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Was momentan in den USA abgeht ist, den Atomkrieg führbar zu machen mit der irrwitzigen Absicht, ihn zu gewinnen ... und wenn es milliarden Menschen den Tod bringt. Natürlich freut sich das Rüstungs-Kapital über immer neue Profit-Schwemmen; aber das ganze hat eine Eigendynamik, weil der "Gebauchswert" - also die Vernutzung nötig ist:

Neue Nukleardoktrin

Trump soll Mini-Atomwaffen bekommen

Die USA wollen Russland abschrecken - mit kleinformatigen Nuklearwaffen. Das sieht ein Entwurf der neuen amerikanischen Atomwaffendoktrin vor. Kritiker fürchten, dass ein Krieg wahrscheinlicher wird.

Kritiker fürchten Atomschlag aus Versehen

Dabei soll genau das vom umfangreichen Programm zur Modernisierung der US-Atomwaffen erreicht werden, das in den kommenden 30 Jahren etwa eine Billion Dollar verschlingen wird. Geplant ist auch das Aufrüsten taktischer Waffen wie den in Deutschland stationierten B61-Fliegerbomben.

Ein Abzug der B61 aus Deutschland, den die Bundesregierung noch vor wenigen Jahren gefordert hat, erscheint deshalb kaum denkbar. Die runderneuerte B61, heißt es im NPR-Entwurf, spiele "eine Schlüsselrolle in der fortgesetzten regionalen Abschreckung". Die Vermutung liegt nahe, dass sich die Stationierung der nun erwünschten neuen Atomwaffen vor allem auf Europa konzentrieren könnte.

www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-soll-mini-atomwaffen-bekommen-a-1188028.html


"Nukleare Abschreckungsstrategie" - wovor soll denn da abgeschreckt werden ?

Was die US-Nuklearstrategie für Deutschland bedeutet

US-Präsident Trump will neue Atomwaffen entwickeln lassen. Das betrifft auch Deutschland: Hier sind immer noch einige Bomben stationiert.

Die neue Nuklearstrategie der USA hat auch direkte Auswirkungen auf Deutschland. Mit ihr wird die bereits seit 2010 geplante Modernisierung der in Europa stationierten US-Atombomben bestätigt. Auf dem Bundeswehr-Stützpunkt im rheinland-pfälzischen Büchel sollen noch etwa 20 Bomben vom Typ B61-4 lagern, die jede für sich die vierfache Sprengkraft der Bombe von Hiroshima haben. Auf dem Fliegerhorst sind „Tornado“-Kampfjets der Bundeswehr stationiert, die die Bomben im Ernstfall abwerfen würden. Damit beteiligt sich Deutschland an der nuklearen Abschreckungsstrategie der Nato.

www.handelsblatt.com/politik/international/neue-art-von-atomwaffen-was-die-us-nuklearstrategie-fuer-deutschland-bedeutet/20925262.html


genau wortgleich berichtet das "öffentlich-rechtliche" ZDF:

Nuklearwaffen:

Was die US-Strategie für Deutschland bedeutet

(....)

www.zdf.de/nachrichten/heute/was-die-us-nuklear-strategie-fuer-deutschland-bedeutet-100.html


Aufrüstung für Atomkrieg

US-Präsident Trump setzt vor allem auf neue Nuklearwaffen mit niedriger Sprengkraft

Die US-Administration plant die Entwicklung neuer Nuklearwaffen mit »niedriger Sprengkraft«. Kritiker warnen vor der Gefahr, dass dadurch die Schwelle zu deren Einsatz und zur Auslösung eines Atomkriegs gesenkt werde. Sie weisen zudem darauf hin, dass die US-Streitkräfte schon jetzt etwa 1.000 Atomwaffen in ihrem Arsenal haben, deren Sprengkraft als »niedrig« eingestuft wird. Zum Vergleich: Unter diese Bezeichnung wäre mit ungefähr 13 Kilotonnen TNT auch die Bombe einzuordnen, mit der die USA am 6. August 1945 Hiroschima zerstörten.

www.jungewelt.de/artikel/325684.aufr%C3%BCstung-f%C3%BCr-atomkrieg.html


Das US-Imperium geht nicht nur auf Russland los, sondern auf alle, die sich ihrem Weltmacht-Anspruch widersetzen und eine "multipolare Welt wünschen - hier Asien:

Neue nukleare Erstschlagstrategie der USA: China zeigt sich empört

China hat die neue Atomstrategie der USA verurteilt. Die USA sollten sich an eine Politik des Friedens halten, heißt es aus Peking. Zuvor hatten die USA die Kriterien für einen atomaren Erstschlag ausgeweitet und China eine feindliche Haltung zugeschrieben.

deutsch.rt.com/asien/64687-neue-us-atomstrategie-auch-china/


Im Gegensatz zum "Spiegel" scheint der Papst immerhin beunruhigt:

Papst Franziskus hat Angst vor einem Atomkrieg

Papst Franziskus fürchtet sich vor einem Atomkrieg: "Ja, ich habe wirklich Angst", sagte er laut der Nachrichtenagentur Ansa auf dem Flug von Rom nach Santiago de Chile. "Wir sind am Limit. Ein Zwischenfall wird reichen, um einen Krieg zu entfesseln. Deshalb müssen wir die Waffen zerstören und uns für die nukleare Abrüstung einsetzen."

www.spiegel.de/panorama/papst-franziskus-hat-angst-vor-einem-atomkrieg-a-1187990.html


 ... und die Bevölkerung auch:

In Europa nimmt die Angst vor der atomaren Aufrüstung zu

US-Präsident Trump will „Mini-Nukes“ bauen lassen.

www.handelsblatt.com/my/jahresbericht-der-muenchner-sicherheitskonferenz-in-europa-nimmt-die-angst-vor-der-atomaren-aufruestung-zu/20936506.html?ticket=ST-1106934-aWKeJmAhS2gK3k0aDeW6-ap1

Die neue GroKo ist auf Kriegskurs - überall auf der Welt - zum Nutzen der Rüstungsindustrie:

Koalitionsvertrag: Peene-Werft darf liefern

Der schwarz-rote Koalitionsvertrag sieht nun doch eine Abkehr von einem strikten Rüstungsexport-Verbot vor. Die Wolgaster Peene-Werft kann demnach wahrscheinlich wie ursprünglich vorgesehen Patrouillenboote nach Saudi-Arabien liefern.
Milliardenauftrag schien in Gefahr

In ihrem Sondierungspapier hatten sich Union und SPD noch auf eine Verschärfung geeinigt. Demnach sollte es keine Rüstungslieferungen in die Länder geben, die am Krieg im Jemen beteiligt sind. Weil Saudi-Arabien dort Kriegspartei ist, stand die Lieferung der 33 Wolgaster Patrouillenboote auf der Kippe: Ein Milliardenauftrag und damit Jobs schienen in Gefahr.

Entschärfter Passus im Koalitionsvertrag;
Im Koalitionsvertrag (Ziffer 7055) ist der Passus jetzt entschärft worden. Firmen erhalten "Vertrauensschutz", wenn sie nachweisen, dass die bereits genehmigten Lieferungen im Empfängerland verbleiben. Für die zur Bremer Lürssen-Gruppe gehörende Peene-Werft sei das kein Problem, hatten vor allem Unionspolitiker wie CDU-Fraktionschef Vincent Kokert oder Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) zuvor erklärt.


Jeder kann es wissen - die wenigsten juckt es:

Bomben für die Welt

Die deutschen Rüstungsexportregeln zählen zu den strengsten der Welt. Doch der größte deutsche Rüstungskonzern will sich von diesen Regeln unabhängig machen. Über Umwege exportiert die Rheinmetall AG Bomben und komplette Munitionsfabriken in Länder wie Ägypten oder Saudi-Arabien. Und die Politik lässt dies ungehindert zu.

www.tagesschau.de/inland/bomben-105.html

www.facebook.com/DasErste/videos/1961123163903427/


Mehr Krieg, mehr Profit

Rheinmetall verdient riesige Summen mit dem Massaker im Jemen. Konzern umgeht deutsche Exportbeschränkungen über Beteiligungen im Ausland

Im Jemen wütet die Cholera. Eine Million Menschen hat sich im zerstörten Land infiziert – eine Folge des seit März 2015 geführten Angriffskrieges der von Saudi-Arabien geführten Militärallianz. Wie das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen am Dienstag mitteilte, wurden mehr als 5.000 Kinder durch den Krieg im Jemen getötet – mehr als elf Millionen seien auf humanitäre Hilfe angewiesen. Eine große Gefahr sei die Unterernährung von etwa 1,8 Millionen Minderjährigen.

Das Mordwerkzeug, das solche Verhältnisse schafft, kommt auch aus der Bundesrepublik: »Eurofighter« und »Tornado«-Kampfjets, Bomben und Raketen werden in der BRD produziert und ans saudische Königshaus verkauft.

www.jungewelt.de/artikel/325440.mehr-krieg-mehr-profit.html


... und natürlich gehören die (auch nuklear nachgerüsteten) auch zu den guten deutschen Geschäften:

Umstrittenes U-Boot-Geschäft mit Israel

Die Lieferung von deutschen U-Booten an Israel begann schon unter Helmut Kohl. Den letzten Deal dieser Art gab es im Oktober 2017 und ist umstritten. Zum einen wegen damit zusammenhängenden Bestechungsvorwürfen gegen Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Zum anderen beteiligt sich Deutschland finanziell mit bis zu 540 Millionen Euro.

U-Boote für Israel

www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/hmp-uboote-deutschland-israel100.html

Alle feiern irgendwie die tollen Geschäfte mit dem Tod - auch irgendwie "die Öffentlich-Rechtlichen":

Waffendeals für Anfänger

In fünf Lektionen zum Rüstungslobbyisten

Rüstungsmesse

Kampfpanzer für Katar, Patrouillenboote für Saudi-Arabien, Handfeuerwaffen für die USA - die Laune in der deutschen Rüstungsbranche könnte besser nicht sein. Wie aber passt das zur angeblich so restriktiven Waffenexportpolitik der Bundesregierung? Sind die Praktiken der Rüstungslobby wirklich so ausgefeilt, dass bestehende Gesetze keine Hindernisse für skrupellose Geschäfte darstellen? Mitnichten! Vom nonchalanten Gesetzesbruch bis zur Panzerfabrik in der Türkei - in fünf einfachen Lektionen kann jeder lernen, unmoralische Deals einzufädeln.

www.ard.de/home/ard/Waffendeals_fuer_Anfaenger/4567890/index.html


Ein Jubebericht unter dem Schlagwort "Verteidigung" (ohne Abführungszeichen). Die Begründung ist klar: Der böse Russe will Europa überfallen (siehe Krim). Da kann es nicht angehen, dass "wir" beim Ranking der 15 größten Kriegskonzerne nur mit "Airbus" vertreten sind.
Den Kapitalisten ist es sch...egal, womit sie Profit machen, wobei Krieg immer gut fürs Geschäft ist:

Verteidigung

Deutsche Waffenbauer hoffen auf Rüstungsboom

Die Bundesregierung soll sich im Sinne der Branche engagieren und damit europäischen Programmen zur Aufrüstung zum Durchbruch verhelfen. Vor allem von einer Initiative namens Pesco erhoffen sich die Waffenbauer mittelfristig einen neuen Boom. Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere Regierungschefs haben das Programm Mitte Dezember gestartet. Es soll für mehr Kooperation in der EU sorgen. Noch in diesem Jahr wollen 25 Länder damit anfangen, gemeinsam Waffen zu kaufen.

Nach Jahren des Sparens soll modernes Gerät die Truppen bei gemeinsamen Einsätzen, von denen es immer mehr gibt, schlagkräftiger machen. Seit der russischen Annexion der ukrainischen Krim ist Aufrüstung in Europa politisch wieder durchsetzbar. Und wegen der boomenden Wirtschaft ist auch ausreichend Geld da, zumindest in Deutschland. „Wann, wenn nicht jetzt, sollten wir loslegen?“, fragt Katrin Suder, für Rüstung zuständige Staatssekretärin im Bundesverteidigungsministerium.

www.wiwo.de/unternehmen/industrie/verteidigung-deutsche-waffenbauer-hoffen-auf-ruestungsboom/20810958-all.html