tja ... so läufts, wenn man die Konzerne machen lässt (natürlich wg. „Erhaltung der Arbeitsplätze”) und als Atomstaat nicht die Sachkompetenz und auch nicht den Willen hat, den Konzerne auf die raffgierigen Fingerchen zu schau'n (... und zu hau'n) – in Deutschland hatten wir das noch nicht (aufgedeckt); Frankreich geht voran:

AREWA-Skandal

Frankreichs Atombranche wird von einem Skandal erschüttert. Bei dem französischen Hersteller von Atomanlagen Areva soll geschlampt worden sein. Die betroffenen Komponenten wurden weltweit in AKWs eingesetzt. Jetzt wird in den USA gegen Areva ermittelt, da 17 der Atomkraftwerke des Landes Teile aus der Schmiede Areva SA in Le Creusot, Frankreich, bezogen haben. Wie jetzt bekannt wurde, sind 70 Bauteile mit gefälschten Dokumenten in französischen Kernreaktoren und 120 in überseeischen Kraftwerke gefunden worden.

netzfrauen.org/2017/01/18/areva/

... und dann kommt da auch noch sowas wie „Winter”  – na sowas:

Atom-Frankreich versucht Blackout abzuwenden

Wegen der herrschenden Kälte fordert der staatliche Atomversorger EDF die Bürger zum Stromsparen auf

www.heise.de/tp/news/Atom-Frankreich-versucht-Blackout-abzuwenden-3599885.html

die französische Atomindustrie ist am Ende - kein Grund zu nationalem Hochgefühl:

Abriss französischer Atomkraftwerke wird teuer

www.ardmediathek.de

Flamanville:

www.facebook.com/greenpeace.de/videos/10154906967632488/

Explosion im französischen AKW Flamanville

Im nordfranzösischen Atomkraftwerk Flamanville an der Atlantikküste hat sich heute Morgen eine Explosion ereignet. Nach ersten Angaben fand sie im nicht-nuklearen Bereich statt, Radioaktivität sei nicht freigesetzt worden. Dennoch wurde ein Reaktor heruntergefahren.

Die Explosion habe im Maschinenhaus stattgefunden, fünf Arbeiter hätten „leichte Vergiftungen“ erlitten. Die Explosion hatte sich ergeben, nachdem ein Feuer ausgebrochen war. Die Ursache ist bislang nicht bekannt. Laut den Behörden handelt es sich um „einen bedeutenden technischen Vorfall, aber nicht um einen Atomunfall“.

Vor Ort herrscht derzeit Nordostwind, mit geringer Niederschlagswahrscheinlichkeit. Sollte doch Radioaktivität freigesetzt werden, würde sie momentan Richtung Atlantik verfrachtet werden, nicht auf das Festland.

www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/explosion-im-franzoesischen-akw-flamanville.html

Cattenom:

Brand im Maschinenraum

Im französischen Atomkraftwerk Cattenom nahe der deutschen Grenze hat es zum zweiten Mal innerhalb einer Woche gebrannt. Die Ursache ist noch unklar, eine Gefahr habe nicht bestanden, so der Betreiber EDF.

cattenom

www.swr.de/swraktuell/rp/franzoesisches-atomkraftwerk-cattenom-brand-im-maschinenraum/-/id=1682/did=18959402/nid=1682/16n4kz7/

Feuerwehreinsatz nach Rauchentwicklung

Erst am vergangenen Dienstag war in einem Verwaltungsgebäude der Zentrale ein Feuer ausgebrochen. Ende vergangener Woche war zudem bekannt geworden, dass die französische Atomaufsichtsbehörde ASN bei zwei Kontrollgängen im November vergangenen Jahres diverse Mängel an der Anlage festgestellt hatte.

www.wort.lu/de/lokales/atomzentrale-cattenom-feuerwehreinsatz-nach-rauchentwicklung-589716fca5e74263e13aa1d7

Kontrolleure besorgt wegen „Pfützen”

Nur ein paar Tage nach einem Brand in einem Verwaltungsgebäude des Atomkraftwerks Cattenom (der TV berichtet) ist nun ein neuer Zwischenfall in der Anlage bekannt geworden. Bei einer Inspektion der französischen Atomaufsicht ASN im vergangenen November haben die Kontrolleure in zwei Räumen unbekannte Flüssigkeiten auf dem Boden entdeckt. In einem Raum fanden die Atomexperten ein Schild mit der Aufschrift: Stark kontaminiert.

www.volksfreund.de/nachrichten/region/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Rheinland-Pfalz-und-Nachbarn-Cattenom-Kontrolleure-besorgt-wegen-Pfuetzen;art806,4590993

Fessenheim:

Das Zauberwort heiß: „entschädigt”:

„Das Ende von Fessenheim ist eingeleitet”

Der Verwaltungsrat des französischen Energiekonzerns EDF hat eine Vereinbarung mit dem Staat getroffen: EDF wird für das Abschalten des AKW Fessenheim entschädigt.

www.heute.de/das-ende-von-fessenheim-ist-eingeleitet-sagt-sandra-tauer-im-zdf-interview-46407972.html

der „unabhängige” Bürgermeister lebt seine Träume aus – ein neues „modernes” AKW muss her:

Fessenheims Bürgermeister über die ungewisse Zukunft – und mögliche neue Reaktoren

Die Entscheidung war ein Paukenschlag: Der französische Stromkonzern EDF hat ein Abkommen zur Schließung gebilligt. Der Bürgermeister von Fessenheim spricht im Interview über seine Zweifel an der Umsetzung, die Verzweiflung der Gemeinde und die Möglichkeit, die alten Reaktoren durch neue zu ersetzen.

www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/fessenheims-buergermeister-ueber-die-ungewisse-zukunft-und-moegliche-neue-reaktoren--132851940.html

Mahnwache will Signal gegen AKW Fessenheim setzen

Die Bürgerinitiative in Weisweil bleibt hartnäckig, und das ist sie seit mehr als fünf Jahren: An jedem ersten Montag im Monat hält sie ihre Mahnwache als stete Erinnerung an die Gefahren der Atomkraft. Die Katastrophe in Fukushima in Japan gab den Ausschlag. Die Mitglieder wollen sich weiter treffen, so lange, bis das endgültige Aus für das Atomkraftwerk Fessenheim Tatsache ist.

www.badische-zeitung.de/weisweil/mahnwache-will-signal-gegen-akw-fessenheim-setzen