Vattenfall hilft dem Atomstaat aus der Zwickmühle, indem es das Standortzwischenlage neu der Genehmigungsbehörde vorstellt. Dazu ist zu sagen:

  1. es wurden nach dem "Brunsbüttel-Urteil" keinerlei baulichen Veränderungen zum Schutz gegen Flugzeugabstürze (A380) und terroristische Angriffe (moderen Waffen) in die Wege geleitet !
  2. Der Atomstaat übernimmt dieses Lager bald in Eigenregie ... soviel zur Gewaltenteilung im allgemeinen und der politischen Verantwortung - hier der grünen Atomaufsicht im Besonderen ... es ändert sich nichts !

Atommüll-Zwischenlager AKW Brunsbüttel – Genehmigung im zweiten Versuch?

Anfang 2015 wurde die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Vattenfall-AKW Brunsbüttel durch ein Urteil aufhoben. Jetzt versucht es der schwedische Staatskonzern im zweiten Anlauf, die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen und die dafür erforderlichen Nachweise ausreichend zu erbringen. Die Genehmigungsbehörde, das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit, beginnt am 11. Januar (bis zum 10. März 2017) mit der öffentlichen Auslegung der Antragsunterlagen (siehe auch hier beim BfE). Nach der im Dezember beschlossenen „Neuordnung“ bei der Atommüllentsorgung wird Vattenfall nun dieses Genehmigungsverfahren durchführen, der Betrieb wird aber später in staatliche Hände übergehen.

http://umweltfairaendern.de/2017/01

Greenpeace-Gutachten: Einlagerung abgebrannter Brennstäbe am AKW Brunsbüttel rechtswidrig/ Umweltminister Habeck will illegalen Plan Vattenfalls durchwinken

Hamburg (ots) - Die geplante Einlagerung abgebrannter Brennelemente aus dem Atomkraftwerk Brunsbüttel im dortigen ungenehmigten Zwischenlager, deklariert als so genannte "Bereitstellung", ist rechtswidrig. Der zuständige Umweltminister Schleswig-Holsteins, Robert Habeck (Grüne), droht sich mit einer Zustimmung strafbar zu machen.

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-01