Nachdem die überwiegende Anzahl der Staaten dieser Erde in der UNO die Forderung nach dem Verbot von Nuklearwaffen gerade erst bekräftigt hat, nun endlich mal eine fortschrittliche Entscheidung des Nobelpreis-Kommitees. Nach Drohnen-Obama und ähnlichren dubiosen Entscheidungen wurde die Ächtung von Atomwaffen - den finalen peace makern - auf den Schild gehoben ... gut so !

Deutschland ist mal wieder "kritisch" - zwar generell gegen Atomwaffen (die sie in der "atomaren Teilhabe über Russland von Büchel aus abwerfen soll), aber auch gemeinsam mit u.a. USA & Israel gegen deren Ächtung ... so geht das "System Merkel" ...

Oslo blamiert Atommächte
Friedensnobelpreis 2017 geht an Kampagne für Verbot von Nuklearwaffen.
ICAN und IPPNW prangern Bundesregierung und NATO an

»Wir fordern von der Bundesregierung, dass sie dem Verbotsvertrag von Atomwaffen beitritt«, formulierte ICAN-Vertreter Sascha Hach am Freitag in Berlin bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz das wichtigste aktuelle Anliegen seiner Organisation. Er nutzte die Gelegenheit auch, um auf die Rede von US-Präsident und Multimilliardär Donald Trump hinzuweisen, der vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 19. September mit der Androhung von Atomschlägen gegen Nordkorea und möglicherweise auch den Iran weltweit für Entsetzen gesorgt hatte. Am Donnerstag abend (Ortszeit) hatte Trump nach einem Meeting mit seinem Generalstab vor heimischen Journalisten neuerlich von einem »kommenden Sturm« gesprochen und mit dem »weltbesten Militär« geprahlt.

»Es ist eine Rebellion der Schwachen gegen die Starken«, führte Hach zur Arbeit der Atomwaffengegner weiter aus. Die Bundesrepublik Deutschland habe sich dabei zuletzt von einem »Motor für militärische Zurückhaltung« zu einem weiteren »Akteur« entwickelt. Die BRD sei erwiesenermaßen »nicht nur passiver Teil der nuklearen Teilhabe«, sondern aktiv am Boykott internationaler Verträge zur Eindämmung und Abschaffung der nuklearen Bewaffnung beteiligt, kritisierte der ICAN-Aktivist.

www.jungewelt.de/artikel/319518.oslo-blamiert-atommaechte.html

www.spiegel.de/politik/ausland/friedensnobelpreis-2017-geht-an-ican-anti-atomwaffenkampagne


Geehrt und verurteilt

Wegen einer Blockadeaktion auf der Landebahn des Fliegerhorstes Büchel standen erneut Atomwaffengegner vor Gericht

Keine zwei Wochen nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an die internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung (ICAN) sind erneut vier Aktivistinnen und Aktivisten aus deren Spektrum zu Geldstrafen verurteilt worden. Im September 2016 hatten sie sich an der Besetzung der Landebahn des Fliegerhorsts Büchel beteiligt, um gegen die US-Atomwaffen auf dem Stützpunkt zu protestieren.

www.jungewelt.de/artikel/320308.geehrt-und-verurteilt.html