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Nr. 204 – 11. 2. 2017

Inhalt:

  1. Fragen an das sog. „Infoforum“
  2. „grüne“ Castortransporte
  3. Schrottmeiler (3)
  4. AREWA & Co KG
  5. Atomdeal (3)
  6. Flugzeugabstürze

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Sehr geehrter Herr Götz,
im Anhang meine Fragen an das Ministerium (Atomaufsichts-Behörde) zu den Castortransporten nach Biblis.

Ich bitte Sie ebenfalls die beiden Vorsitzende des Forums (Herr Kunz & Herr Kusicka) und – wenn möglich – sämtliche Mitglieder des Forums (Transparenz!) über meine Anfrage zu informieren. Eine gute Vorbereitung des Meinungasaustausches bei der nächsten Sitzung machen dies erforderlich, besonders in dieser Frage.

Eine Rückmeldung Ihrerseits über die Weiterleitung würde mich freuen.
MfG
Ingo Hoppe

 


An das
Hessische Ministerium für
Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Mainzer Straße 80
65189 Wiesbaden

Heppenheim, den 25.01.2017

Betr.: Fragen zur nächsten (?) Sitzung des Infoforums AKW Biblis zum Thema „Castortransporte aus der Wiederaufarbeitung in Sellafield“

Vorbemerkung:
Das Bundesumweltministerium plant in Biblis Castoren aus Sellafield 2019 einzulagern, wofür es noch keine rechtlichen Voraussetzungen gibt (siehe Bundes-Drucksache 18/10827) und http://umweltfairaendern.de/2017/01/verglaster-atommuell-zur-zwischenlagerung-antraege-im-ersten-halbjahr-2017-ruecktransporte-folgen-2019/

Daraus ergeben sich für die vom Strahlenrisiko (in den nächsten 100 Jahren) betroffenen Menschen in der Region folgende Fragen:

  1. Werden wir nun endlich informiert, welch gesetzlichen oder vertraglichen Grundlagen für diese Transporte existieren (der Verweis auf „mündliche (!!!) „Noten“ mit dem deutschen Außenministerium sind nicht nachprüfbar und daher völlig unglaubwürdig)?
  2. Ist die Einlagerung der Castoren in Biblis überhaupt genehmigungsfähig, da das Standortzwischenlager nur für die hier anfallenden Atombrennstäbe genehmigt ist?
  3. Welche besonderen Gefahren gehen von den verwendeten Castoren aus, die für den Transport von „verglastem Atommüll“ aus der Wiederaufarbeitung verwendet werden sollen?
  4. Welche Probleme beim Packen und Transporten und Einbringen sind zu erwarten?
  5. Welche Transportwege und Mittel (Schiff, Bahn) sind geplant?
  6. Welche Reparaturmöglichkeiten gibt es für diese Castoren?
  7. Bleiben Sie bei Ihrer Aussage (Frau Petrik), dass keine „heißen Zellen“ im Standort-Zwischenlager gebraucht werden?

Ich bitte Sie um schnelle, schriftliche Beantwortung im Vorfeld des nächsten Forums (und nicht nur als Tischvorlage). Meine letzten Anfragen wurden im übrigen NICHT schriftlich beantwortet, was im Widerspruch steht zu den gemachten Aussagen der Frau Hinz zum Thema „Transparenz & Bürgerbeteiligung“! Mir drängt sich eher der Eindruck auf, dass das grün geführte Umweltministerium dieses Projekt in Biblis einschlafen lassen will. Dazu werde ich demnächst Fragen stellen.

Ein Hinweis in diese Richtung: Protokoll der letzten Sitzung und Termin für die nächste Sitzung sind der Website des Kreises ebenfalls nicht zu entnehmen !

Mit freundlichen Grüßen
Ingo Hoppe


... und hier die „Antwort” des hessischen Umweltministeriums:

Atomaufsicht als Gast - superb !
„fachliche” Expertisen für RWE - the job !
„beantwortet” ist beantwortet ... toll !
so sieht echte „Transparenz & Bürgerbeteiligung” a là „grünes” Umweltministerium aus ... unnachahmlich !


Sehr geehrter Herr Hoppe,

gerne werden wir wie üblich Ihre Fragen – soweit möglich – beantworten. Darüber hinaus sind mir keine weiteren offenen Fragen bekannt. Fragen, die in der Sitzung mündlich beantwortet wurden, werden nicht erneut schriftlich beantwortet. Das hat auch weder Frau Ministerin Hinz noch sonst jemand aus dem Umweltministerium zugesagt. Dafür gibt es schließlich Protokolle, die für alle 9 Sitzungen vollständig auf der Website des Kreises zur Verfügung stehen.

Das Hessische Umweltministerium nimmt als Gast an den Sitzungen teil und stellt fachliche Expertise zur Verfügung. Bisher wurden alle Fragen beantwortet und es wurde zur allen vom Forum gewünschten Themen Vorträge gehalten. Es gab auch von den Mitgliedern des Forums keine anderen Wünsche an das Ministerium, die nicht erfüllt wurden. Das Infoforum mit Leben zu füllen, Fragen zu stellen und Diskussionen anzustoßen ist aber nicht Aufgabe des Ministeriums, sondern der Mitglieder, die die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen vertreten. Insofern gehen Ihre Vorwürfe, das Ministerium wolle das Infoforum „einschlafen lassen“, an die falsche Adresse.

Freundliche Grüße

Gregor Möllring
Referat für Grundsatzangelegenheiten (M5)


Verglaster Atommüll zur Zwischenlagerung:
Anträge im ersten Halbjahr 2017 – Rücktransporte folgen 2019

Als gäbe es in Deutschland nicht schon genug Atommüll, dessen Zwischenlagerung immer größere Probleme bereitet. Zusätzlich müssen noch insgesamt 26 weitere Castor-Behälter mit verglastem Atommüll aus der Wiederaufarbeitung aus Frankreich und England von der Bundesrepublik zurück genommen werden. Ehemals sollten diese in das Zwischenlager Gorleben. Um aber für die „Endlagersuche“ einen Kompromiss zu finden, nachdem auch der Salzstock in Gorleben weiter im Verfahren bleiben kann, einigten sich Bund und Länder auf Druck von Niedersachsen, diesen WAA-Atommüll künftig in die Zwischenlager der AKWs in Brokdorf, Biblis, Philippsburg und Isar/Ohu zu bringen. Dafür müssen die Genehmigungen geändert werden, denn diese besonderen radioaktiven Abfälle dürfen bislang dort nicht eingelagert werden. Die Zwischenlager an den Standorten sind grundsätzlich nur für hochradioaktiven Atommüll in Form von Brennelementen aus dem jeweiligen AKW zugelassen. In der ersten Jahreshälfte 2017, so das Bundesumweltministerium auf eine Nachfrage der Grünen im Bundestag, sollen nun die entsprechenden Anträge von den Betreibern gestellt werden.

umweltfairaendern.de

Castortransporte – auf einmal keine Eile!

„Jahrelang hat man der Öffentlichkeit weismachen wollen, dass die Castortransporte zügig zu erfolgen haben, argumentiert wurde mit völkerrechtlich bindenden Verträgen!“, empört sich BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. „Instabile Brücken, die Schweinepest in der Normandie und die damit verbundene Infektionsgefahr durch den Transport – nichts zählte, alles wurde vom Tisch gewischt. Man fühlt sich angesichts der Nachlässigkeit der Lagerbetreiber und der staatlichen Behörden nachträglich noch veräppelt.“

www.bi-luechow-dannenberg.de

mit einer „Info-Welle” bereiten sich die Atomkraftgegner auf die zu erwartenden Castortransporte von Obrigheim ins Standortzwischenlager  beim AKW Neckarwestheim vor:

Infotour durch die Neckar-Anliegergemeinden

Mit einer Infotour durch die Neckar-Anliegergemeinden haben Atomkraftgegner vom Bündnis "Neckar Castorfrei" am Samstag auf sich aufmerksam gemacht. Die 15-köpfige Gruppe startete ihre sogenannte "Infowelle" bei winterlichen Temperaturen vor dem Rathaus in Kirchheim, ehe sie mit Nordheim, Lauffen und Talheim weitere betroffene Gemeindenbesuchte.

Info-Welle

www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Infotour-durch-die-Neckar-Anliegergemeinden;art16305,3781698

www.energiewendeheilbronn.de/phpwcms/index.php?neckarcastorfrei

Neckar Castorfrei

www.neckar-castorfrei.de/

www.ausgestrahlt.de/mitmachen/kampagnen/kampagne-neckar-castor/

Castortransporte auf dem Neckar geplant

Der Flusstransport wäre eine Premiere. Mit einem angeblich unsinkbaren Schiff will der landeseigene Konzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) in diesem Jahr 15 Castorbehälter mit verbrauchten Brennelementen aus dem Kraftwerk Obrigheim ins Zwischenlager am AKW Neckarwestheim bringen lassen. Geplant sind insgesamt fünf Transporte. Atomkraftgegner haben am Wochenende eine Informations- und Protesttour entlang der Transportstrecke und darüber hinaus gestartet.

www.jungewelt.de

„Wir werden nicht tatenlos zusehen“

Mit dem drohenden Transport von 342 Brennelementen in 15 Castor-Behältern über den Neckar von Obrigheim nach Neckarwestheim wollen sich die Atomkraftgegner nicht abfinden. Als Protestaktion und zur Information über die Gefahren des Transports, der noch nicht genehmigt ist, sind sie auf die Idee einer „Infowelle“ gekommen. Sie hat an diesem Samstag in Kirchheim begonnen und wurde über Nordheim, Lauffen und Talheim fortgesetzt. In den kommenden Wochen sollen die Bewohner von Ortschaften weiter flussabwärts informiert werden, teilt Herbert Würth mit, einer der Organisatoren.

www.swp.de/bietigheim/lokales/besigheim/_wir-werden-nicht-tatenlos-zusehen

Gegen Castortransport auf dem Neckar

Die EnBW will 15 Castoren mit 342 verbrauchten Brennelementen vom 2005 abgeschalteten Kernkraftwerk Obrigheim per „unsinkbarem“ Schiff auf dem Neckar nach Neckarwestheim befördern. Das bestätigte sie im Juni. Um Protestaktionen gegen den gefährlichen Castortransport zu koordinieren, wurde im Herbst das Regionalplenum des Initiativen-Zusammenschlusses „Bündnis Neckar Castorfrei“ gegründet. Geplanter Beginn einer „Infowelle“ gegen den Castortransport ist am Samstag, 21. Januar. In Planung ist auch eine große Protestaktion – voraussichtlich am 5. März in Neckarwestheim.

www.beobachternews.de/2017/01/19/gegen-castortransport-auf-dem-neckar

Sie fliegen uns noch um die Ohren – Vermehrt Störfälle in maroden Atomkraftwerken

Dass etwas vertuscht wird, sind wir bereits aus Fukushima gewohnt, müssen aber feststellen, dass es in Europa es nicht anders ist Vermehrt kommt es zu Störfällen auch in Deutschland und auch bei unseren Nachbarn ...

netzfrauen.org/2017/01/13/atomkraft/

Tihange:

Eine Region steht grenzüberschreitend auf! Wovor seit Jahren von der AntiAKWBewegung gewarnt wurde - die (Un)Sicherheit der Druckbehälter der belgischen Schrottmeiler - beschäftigt endlich die Menschen der Region - in Deutschland bisher nur um Salzgitter ("Schacht Konrad" und "Asse2") erlebt; schon gar nicht in der "Gurkenstadt Biblis (in Besitz von RWE).

Jodtabletten werden gebunkert und vor allem die "AKW-(Un)Sicherheit" ist in aller Munde:

Im Jahr 2012 zeigten Ultraschalluntersuchungen am Basismetall der Reaktordruckbehälter (RDB) von Tihange 2 und Doel 3 eine große Anzahl von Einschlüssen / Rissen. Als Konsequenz forderte die belgische Regulierungsbehörde FANC die Lizenznehmer auf, erneut die Sicherheit der beiden Reaktoren zu demonstrieren. Diese Neubewertung wurde im Jahr 2016 von FANC akzeptiert und die Erlaubnis gegeben, den Betrieb bis zum geplanten Laufzeitende nach 40 Jahren fortzusetzen. Es gibt Zweifel bei Experten, ob der RDB von Tihange 2 auch unter Unfallbedingungen noch als sicher einzustufen ist.

Plakat: Die DreiländerRegion Aachen gegen Tihange!

Risiko-Studie: Wenn es in Tihange kracht, ist die Region Aachen unbewohnbar

Bundesregierung zweifelt Ermittlungen der Wissenschaftler an und sieht keinen Grund für angepassten Katastrophenschutz - Grüne fordern Berechnungen für Cattenom

www.volksfreund.de

Studie zu Tihange lässt deutsche Regierung kalt

Im Auftrag der Städteregion Aachen war eine Risiko-Studie zum Atomkraftwerk Tihange erarbeitet worden. Nun teilte die deutsche Regierung allerdings mit, dass sie nicht vorhabe aufgrund dieser Studie ihre Katastrophenschutzplanung anzupassen.

www.grenzecho.net

Aber irgendwie tat sich auf Basis einer Anfrage der GRÜNEN im Bundestag dann doch was – irgendwie ... und sage niemand, ich würde die Bemühungen der Frau Kotting-Uhl nicht würdigen:

pdfhttp://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/108/1810830.pdf

jetzt machen sich schon die NRW-Regierungs-Grünen schon 'nen Kopf um die Energieversorgung Belgiens (sic):

NRW erhöht im Atomstreit Druck auf Belgien

Es soll ein „erster konstruktiver Beitrag” des Landes NRW in der Debatte um die Abschaltung der umstrittenen belgischen Atommeiler Tihange 2 und Doel 3 sein: NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat ein Gutachten vorgestellt, das sich mit verschiedenen Atom-Ausstiegsszenarien Belgiens auseinandersetzt. Danach könnten die Atommeiler Tihange 2 und Doel 3 bis zum Jahr 2020 vom Netz gehen, ohne die Energieversorgung in Belgien zu gefährden.

www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/atomausstieg-belgien-remmel-100.html

... und die LINKE:

https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-0/p480x480/16195092_1787912848199789_7351389299140157188_n.png?oh=36b6ef5175cb233bafdd6554ed45a17a&oe=58FE3472

Bundesregierung will Risiken von Tihange näher untersuchen

www.rp-online.de/politik/deutschland/tihange-regierung-fordert-daten-der-belgischen-atomaufsicht-an-aid-1.6541671

https://i2.wp.com/www.stop-tihange.org/de/wp-content/uploads/sites/2/menschenkette_banner_DE.png?w=1440

www.stop-tihange.org/de/kettenreaktion-tihange

Gundremmingen:

eine „Spiegel-Leckage” – wie süß!!! Zur Erinnerung: ein Siedewasserreaktor hat keine 2 Kreisläufe, somit ist aller Dampf hochgradig radioaktiv - aber unsere Qualitätsmedien hinterfragen nicht (was ja eigentlich „Jornalismus” erfordern würde), sondern verbreitet Konzern-„Wahrheiten”:

Kernkraftwerk Gundremmingen | Reparatur bei abgeschaltetem Reaktor erforderlich

presse-augsburg.de/presse/kernkraftwerk-gundremmingen-reparatur-bei-abgeschaltetem-reaktor-erforderlich

... und noch was aus dem schönen Bayernland (Isar1), wo die Umweltministerin so gar keine Ahnung von Atomaufsicht (hier „Nasslager” versus „Castor-Zwischenlager”) hat:

Atomkraftwerk darf abgerissen werden

Von den Landtags-Grünen und vom Bund Naturschutz (BN) kam scharfe Kritik. Der Grund: Mit Scharfs Genehmigung darf der Isar-1-Betreiber Preußen-Elektra, wie die Atomsparte des Energieriesen Eon inzwischen heißt, mit dem Abriss beginnen, obwohl nach wie vor mehr als 1700 abgebrannte Brennelemente im Abklingbecken der Anlage lagern. Nach jetzigem Stand kann Preußen-Elektra die 300 Tonnen hochstrahlendes Material erst etwa 2020 in Castoren umlagern und in das Zwischenlager auf dem Kraftwerksgelände bringen. Das heißt, die abgebrannten Brennelemente werden noch viele Monate in dem Abklingbecken bleiben müssen, während die Anlage bereits demontiert wird.

www.sueddeutsche.de/bayern/energiewende-atomkraftwerk-darf-abgerissen-werden

Grohnde:

Droht die atomare Katastrophe? Stadt fordert AKW-Stilllegung

Gerade einmal 45 Kilometer Luftlinie ist das Atomkraftwerk Grohnde, das sich in der niedersächsischen Gemeinde Emmerthal befindet, von Vlotho entfernt. Das ostwestfälische Blomberg ist sogar noch näher dran.

Ein Problem! Denn das Atomkraftwerk, das eigentlich noch eine Laufzeit bis 2021 hat, gehört zu den störanfälligsten in ganz Deutschland. Über 200 meldepflichtige Ereignisse gab es seit 1985.

www.tag24.de/nachrichten/droht-die-atomare-katastrophe-stadt-fordert-akw-stilllegung-vlotho-owl-ostwestfalen-lippe

Brisantes Ereignis im Atomkraftwerk Grohnde

Vergangene Woche meldete das niedersächische Atomkraftwerk Grohnde den Ausfall eines sicherheitsrelevanten Bauteils. Atomkraftgegner*innen kritisieren, die Atomaufsicht hätte wegen damit zusammenhängender Auswirkungen die Abschaltung anordnen müssen.

www.ausgestrahlt.de/blog/2017/02/07/brisantes-ereignis-im-atomkraftwerk-grohnde

tja ... so läufts, wenn man die Konzerne machen lässt (natürlich wg. „Erhaltung der Arbeitsplätze”) und als Atomstaat nicht die Sachkompetenz und auch nicht den Willen hat, den Konzerne auf die raffgierigen Fingerchen zu schau'n (... und zu hau'n) – in Deutschland hatten wir das noch nicht (aufgedeckt); Frankreich geht voran:

AREWA-Skandal

Frankreichs Atombranche wird von einem Skandal erschüttert. Bei dem französischen Hersteller von Atomanlagen Areva soll geschlampt worden sein. Die betroffenen Komponenten wurden weltweit in AKWs eingesetzt. Jetzt wird in den USA gegen Areva ermittelt, da 17 der Atomkraftwerke des Landes Teile aus der Schmiede Areva SA in Le Creusot, Frankreich, bezogen haben. Wie jetzt bekannt wurde, sind 70 Bauteile mit gefälschten Dokumenten in französischen Kernreaktoren und 120 in überseeischen Kraftwerke gefunden worden.

netzfrauen.org/2017/01/18/areva/

... und dann kommt da auch noch sowas wie „Winter”  – na sowas:

Atom-Frankreich versucht Blackout abzuwenden

Wegen der herrschenden Kälte fordert der staatliche Atomversorger EDF die Bürger zum Stromsparen auf

www.heise.de/tp/news/Atom-Frankreich-versucht-Blackout-abzuwenden-3599885.html

die französische Atomindustrie ist am Ende - kein Grund zu nationalem Hochgefühl:

Abriss französischer Atomkraftwerke wird teuer

www.ardmediathek.de

Flamanville:

www.facebook.com/greenpeace.de/videos/10154906967632488/

Explosion im französischen AKW Flamanville

Im nordfranzösischen Atomkraftwerk Flamanville an der Atlantikküste hat sich heute Morgen eine Explosion ereignet. Nach ersten Angaben fand sie im nicht-nuklearen Bereich statt, Radioaktivität sei nicht freigesetzt worden. Dennoch wurde ein Reaktor heruntergefahren.

Die Explosion habe im Maschinenhaus stattgefunden, fünf Arbeiter hätten „leichte Vergiftungen“ erlitten. Die Explosion hatte sich ergeben, nachdem ein Feuer ausgebrochen war. Die Ursache ist bislang nicht bekannt. Laut den Behörden handelt es sich um „einen bedeutenden technischen Vorfall, aber nicht um einen Atomunfall“.

Vor Ort herrscht derzeit Nordostwind, mit geringer Niederschlagswahrscheinlichkeit. Sollte doch Radioaktivität freigesetzt werden, würde sie momentan Richtung Atlantik verfrachtet werden, nicht auf das Festland.

www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/explosion-im-franzoesischen-akw-flamanville.html

Cattenom:

Brand im Maschinenraum

Im französischen Atomkraftwerk Cattenom nahe der deutschen Grenze hat es zum zweiten Mal innerhalb einer Woche gebrannt. Die Ursache ist noch unklar, eine Gefahr habe nicht bestanden, so der Betreiber EDF.

cattenom

www.swr.de/swraktuell/rp/franzoesisches-atomkraftwerk-cattenom-brand-im-maschinenraum/-/id=1682/did=18959402/nid=1682/16n4kz7/

Feuerwehreinsatz nach Rauchentwicklung

Erst am vergangenen Dienstag war in einem Verwaltungsgebäude der Zentrale ein Feuer ausgebrochen. Ende vergangener Woche war zudem bekannt geworden, dass die französische Atomaufsichtsbehörde ASN bei zwei Kontrollgängen im November vergangenen Jahres diverse Mängel an der Anlage festgestellt hatte.

www.wort.lu/de/lokales/atomzentrale-cattenom-feuerwehreinsatz-nach-rauchentwicklung-589716fca5e74263e13aa1d7

Kontrolleure besorgt wegen „Pfützen”

Nur ein paar Tage nach einem Brand in einem Verwaltungsgebäude des Atomkraftwerks Cattenom (der TV berichtet) ist nun ein neuer Zwischenfall in der Anlage bekannt geworden. Bei einer Inspektion der französischen Atomaufsicht ASN im vergangenen November haben die Kontrolleure in zwei Räumen unbekannte Flüssigkeiten auf dem Boden entdeckt. In einem Raum fanden die Atomexperten ein Schild mit der Aufschrift: Stark kontaminiert.

www.volksfreund.de/nachrichten/region/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Rheinland-Pfalz-und-Nachbarn-Cattenom-Kontrolleure-besorgt-wegen-Pfuetzen;art806,4590993

Fessenheim:

Das Zauberwort heiß: „entschädigt”:

„Das Ende von Fessenheim ist eingeleitet”

Der Verwaltungsrat des französischen Energiekonzerns EDF hat eine Vereinbarung mit dem Staat getroffen: EDF wird für das Abschalten des AKW Fessenheim entschädigt.

www.heute.de/das-ende-von-fessenheim-ist-eingeleitet-sagt-sandra-tauer-im-zdf-interview-46407972.html

der „unabhängige” Bürgermeister lebt seine Träume aus – ein neues „modernes” AKW muss her:

Fessenheims Bürgermeister über die ungewisse Zukunft – und mögliche neue Reaktoren

Die Entscheidung war ein Paukenschlag: Der französische Stromkonzern EDF hat ein Abkommen zur Schließung gebilligt. Der Bürgermeister von Fessenheim spricht im Interview über seine Zweifel an der Umsetzung, die Verzweiflung der Gemeinde und die Möglichkeit, die alten Reaktoren durch neue zu ersetzen.

www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/fessenheims-buergermeister-ueber-die-ungewisse-zukunft-und-moegliche-neue-reaktoren--132851940.html

Mahnwache will Signal gegen AKW Fessenheim setzen

Die Bürgerinitiative in Weisweil bleibt hartnäckig, und das ist sie seit mehr als fünf Jahren: An jedem ersten Montag im Monat hält sie ihre Mahnwache als stete Erinnerung an die Gefahren der Atomkraft. Die Katastrophe in Fukushima in Japan gab den Ausschlag. Die Mitglieder wollen sich weiter treffen, so lange, bis das endgültige Aus für das Atomkraftwerk Fessenheim Tatsache ist.

www.badische-zeitung.de/weisweil/mahnwache-will-signal-gegen-akw-fessenheim-setzen