Dass das „gefährlichste AKW Deutschlands” noch am Netz ist, haben wir „RotGrün” zu verdanken, die im sog. „Atomkompromiss 2001” den Konzernen die muntere Übertragbarkeit von („Rest”)Strommengen zugebilligt haben. Der Siedewasserreaktor in Gundremmingen „profitiert” davon – bis heute !

Die Reststrommengen der beiden AKW Blöcke B und C in Gundremmingen reichen nur noch bis zum Frühjahr 2017. Darauf verweist das „Zwischenlager-Forum“ mit Bezug auf eine Meldung des „Bundesamts für kerntechnische Entsorgungssicherheit“ (BfE), vormals bekannt als Bundesamt für Strahlenschutz. Doch zu einer an sich äußerst sinnvollen Abschaltung wird es nicht kommen, da die Betreiber RWE und E.on kurzerhand Strommengen von anderen abgeschalteten Atommeilern übertragen dürfen. Nach den Regelungen zum Atomausstieg nach Fukushima darf der Block B noch bis Ende 2017 und der Block C bis Ende 2021 in Betrieb bleiben.

http://umweltfairaendern.de/2016/12/akw-gundremmingen-b-und-c-reststrommengen

... und es wird mit einem Brennelementewechsel (jetzt ohne Steuern !) auch noch der letzte Profit aus den Schrottmeilern gepresst - in der Hoffnung, dass es gut geht:

Block C im Kernkraftwerk wird wieder hochgefahren

Der Block C am Kernkraftwerk Gundremmingen soll am Freitag wieder hochgefahren werden. Er wurde in den vergangenen Wochen vom Netz getrennt, damit Brennelemente gewechselt werden konnten. Es wurden benutzte und 72 frische Brennelemente in den Reaktor eingesetzt. Damit soll die Einsatzplanung für die letzten fünf Betriebsjahre optimiert werden, so Geschäftsführer Michael Trobitz. Außerdem sollte eine Kühlmittelumwälzpumpe in Stand gesetzt werden. Sie ist im September kaputt gegangen.

https://www.rt1-nordschwaben.de/block-c-im-kernkraftwerk-wird-wieder-hochgefahren-6543/