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Der Aufmarsch der NATO gegen Russland schließt letzte Lücken und bezieht inzwischen auch die Länder ein, die zumindest versucht habren, aus der Geschichte zu lernen:

Kein Meer des Friedens

Schweden und Finnland öffnen sich der NATO für Großmanöver an der Ostsee

(...) Im September 2014 beschloss die NATO-Ratstagung in Wales nicht nur eine Erhöhung der Rüstungsausgaben aller Mitgliedsstaaten auf zwei Prozent ihres jeweiligen Bruttoinlands­produktes. Auch die Stationierung von NATO-Truppen in Polen und den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie die entsprechende Lagerung von Kriegsmaterial in diesen Ländern wurde angekündigt.

Eine Besonderheit dieser ­NATO-Ratstagung war die Teilnahme Schwedens und Finnlands, die sich formell immer noch als nichtpaktgebundene Staaten verstehen. Ihre Verteidigungsminister haben die dortigen Beschlüsse trotzdem auch für ihre Länder akzeptiert. Die schwerwiegendste Verpflichtung, die Schweden und Finnland gegenüber der NATO eingegangen sind, ist das Gastlandabkommen (Host Nation Support ­Treaty), das den NATO-Staaten, vor allem den USA, in Krisen- und Kriegszeiten weitgehenden Zugang zum nationalen Hoheitsgebiet und zur militärischen Infrastruktur einräumt.

www.jungewelt.de/artikel/317204.kein-meer-des-friedens.html

Die US-Kriegsmaschinerie setzt – direkt (Afghanistan) oder indirekt (Jemen durch die hörigen Golfstaaten), mittels ihrer NATO oder auch im "Bündnis der Willigen" (Lybien) ihre menschenfeindlichen strategischen Interessen durch:

Trumps Plan: Mehr Krieg

US-Präsident stellt Afghanistan-Strategie vor: Mehr Soldaten und Ausweitung der Einsätze.
Die USA wollen ihre Truppen in Afghanistan um eine noch unbekannte Zahl von Soldaten erhöhen und stärker als bisher wieder direkt am Krieg teilnehmen. Das gleiche fordern sie von ihren Verbündeten in der NATO. Die Einsatzregeln für die Truppen werden gelockert, um aggressivere und rücksichtslosere Einsätze zu ermöglichen. Im Bereich der Außenpolitik will die US-Regierung die Konfrontation mit Pakistan verschärfen, gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Indien verbessern und damit die Widersprüche zwischen den beiden verfeindeten Atommächten anheizen.

www.jungewelt.de/artikel/316822.trumps-plan-mehr-krieg.html

„Schöne neue Welt” (Aldous Huxley): keine eigenen Opfer mehr (wenn man US-Kriegs-Filme sieht, kämpfen die „Guten” eh immer nur, um sich selbst und die eigenen Kumpels zu schützen und zu „verteidigen” - egal wo auch immer in der Welt. Alles läuft wie in der Medizin: nur klinisch saubere chirurgische Eingriffe ... vielleicht mal ups: unbeabsichtigte „kleine Kunstfehler” - auch Kollateralschäden genannt (mal dummerweise eine Hochzeitsgesellschaft ausgelöscht) ... aber immer distanziert, immer aseptisch, immer toll !

Robotik- und KI- Experten warnen vor autonomem Kriegsgerät

Seien autonome Waffen einmal in die Welt gesetzt, sei die Büchse der Pandora geöffnet, meinen Robotik- und KI-Experten. Die Zeit sei knapp, sich dagegen zu wehren.

www.heise.de/newsticker/meldung/Robotik-und-KI-Experten-warnen-vor-autonomem-Kriegsgeraet-3808665.html

"Ein Wettrüsten wird sich nicht verhindern lassen"

Initiative gegen autonome Killer-Roboter

(...) In dem Brief warnen die Unternehmer, nach der Erfindung des Schwarzpulvers und von Kernwaffen, vor einer "dritten Revolution der Kriegsführung". Diese würde sich in einer bisher nicht dagewesenen Größenordnung und in einer für den Menschen nicht nachvollziehbaren Geschwindigkeit abspielen. Künstliche Intelligenz könne die Büchse der Pandora auf den Schlachtfeldern dieser Welt öffnen, so der dramatische Schluss der Unternehmer. Sie bitten eine von der UNO zum Thema eingesetzte Gruppe von Experten, hart daran zu arbeiten, ein Wettrüsten bei intelligenten Waffen zu verhindern – und bieten ihren Rat an.

www.spektrum.de/news/ein-wettruesten-wird-sich-nicht-verhindern-lassen/