CDU-Schulze Kusicka von Biblis will also einen Neustart – nicht mehr über Sieverts und Endlagersuche, über Terrorangriffe und Flugzeugabstürze, sondern nur noch über „Biblis-Spezifisches“ reden. Das kann er gerne haben !

Ich habe dem Landrat – ebenfalls CDU – einen Brief geschrieben u.a. mit den Fragen, ob er das Zwischenlager in Biblis nicht wie sein Vorgänger für gefährlich hält, was er zu sagen hat zu den Abladungen von strahlendem Atommüll auf die Müllkippen der Region und was er von den Castortransporeten nach Bilblis hält ...

Und auch der Herr Kusicka wurde wie alle anderen Teilnehmer an dem sog. „Infoforum für Transparenz & Bürgerbeteiligung“ über diesen Brief informiert. Der „Gast“ – nämlich die Atom-Aufsichtsbehörde der Frau Hinz – hält sich in Deckung, dafür macht RWE Werbung in den Gemeinden ohne Ende ... so läuft das Spiel.

Derweil hört man, dass die (CDU-)Bürgermeister an den AKW-Standorten eine Initiative für ein zentrales „Bereitstellungslager“ vorbereiten. Mit diesem „postfaktischen“ Wort wird ja schon das illegale Zwischenlager in „Brunsbüttel“ bezeichnet – diesmal mal nicht in Gorleben ... Es bleibt das Ziel: „WEG MIT ...“ statt die Zwischenlager vor Ort bomben- und strahlungssicher zu machen. Darüber können wir gerne diskutieren.

pdfBrief_Landrat_Jan-2017.pdf

www.lampertheimer-zeitung.de/lokales/biblis/infoforum-biblis-vor-dem-neustart_17679432.htm