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Erst Nordkorea, dann Nikaragua, in Syrien sowieso - überall droht die US-Administration mit Krieg ... und es ist kein Psychospiel, um die Welt an die Macht des US-Imperiums zu gewöhnen, auch kein Ablenken von innenpolitischen Problemen oder dem "Bei-der-Stange-Halten" des eigenen faschistoiden Klientels, oder einfach nur der Wahnsinn eines Milliardärs, wie unsere Medien uns einzureden versuchen - nein es ist blutiger Ernst des US-militärischen Komplexes ihre profitable Wirtschaftsweise zu sichern.

Ich bin kein Anhänger der trotzkistischen "4. Internationale" - aber ihre Beschreibung ist einigermaßen umfänglich und in weiten Teilen zutreffend:

Trump droht Nordkorea mit Atomkrieg

US-Präsident Donald Trumps Drohung, „Feuer und Wut, wie die Welt sie noch nie erlebt hat“ über das verarmte und unterdrückte Nordkorea zu bringen, hat auf der ganzen Welt Furcht und Besorgnis ausgelöst.

Am 6. und 9. August jährten sich zum 72. Mal die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, bei denen fast eine Viertelmillion japanische Männer, Frauen und Kinder getötet wurden. Während Überlebende noch Gedenkfeiern besuchten, drohte Trump von einem Golfurlaub aus mit einem neuen Atomkrieg in Asien, der für die ganze Menschheit unvorstellbare Konsequenzen hätte.

Ein hoher Berater des Weißen Hauses versuchte, den beunruhigenden Inhalt von Trumps Äußerungen zu verharmlosen, und erklärte, der Kommentar des Präsidenten sei „ungeplant und spontan“ gewesen. US-Außenminister Rex Tillerson versicherte der amerikanischen Bevölkerung, sie könne „nachts ruhig schlafen“ und müsse sich „wegen der Rhetorik der letzten Tage keine Sorgen machen“.

Doch trotz dieser wenig überzeugenden Beruhigungspillen schloss sich der ex-General der Marines, James „Mad Dog“ Mattis, den Drohungen des Präsidenten an. Die Medien bezeichnen Mattis regelmäßig als „vernünftige“ und mäßigende Kraft. Am 9. August forderte er, Nordkorea müsse „alle Aktivitäten einstellen, die zum Ende seines Regimes und der Zerstörung seines Volkes führen könnten“. Der Sinn dieser Aussage ist klar: Unterwerft euch Washingtons Forderungen, oder euch droht die atomare Vernichtung.

Am selben Mittwoch bekräftigte Trump seine Drohung mit einem Tweet, in dem er betonte, Washington sei in der Lage, einen Atomkrieg zu führen: „Mein erster Befehl als Präsident war es, unser Atomarsenal auf Vordermann zu bringen und zu modernisieren. Heute ist es stärker und mächtiger als je zuvor. Ich hoffe, wir müssen diese Macht nie einsetzen, aber wir werden immer die mächtigste Nation der Welt bleiben!“

Aus diesen Drohungen und dieser Einschüchterungsrhetorik spricht großer Leichtsinn. Was soll die nordkoreanische Führungsriege denken, wenn die mächtigste Atommacht der Welt ihr mehrfach mit „Feuer und Wut“ und der Auslöschung ihrer gesamten Bevölkerung droht?

Im Vorfeld der Drohungen haben die USA eine Marinekampfgruppe unter Führung des Flugzeugträgers USS Carl Vinson vor der koreanischen Küste stationiert, und an der nordkoreanischen Grenze flogen Bomber vom Typ B1 Lance bedrohliche Einsätze.

Nordkorea reagierte auf die Kriegsdrohungen der USA mit der Gegendrohung, eine Rakete auf die Pazifikinsel Guam abzufeuern, die zum Territorium der USA gehört und als Basis für Atom-U-Boote und strategische Bomber dient. Es ist nicht klar, ob dies bloß eine leere Drohung ist. Falls Nordkorea damit rechnet, dass die USA ihre Drohungen ernst meinen und ein Krieg unmittelbar bevorsteht, könnten sie sich durchaus für einen eigenen Präventivschlag entscheiden, um Washington zu zeigen, dass sie nicht bluffen, anstatt abzuwarten und zuzusehen, wie ihr Militär von amerikanischen Bomben und Raketen zerstört wird.

Die World Socialist Web Site hat für die reaktionäre Erbdynastie in Nordkorea und ihr provokantes Verhalten nichts übrig. Aber solche Erwägungen wären sicherlich alles andere als irrational.

Die Haltung, die Nordkorea einnimmt, ist durch eine immense historische Last bestimmt. Im Koreakrieg vor 65 Jahren wurden mehr als drei Millionen Menschen getötet, darunter zwei Millionen Nordkoreaner. Die US Air Force erklärte selbst: „Achtzehn der zweiundzwanzig Großstädte in Nordkorea wurden mindestens zur Hälfte zerstört.“ Der Air Force-General Curtis LeMay erinnerte sich: „Wir haben fast alle Städte in Nord- und Südkorea niedergebrannt.“

Deshalb ist das Gerede der USA über „Feuer und Wut“ und die Drohungen, die gesamte Bevölkerung auszulöschen, für Nordkorea alles andere als bloß übertriebene Rhetorik.

Der ganze derzeitige Konflikt geht auf Washingtons Forderung zurück, Nordkorea müsse seine Atomwaffen- und Raketentests einstellen und sämtliche nuklearen Kapazitäten aufgeben. Doch Kim Jong-uns Regierung weiß, welches Schicksal andere Regimes erlitten, die sich solchen Forderungen unterworfen haben.

Der Irak, der gemeinsam mit Nordkorea und dem Iran von George W. Bush als „Achse des Bösen“ bezeichnet wurde, gab seine Waffenprogramme auf. Trotzdem wurde er 2003 unter dem verlogenen Vorwand überfallen, er besitze noch immer „Massenvernichtungswaffen“. Der Irakkrieg forderte eine Million irakische Todesopfer und endete mit der Ermordung von Staatschef Saddam Hussein. Auch der libysche Herrscher Muammar Gaddafi erklärte sich nach dem Einmarsch im Irak bereit, sein Waffenprogramm aufzugeben. Doch im Jahr 2011 brachen die USA und die Nato trotzdem einen Krieg gegen Libyen vom Zaun. Zehntausende Zivilisten wurden getötet, eine funktionierende Gesellschaft zerstört und Gaddafi selbst von einem Lynchmob ermordet.

Nur das nordkoreanische Atomprogramm hat bisher verhindert, dass das Land und seine Regierung ein ähnliches Schicksal erlitten haben.

Trumps scheinbar wahnsinnige Drohungen verdeutlichen, dass der US-Imperialismus bei seinen geplanten neuen Angriffskriegen die Gefahr eines Atomkriegs nicht mehr als unüberwindliches Hindernis betrachtet.

Die US-Regierung versucht, die Öffentlichkeit auf einen Konflikt vorzubereiten, der sich fast sicher zu einem katastrophalen Krieg entwickeln würde. Dies hätte zweifellos verheerende Folgen für das Wirtschaftsleben, die demokratischen Rechte und die Existenz der arbeitenden Bevölkerung in den USA und auf der ganzen Welt. Das Weiße Haus, das Pentagon und diverse Denkfabriken, die die Politik des US-Imperialismus ausarbeiten, behaupten, Pjöngjang habe die Schwelle überschritten und sei zur Atommacht geworden. Angeblich hat das Regime miniaturisierte Sprengköpfe und Interkontinentalraketen entwickelt, die es gegen eine amerikanische Stadt einsetzen kann.

Diese Behauptungen darf man ebenso wenig für bare Münze nehmen wie die Lügen der Bush-Regierung über irakische Massenvernichtungswaffen. Und während die US-Regierung die nordkoreanischen Atomwaffen als existenzielle Bedrohung darstellt, hat sie selbst ebenso instabilen und aggressiven Regimes dabei geholfen, eigene Atomarsenale aufzubauen: Dies ist zum Beispiel für Israel, Indien und Pakistan der Fall.

Das Magazin The Economist schilderte in seiner jüngsten Ausgabe auf beängstigende Weise die Überlegungen der herrschenden Klasse bei ihrer Kriegsvorbereitung gegen Nordkorea. Der Artikel beschreibt ein hypothetisches Szenario, in dem ein Krieg ausbricht und mit einem schnellen Sieg der USA endet. Die unmittelbare Zahl der Todesopfer wird auf 300.000 geschätzt, wobei die Zahl der Toten durch Strahlenkrankheit noch deutlich höher sein wird. Der Artikel endet mit einem hypothetischen Tweet Trumps: „Kims Atomangriff auf Seoul war BÖSE! Hatte keine andere Wahl als zurückzuschießen. Aber dank meiner Tat ist Amerika wieder sicher!“

Dieses grauenhafte Szenario ist noch das bestmögliche Ergebnis. Wahrscheinlich wäre von einem solchen Krieg nicht nur die gesamte Bevölkerung Nordkoreas betroffen, sondern auch die zehn Millionen Einwohner von Seoul und die 38 Millionen Einwohner der Metropolregion Tokio, sowie zehntausende US-Soldaten, die in Südkorea stationiert sind. Außerdem könnte ein Angriff der USA auf Nordkorea, wie schon vor 65 Jahren, China zum Eingreifen zwingen, das mittlerweile eine Atommacht ist.

Die wachsende Kriegsgefahr und die scheinbar wahnsinnigen Drohungen mit nuklearer Vernichtung gehen nicht nur auf die kriminelle und faschistische Gesinnung von Donald Trump zurück. Die gesamte US-Regierung hat die Sprache Adolf Hitlers übernommen.

Dieser Zustand ist das Endergebnis einer politischen Kultur, die sich im Laufe der letzten fünfundzwanzig Jahre entwickelt hat. In dieser Zeit hat die kapitalistische Oligarchie in den USA auf Militarismus, Angriffskriege, Drohungen und Einschüchterung gesetzt, um ihre schwindende wirtschaftliche Vormachtstellung auszugleichen.

Kriege außerhalb der USA gingen mit immer schärferer sozialer Ungleichheit und unablässigen Angriffen auf die Lebensbedingungen und Grundrechte der Arbeiterklasse im Inland einher. Der soziale Widerstand wächst. Trump ist der unpopulärste Präsident in der Geschichte Amerikas. Das politische Establishment ist innerlich gespalten, und die Trump-Regierung führt einen internen Krieg. Es besteht durchaus die Gefahr, dass das Weiße Haus einen Krieg mit Nordkorea benutzt, um die sozialen und politischen Spannungen im Inneren abzulenken und gegen einen äußeren „Feind“ zu richten.

Eine solche Politik hätte zweifellos weitreichende Folgen. Ein Krieg mit massiven Opferzahlen, zu denen auch tausende amerikanische Soldaten gehören würden, würde als Vorwand benutzt werden, um den politischen Widerstand in den USA selbst gewaltsam zu unterdrücken.

Googles Versuche, die World Socialist Web Site auf die schwarze Liste zu setzen, müssen als Vorgeschmack auf die diktatorischen Methoden verstanden werden, die sich gegen die gesamte Arbeiterklasse richten.

Die Ursache für die wachsende Gefahr eines atomaren Weltkriegs ist die zunehmende Krise des amerikanischen- und des Weltkapitalismus. Diese Krise geht auf den unlösbaren Widerspruch zwischen der globalen Wirtschaft und der Aufteilung der Welt in rivalisierende Nationalstaaten zurück. Die gleiche Krise des Profitsystems schafft jedoch auch die objektiven Bedingungen und die politische Notwendigkeit dafür, dass die Arbeiterklasse für ihre eigene revolutionäre Lösung kämpft. Dazu muss sie eine internationale Antikriegsbewegung aufbauen, die auf einer sozialistischen Perspektive basiert und deren Ziel es ist, den Kapitalismus abzuschaffen, bevor er die Menschheit in die Barbarei stürzt.

Bill Van Auken

www.wsws.org/de/articles/2017/08/11/kore-a11.html

Hiroshima - der erste Atombomben-Einsatz der USA !

www.youtube.com/watch?v=OJ6CDi1cZaI

https://scontent-frt3-2.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/20479809_10207513156625648_8446409075528165184_n.jpg?oh=140c2178d94f705e99e33d60964d1eb4&oe=5A345527

Landauf landab versichern die meisten mainstream-Sender, dass das damals ganz furchtbar war, aber notwendig, um US-Soldaten die Fortsetzung des Krieges gegen Japan zu ersparen ...
Ich mag kein Abfeiern von Jahrestagen - nicht bei Fukushima - nicht bei Hiroshima ... nur geht es heute den Militärs darum, Atomkriege zu gewinnen - punktgenau und schonend für die Zivilgesellschaft - so die Propaganda der NATO-Stäbe und der hinter ihnen stehenden Rüstungskonzerne. Dazu werden für hunderte von Milliarden diese Waffen "modernisiert" - für den Profit und letztendlich für die punktgenaue Auslöschung der Menschheit ...

Das Gedächtnis der Menschheit

Das Gedächtnis der Menschheit
für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.
Ihre Vorstellungsgabe für kommende
Leiden ist fast noch geringer.

Die Beschreibungen,
die der New Yorker
von den Gräueln der Atombombe erhielt,
schreckten ihn anscheinend nur wenig.
Der Hamburger ist noch umringt von den Ruinen,
und doch zögert er,
die Hand gegen einen neuen Krieg zu erheben.
Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen.
Der Regen von gestern macht uns nicht nass sagen viele.

Diese Abgestumpftheit ist es,
die wir zu bekämpfen haben,
ihr äußerster Grad ist der Tod.
Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote,
wie Leute, die schon hinter sich haben,
was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.

Und doch wird nichts mich davon überzeugen,
dass es aussichtslos ist,
der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen.
Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen,
damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!
Lasst uns die Warnungen erneuern,
und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!
Denn der Menschheit drohen Kriege,
gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,
und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,
wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
nicht die Hände zerschlagen werden.

– Bertolt Brecht – geschrieben 1952

Gut dass es Aktionen dagegen gibt - hier 3 Beispiele:

Auf Achse für Frieden und Abrüstung - Friedensfahrradtour NRW 2017!
5. - 12. August von Köln nach Bielefeld

http://www.nrw.dfg-vk.de/images/Zeichnung%20Flyer_dr.jpg

www.nrw.dfg-vk.de/dokumente/DFG-VK%20-%20Flyer%20Friedensfahrradtour%20v02%20-%20web.pdf

... und:

Hiroshima mahnt: Atomwaffen abrüsten!

Friedensplenum und DFG-VK Mannheim rufen auf zur Mahnwache
Mo. 7. August 2017, 17.30 Uhr Marktplatz Mannheim

Musik: Rafaela Dominik Sarah Rafaela Saenz wird ihre Sinfonie „Hieroshima 1945“

Das Friedensplenum Mannheim und die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen, DFG-VK erinnern mit dieser Mahnwache an die Getöteten, die durch den Einsatz von zwei US-amerikanischen Atombomben am 6. und 9. August 1945 in Hiroshima und Nagasaki umgebracht wurden.

Am 7. Juli 2017 beschlossen 122 Staaten der Vereinten Nationen in New York den Atomwaffenverbotsvertrag. Nach jahrelangen Verhandlungen zur Abrüstung senden sie damit ein klares Signal an die Atomwaffenstaaten.

pdfAtomwaffen_abschaffen_Hiroshima-Mahnwache_Mannheim_7.8.2017.pdf

...und: www.dfg-vk-bayern.de/FFT-2017-OrgInfo-01.html

Die USA planen neue Atomkriege und modernisieren ihre Atomwaffen - Deutschland hilft:

Urenco liefert Uran für US-Atomwaffen
Die deutsch-niederländisch-britische Atomfirma „Urenco“ versorgt nach WDR-Recherchen die USA mit angereichertem Uran, das zur Herstellung von Tritium für das US-Atomwaffen-Arsenal genutzt wird.
Demnach soll die US-Tochter der Urenco die AKW Watts Bar und Sequayah des US-Staatskonzerns TVA bis 2030 mit Brennstoff im Wert von 500 Millionen Dollar beliefern. Die vier Reaktoren dort sind mit Zusatzeinrichtungen ausgestattet, um neben Strom auch das für militärische Zwecke dringend benötigte Tritium zu erzeugen. Damit werde dem größten Kernwaffenstaat der Welt garantiert, dass sein Atomwaffenprogramm „dauerhaft weiterexistieren kann“, kritisierte der Nichtweiterverbreitungsexperte Wolfgang Liebert von der Uni Wien.
Laut dem Vertrag von Almelo darf Urenco nur Uran für friedliche Zwecke anreichern. Der „Gemeinsame Ausschuss“, das Aufsichtsgremium, in dem auch die Bundesregierung mit Veto-Rechtsitzt, hatte sich allerdings schon 2005 auf den Standpunkt gestellt, dass es sich bei dem Waffen-Tritium lediglich um ein „Beiprodukt“ der Stromproduktion handele, für das diese Zivilklausel
nicht gelte. Das geht aus einem Bericht des US-Rechnungshofs von 2014 hervor. Demzufolge hat Urenco schon 2006 und 2010 Lieferverträge mit TVA abgeschlossen; die Bundesregierung bestreitet bisherige Lieferungen. „Der Fall zeigt einmal mehr, dass eine Trennung zwischen ziviler und militärischer Nutzung von Uran nicht möglich ist“, sagte Alex Rosen von den Ärzten gegen den
Atomkrieg (IPPNW).
aus: "ausgestrahlt"-Magazin Nr.36

 

Nach der "Modernisierung" der US-Atombomben, wird der Lager-und Einsatzort "Büchel" weiter ein wichtiger Bestandteil der NATO-Angriffspläne sein. Die "Friedensbewegung" macht dagegen mobil:

NaturFreunde fordern:
Atomwaffen ächten – Atomwaffenstandort Büchel schließen

NaturFreunde aus Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Niedersachsen veranstalteten am 23. Juli 2017 im Rahmen der Kampagne „20 Wochen gegen 20 Bomben“ eine Kundgebung mit Friedenswanderung am Atomwaffenstandort in Büchel. Sie forderten einen sofortigen Abzug der Atomwaffen aus Büchel und eine Beendigung der sogenannten „nuklearen Teilhabe“ Deutschlands. Dazu erklärt Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands:

Im Fliegerhorst Büchel im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz lagern 20 US-amerikanische Atomwaffen, inklusive einer umfangreichen Infrastruktur für einen möglichen Einsatz. Mit der Kundgebung vor dem Fliegerhorst in Büchel und der Friedenswanderung haben die NaturFreunde ein Zeichen gegen Atomwaffen und Aufrüstung gesetzt.

https://friedensblog.files.wordpress.com/2017/07/35997845071_7b1c7deb3b_k.jpg?w=640

friedensblog.wordpress.com/2017/07/25/naturfreunde-fordern-atomwaffen-aechten-atomwaffenstandort-buechel-schliessen/

natürlich wird die Lagerung "nur vermutet", wissen die mainstreamMedien zu berichten ... nun genau diese Verharmlosung ist ihr Job !

Nach Protestaktion in Büchel Strafanzeige gegen Friedensaktivisten

Die Bundeswehr hat fünf Friedensaktivisten angezeigt. Die vier Männer und eine Frau waren in den inneren Sicherheitsbereich des Taktischen Luftwaffengeschwaders in Büchel eingedrungen.

www.swr.de/swraktuell/rp/protestaktion-in-buechel-atomwaffengegner-dringen-in-fliegerhorst-ein/-/id=1682/did=19974424/nid=1682/1infw1j/index.html