab es doch vielfältige Probleme mit entsprechenden Plänen:

  1. waren die vorhandenen Wasserstoffbomben zu groß und zu ungenau, um taktische Schläge damit zu führen - die dienten dem Erst- oder dem Zweitschlag ("wer zuerst schießt, stirbt als zweiter") - das Ergebnis war immer die Auslöschung der Menschheit - dazu gab es Abkommen zwischen der Sowjetunion und den USA, um diese Gefahr nur einigermaßen zu beherrschen.
  2. man kann die Verkleinerung nicht beliebig betreiben, weil die kritische Masse ca.10kg nicht unterschritten werden kann, was aber bereitsder Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe entspricht.

heute will das Imperium USA aber Atomkriege gewinnen und bedroht mit "neuen" modernisierten Atomwaffen Russland, China und Länder des nahen Ostens wie den Iran. Dafür sollen in den nächsten Jahrzehnten Billionen Dollar eingesetzt werden. Es ist ein verlogenes Spiel für neue Profite der Rüstungsindustrie und das russische Verteidigungsministerium hat klar gesagt, dass es solche militär-taktischen Manöver nicht mitmachen wird und jeder diesbezügliche Versuch, das ENDE EUROPAS bedeuten würde.

Pentagon will mehr kleinere, taktische Atomwaffen

Gerade hat wieder Paul Selva, General der US-Luftwaffe und Vizevorsitzender der Joint Chiefs of Staff, darauf verwiesen, wie DefenseOne berichtet, dass kleinere Atomwaffen notwendig seien, um vor deren Einsatz abzuschrecken. Das Militär sieht sich im Aufwind, nachdem Donald Trump nicht nur die Verteidigungsausgaben erhöhen, sondern eben auch die Atomwaffen modernisieren und ausbauen will. Die bizarre Logik ist Bestandteil der Rhetorik für jedes Wettrüsten. Im Kalten Krieg wurde das Gleichgewicht des Schreckens durch den Bau von Atombomben mit einer immer größeren Zerstörungskraft vorangetrieben.

www.heise.de/tp/features/Pentagon-will-mehr-kleinere-taktische-Atomwaffen-3793442.html

Expertin sieht Gefahr des Atomkrieges aktueller denn je

Interview: Die Bielefelderin Angelika Claußen vom Verein „Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs“ über den Hiroshima-Angriff und das Vermächtnis der Opfer

www.nw.de/nachrichten/regionale_politik/21875433_Expertin-sieht-Gefahr-des-Atomkrieges-aktueller-denn-je.html