Sie fliegen uns noch um die Ohren – Vermehrt Störfälle in maroden Atomkraftwerken

Dass etwas vertuscht wird, sind wir bereits aus Fukushima gewohnt, müssen aber feststellen, dass es in Europa es nicht anders ist Vermehrt kommt es zu Störfällen auch in Deutschland und auch bei unseren Nachbarn ...

netzfrauen.org/2017/01/13/atomkraft/

Tihange:

Eine Region steht grenzüberschreitend auf! Wovor seit Jahren von der AntiAKWBewegung gewarnt wurde - die (Un)Sicherheit der Druckbehälter der belgischen Schrottmeiler - beschäftigt endlich die Menschen der Region - in Deutschland bisher nur um Salzgitter ("Schacht Konrad" und "Asse2") erlebt; schon gar nicht in der "Gurkenstadt Biblis (in Besitz von RWE).

Jodtabletten werden gebunkert und vor allem die "AKW-(Un)Sicherheit" ist in aller Munde:

Im Jahr 2012 zeigten Ultraschalluntersuchungen am Basismetall der Reaktordruckbehälter (RDB) von Tihange 2 und Doel 3 eine große Anzahl von Einschlüssen / Rissen. Als Konsequenz forderte die belgische Regulierungsbehörde FANC die Lizenznehmer auf, erneut die Sicherheit der beiden Reaktoren zu demonstrieren. Diese Neubewertung wurde im Jahr 2016 von FANC akzeptiert und die Erlaubnis gegeben, den Betrieb bis zum geplanten Laufzeitende nach 40 Jahren fortzusetzen. Es gibt Zweifel bei Experten, ob der RDB von Tihange 2 auch unter Unfallbedingungen noch als sicher einzustufen ist.

Plakat: Die DreiländerRegion Aachen gegen Tihange!

Risiko-Studie: Wenn es in Tihange kracht, ist die Region Aachen unbewohnbar

Bundesregierung zweifelt Ermittlungen der Wissenschaftler an und sieht keinen Grund für angepassten Katastrophenschutz - Grüne fordern Berechnungen für Cattenom

www.volksfreund.de

Studie zu Tihange lässt deutsche Regierung kalt

Im Auftrag der Städteregion Aachen war eine Risiko-Studie zum Atomkraftwerk Tihange erarbeitet worden. Nun teilte die deutsche Regierung allerdings mit, dass sie nicht vorhabe aufgrund dieser Studie ihre Katastrophenschutzplanung anzupassen.

www.grenzecho.net

Aber irgendwie tat sich auf Basis einer Anfrage der GRÜNEN im Bundestag dann doch was – irgendwie ... und sage niemand, ich würde die Bemühungen der Frau Kotting-Uhl nicht würdigen:

pdfhttp://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/108/1810830.pdf

jetzt machen sich schon die NRW-Regierungs-Grünen schon 'nen Kopf um die Energieversorgung Belgiens (sic):

NRW erhöht im Atomstreit Druck auf Belgien

Es soll ein „erster konstruktiver Beitrag” des Landes NRW in der Debatte um die Abschaltung der umstrittenen belgischen Atommeiler Tihange 2 und Doel 3 sein: NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) hat ein Gutachten vorgestellt, das sich mit verschiedenen Atom-Ausstiegsszenarien Belgiens auseinandersetzt. Danach könnten die Atommeiler Tihange 2 und Doel 3 bis zum Jahr 2020 vom Netz gehen, ohne die Energieversorgung in Belgien zu gefährden.

www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/atomausstieg-belgien-remmel-100.html

... und die LINKE:

https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-0/p480x480/16195092_1787912848199789_7351389299140157188_n.png?oh=36b6ef5175cb233bafdd6554ed45a17a&oe=58FE3472

Bundesregierung will Risiken von Tihange näher untersuchen

www.rp-online.de/politik/deutschland/tihange-regierung-fordert-daten-der-belgischen-atomaufsicht-an-aid-1.6541671

https://i2.wp.com/www.stop-tihange.org/de/wp-content/uploads/sites/2/menschenkette_banner_DE.png?w=1440

www.stop-tihange.org/de/kettenreaktion-tihange

Gundremmingen:

eine „Spiegel-Leckage” – wie süß!!! Zur Erinnerung: ein Siedewasserreaktor hat keine 2 Kreisläufe, somit ist aller Dampf hochgradig radioaktiv - aber unsere Qualitätsmedien hinterfragen nicht (was ja eigentlich „Jornalismus” erfordern würde), sondern verbreitet Konzern-„Wahrheiten”:

Kernkraftwerk Gundremmingen | Reparatur bei abgeschaltetem Reaktor erforderlich

presse-augsburg.de/presse/kernkraftwerk-gundremmingen-reparatur-bei-abgeschaltetem-reaktor-erforderlich

... und noch was aus dem schönen Bayernland (Isar1), wo die Umweltministerin so gar keine Ahnung von Atomaufsicht (hier „Nasslager” versus „Castor-Zwischenlager”) hat:

Atomkraftwerk darf abgerissen werden

Von den Landtags-Grünen und vom Bund Naturschutz (BN) kam scharfe Kritik. Der Grund: Mit Scharfs Genehmigung darf der Isar-1-Betreiber Preußen-Elektra, wie die Atomsparte des Energieriesen Eon inzwischen heißt, mit dem Abriss beginnen, obwohl nach wie vor mehr als 1700 abgebrannte Brennelemente im Abklingbecken der Anlage lagern. Nach jetzigem Stand kann Preußen-Elektra die 300 Tonnen hochstrahlendes Material erst etwa 2020 in Castoren umlagern und in das Zwischenlager auf dem Kraftwerksgelände bringen. Das heißt, die abgebrannten Brennelemente werden noch viele Monate in dem Abklingbecken bleiben müssen, während die Anlage bereits demontiert wird.

www.sueddeutsche.de/bayern/energiewende-atomkraftwerk-darf-abgerissen-werden

Grohnde:

Droht die atomare Katastrophe? Stadt fordert AKW-Stilllegung

Gerade einmal 45 Kilometer Luftlinie ist das Atomkraftwerk Grohnde, das sich in der niedersächsischen Gemeinde Emmerthal befindet, von Vlotho entfernt. Das ostwestfälische Blomberg ist sogar noch näher dran.

Ein Problem! Denn das Atomkraftwerk, das eigentlich noch eine Laufzeit bis 2021 hat, gehört zu den störanfälligsten in ganz Deutschland. Über 200 meldepflichtige Ereignisse gab es seit 1985.

www.tag24.de/nachrichten/droht-die-atomare-katastrophe-stadt-fordert-akw-stilllegung-vlotho-owl-ostwestfalen-lippe

Brisantes Ereignis im Atomkraftwerk Grohnde

Vergangene Woche meldete das niedersächische Atomkraftwerk Grohnde den Ausfall eines sicherheitsrelevanten Bauteils. Atomkraftgegner*innen kritisieren, die Atomaufsicht hätte wegen damit zusammenhängender Auswirkungen die Abschaltung anordnen müssen.

www.ausgestrahlt.de/blog/2017/02/07/brisantes-ereignis-im-atomkraftwerk-grohnde