Wir erinnern uns:

  • nach dem völkrrechtswidrigen Angriff 1999 auf Jugoslawien, machte die die Bundeswehr den Wachhund der NATO im Kosovo - bis heute ...
  • in Afrika decken sie die Profite von AREWA, dem französischen Urankonzern - bis heute ...
  • vor der Küste Lybiens werden von der deutschen Marine Flüchtlingsboote zurück getrieben - direkt in die Fänge der Sklavenhändler in diesem zerrütteten Land - bis heute ...
  • in Syrien machen "unsere Tornados" Zielaufklärung für US-Luftangriffe, wo immer die USA dies anfordern, jetzt von Jordanien aus - bis heute - obwohl es keinen IS mehr gibt, dafür aber jede Menge US-Stützpunkte im Lande, angeblich zum Schutz verbündeter Gruppen (gerade in Deir Ezzor mit Dschihadisten-Banden auf der CIA-Lohnliste) ...
  • Im Irak rüsteten "wir" die Peschmerga des kurdischen Barsani-Clans aus - angeblich gegen den IS. Nachdem dieser von der irakischen Armee aus Mossul  und die Peschmerga von den Ölfeldern der Region vertrieben waren, mussten neue Aufgaben für die Bundeswehr gefunden werden ...

und jetzt sind "wir Deutsche" plötzlich Kriegspartei im Irak ! Natürlich wollen "wir" dort weiter mitspielen, wenn es auch seit Monaten keine reguläre deutsche Regierung gibt, aber die Funktion der Kriegsministerin von der Leyen bei dem GroKo-Geschachere noch nicht mal diskutiert werden brauchte - aber natürlich die Erhöhung der Ausgaben für die Bundeswehr einfach von allen Beteiligten abgenickt wurde. So geht das zu mit der "Parlaments-Armee" !

Anfangs geht es noch um den IS, aber dann geht es um "Vermittlung zwischen Kurden und Irakern - egal: die Hauptsache, deutsche Truppen stehen an Euphrat & Tigris - basta:

Bundeswehr soll Einsatz auf ganzen Irak ausweiten

Das Mandat für den Anti-IS-Einsatz der Bundeswehr im Irak läuft in Kürze ab. Von der Leyen will das Engagement ausdehnen und so im innerirakischen Konflikt vermitteln.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will eine Neuausrichtung des Irak-Einsatzes: Die Bundeswehr soll ihr Engagement auf das ganze Land ausweiten. Außer den Kurden im Norden sollen deutsche Streitkräfte auch die irakische Zentralregierung stärker im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterstützen. "Es wird ein anderes Mandat sein", kündigte die CDU-Politikerin am Sonntag bei einem Truppenbesuch nahe der kurdischen Provinzmetropole Erbil an. Das neue Mandat solle eine Balance zwischen Bagdad und Erbil beinhalten. (...)

www.zeit.de/politik/deutschland/2018-02/ursula-von-der-leyen-irak-bundeswehr-einsatz-ausweiten-is?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.facebook.ref.zeitde.share.link.x&utm_medium=sm&utm_source=facebook_zonaudev_ext&utm_campaign=ref&utm_content=zeitde_share_link_x

Von der Leyens im Irak: Neue Aufgaben für die Bundeswehr

www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/von-der-leyens-im-irak-neue-aufgaben-f%c3%bcr-die-bundeswehr/ss-BBIWx8b?ocid=sf#image=1


In der Absicht, das "NATO-Ziel" von 2% des Bruttosozialprodukts für "Verteidigungs"-Ausgaben zu erreichen, geht die deutsche Regierung voran - 2016, 2017 und mit der neuen GroKo auch - ohne Diskussion - aber mit Seelenmassage des Volkes über die Medien (der SPIEGEL-Artikel ist vom Januar 2017 !); damals war es der Schützenpanzer Puma, heute die fehlenden Schiffe - braucht man alles für den großen Krieg gegen Russland ... zum Nutzen und Frommen der Rüstungsindustrie ! Hat man alles beschafft, muss man es zerdeppern, damit neues ... etc. pp:

Deutschland steigert Rüstungsausgaben um mehr als zehn Prozent

Die Bundeswehr investierte im vergangenen Jahr 5,1 Milliarden Euro - eine Steigerung um mehr als zehn Prozent. Vom gemeinsamen Nato-Ziel ist sie aber noch weit entfernt.

www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-deutschland-steigert-ruestungsausgaben-a-1130582.html


Der "Wehrbeauftragte" von der sPD schlägt Alarm - nicht um des Friedens willen, sondern weil er um die Kriegserfolge fürchtet:

"Der Marine gehen die einsatzfähigen Schiffe aus"

Weil die Flotte in schlechtem Zustand ist, soll Deutschlands Marine nicht mehr an Einsätzen auf hoher See teilnehmen. Das fordert der Wehrbeauftragte des Bundestags. Es mangelt an einfachsten Ersatzteilen.

Nach dem Willen des Wehrbeauftragten des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), soll die deutsche Marine an keinen weiteren Einsätzen teilnehmen. "Es sollte keine neue maritime Mission für Nato, EU oder UNO mehr dazukommen", sagte Bartels der "Bild am Sonntag". Denn, so warnte der Wehrbeauftragte: "Der Marine gehen die einsatzfähigen Schiffe aus."

www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/der-marine-gehen-die-einsatzf%C3%A4higen-schiffe-aus/ar-BBIYtPx?ocid=spartandhp