... und das "Spielchen" der sog. "Zivilgesellschaft" für Zeitgewinn in der Endlager"suche" geht in die nächste Runde ... und bis 2031 soll ja klar sein (was eh klar ist), dass der deutsche Atommüll weder nach Bayern (Granit) noch nach BaWü (Ton), sondern ins Salz von Niedersachsen - also nach Gorleben verbracht werden soll ... für diese 15jährige Nebelwanderung geben sich auch die BundesGrünen her und machen einen auf "Transparenz & Bürgerbeteiligung" (kennen wir vom sog."Infoforum zum AKW Biblis" - ein Lieblingskind der grünen Umweltministerin von Hessen) - wohl wissend, dass sie bis dahin eh auf dem Altenteil sitzen oder bereits das Zeitliche gesegnet haben ...

Atommüll ohne „Endlager“: Hochradioaktive Runde Tische

Das neue Nationale Begleitgremium für die „Endlager“suche macht sich mit einer Anhörung zur anstehenden Novellierung des Standortauswahlgesetzes auf den Weg. Bis heute ist vollkommen unklar, was dauerhaft mit den hochradioaktiven Abfällen geschehen soll. Als einziger Standort für ein solches Atommülllager ist Gorleben benannt worden. Nun soll eine vermeintlich ergebnisoffene Suche und ein Alternativenvergleich mit dem Standortauswahlgesetz voran gebracht werden. Am 11. Februar 2017 soll diese Anhörung des NBG in Berlin stattfinden und der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, sich einzumischen.

http://umweltfairaendern.de/2017/01/atommuell-ohne-endlager-hochradioaktive-runde-tische/

... 40 Jahre "Atomstaat in Aktion" kann ja nicht vergeblich gewesen sein – oder ?

40 Jahre Standortbenennung Gorleben –
40 Jahre Widerstand

40 Jahre, so lange ist es jetzt her, dass der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht Gorleben per Fingerzeig zum Nuklearen Entsorgungszentrum erklären wollte.

www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=17993

wie in den Schützengräben der "Zivilgesellschaft" gekämpft wird, zeigt dieses Schlaglicht auf cDU/cSU - von wegen "weiße" Landkarte:

Hochradioaktiver Atommüll: „Endlagerung“ ohne Bayern und Sachsen?

Werden die Bundesländer Bayern (Foto: Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU)) und Sachsen bei der Suche nach einem Atommüll-„Endlager“ für hochradioaktive Abfälle dabei sein? Im Prinzip ja, aber nur, wenn das „Endlager“ in einem anderen Bundesland gebaut wird.(...)

http://umweltfairaendern.de/2017/01

... und im Ausland gehen die Länder auch aufeinander los:

Spanien-Portugal: Atomlager spaltet zwei Nachbarn

Spanien plant nahe der Grenze zu Portugal am Ufer des Flusses Tajo ein Zwischenlager für Atommüll. Die Portugiesen sind empört (...)

http://derstandard.at/2000050717322/Spanien-Portugal-Atomlager-spaltet-zwei-Nachbarn

MINISTERIUM: DEMNÄCHST ABBAU-GENEHMIGUNGEN FÜR BIBLIS

Ministerium: Demnächst Abbau-Genehmigungen für Biblis

Der Abbau des stillgelegten Atomkraftwerks Biblis bleibt im Zeitplan. Das hessische Umweltministerium will dem Betreiber RWE im ersten Quartal 2017 für die beiden Blöcke A und B die entsprechenden Genehmigungen erteilen, teilte ein Sprecher der Behörde mit. Für den Abbau des Kraftwerkes sind 15 bis 20 Jahre veranschlagt.

Noch kein Endlager für Atommüll

Für hochradioaktiven Atommüll gibt es in Deutschland noch kein Endlager. Die abgebrannten Brennstäbe werden deshalb in Castor-Behältern auf dem Kraftwerksgelände in einem Zwischenlager untergebracht. Es ist bis 2046 genehmigt.

www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/nController/News/nAction/show/nCategory/suedhessen/nId/81047/nItem/ministerium-dmnaechst-abbau-genehmigungen-fuer-biblis.html

... und dazu noch eine gute Nachricht für swn Sponsor von Biblis nach dem "Atomdeal":

Die abrupte Genesung von RWE

Lange galt RWE als kranker Mann der Branche - nun will der Stromkonzern plötzlich auf einen Schlag Milliarden in den Atomfonds überweisen.

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/atomenergie-die-abrupte-genesung-von-rwe-1.3318311

Fessenheim:

Fessenheim produziert wieder Strom – Schließung verzögert sich

Seit kurzem kommt wieder Atomstrom aus dem Elsass. Nach 20 Tagen ist der Reaktor eins im Atomkraftwerk Fessenheim wieder in Betrieb. Nur eine Zwangspause, die versprochene Stilllegung lässt noch auf sich warten. (...)

Dass der französische Stromkonzern EdF den Reaktor eins in Fessenheim ausgerechnet an dem Tag wieder hochfährt, der von Präsident Hollande als Abschalttermin des Atomkraftwerks versprochen worden war, ist natürlich Zufall. Doch dieser unglückliche Zeitpunkt ist bezeichnend für den Zickzack-Kurs der französischen Regierung. Das Aus für Fessenheim gehörte 2012 zu den 60 Wahlversprechen des Kandidaten Hollande. Doch die angekündigte Schließung wurde in seinem Gesetz zur Energiewende mit keinem Wort erwähnt. Die Verhandlungen mit EdF über einen Abschalttermin verzögern sich seit Monaten. Die Chancen, die Schließung noch in Hollandes Amtszeit aktenkundig zu machen, sind gleich null. Und somit wird die Zukunft von Fessenheim wieder zum Spielball im Wahlkampf – einmal mehr.

www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/blickzumnachbarn/frankreich

Eine gute Nachricht:

Frankreich schaltet Uralt-AKW ab

Frankreichs ältestes AKW wird abgeschaltet: Bis 2018 sollen die Reaktoren nahe der deutschen Grenze vom Netz. Der Stromkonzern EDF wird üppig entschädigt.

www.spiegel.de/wissenschaft/technik/fessenheim-frankreich-schaltet-uralt-akw-ab-a-1131487.html

ich kenne mich mit den "Sozialisten" in Frankreich nicht so aus - aber sie werden nicht viel anders sein als Gabiel & Schulz, oder in der Gewerkschaft Hofmann & Vassiliadis. Waffen & Atomkraft für die Arbeitsplätze ... bis in den Untergang - ein Schmierenstück mit dem ältesten Schrottreaktoren der Franzosen !

Proteste gegen Fessenheim-Schließung

Gewerkschafter lehnen das Abschalten des Akw kategorisch ab / Hollande in der Bredouille.

www.badische-zeitung.de/elsass-x2x/proteste-gegen-fessenheim-schliessung--132687180.html

Gundremmingen:

Leck im AKW Gundremmingen

Bereits am Freitagnachmittag teilte der Kraftwerks-Betreiber RWE mit, dass der seit diesem Tag im Anfahrbetrieb befindliche Reaktor erneut abgeschaltet werden muss. Bei einer Kontrolle habe das Betriebspersonal eine „geringfügige Undichtigkeit an einem Ventilgehäuse im Sicherheitsbehälter“ ermittelt. Aus dieser Leckage tritt radioaktiver Wasserdampf aus. Sehr kleine Mengen, aber groß genug um die Abschaltung des Meilers zu erzwingen.

www.ausgestrahlt.de/blog/2017/01/09/leck-im-akw-gundremmingen/

AKW: Beim Hochfahren ein Leck entdeckt

Nach einem Brennelementwechsel wurde Block C des AKW Gundremmingen gerade erst wieder angefahren. Dabei entdeckte das Kraftwerkspersonal ein Leck. Nun muss der Reaktor erneut vom Netz.

www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/akw_-beim-hochfahren-ein-leck-entdeckt-14273895.html

Bürgerinitiative will Kraftwerksbetrieb endgültig stoppen

Ende dieses Jahres wird Block B des Atomkraftwerks (Akw) Gundremmingen abgeschaltet, Ende 2021 folgt Block C. Die Bürgerinitiative (BI) Forum will jedoch nicht so lange warten. Schon oft hat sie gefordert, das Kraftwerk komplett und möglichst sofort stillzulegen.

www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Buergerinitiative-will-Kraftwerksbetrieb-endgueltig-stoppen-id40126137.html

hier die Kampagne:

www.ausgestrahlt.de/mitmachen/kampagnen/kampagne-akw-gundremmingen/

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Fukushima- Mahnwache

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Vier Jahre nach Fukushima:
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