Statt den ganzen gefährlichen radioaktiven Schutt & Schrott am Standort zu sichern, wird er bekanntlich durch die Gegend gekarrt und auf Müll-Deponien abgelagert. Es gab ja früher gute Ideen, die ehemaligen Profitquellen der Atomkonzerne zu gut gesicherten Denkmälern einer abgrundtief menschenverachtenden Technologie zu machen (damals waren die GRÜNEN noch grün) – aber das war einmal ...

... hier nun was den heutigen Regierungs-"Grünen" dazu in BaWü so nettes (hilfloses) einfällt. Der Artikel ist nebenbei deshalb sehr lesenswert, weil er das 10MikroSievert-Konzept – ungewollt – problematisiert. Wir wissen jetzt immerhin, dass es mindestens 2 Kategorien von "freigemessenem" Schutt gibt – recycelbar ... und (huch) eben auch nicht:

Kernkraftwerk Obrigheim: Grüne wollen Kraftwerksbauschutt rückholbar machen

Die aktuelle Diskussion drehe sich also um die 2500 bis 3000 Tonnen "sehr schwach belasteter Materialien", die in Buchen eingelagert werden sollen. Sie würden vor einer Einlagerung "freigemessen". Die festgestellte Radioaktivität müsse also so gering sein, dass die effektive Dosis, die denkbare Kontaktpersonen (Lkw-Fahrer, Deponie-Arbeiter, Anwohner) aufnehmen, geringer als 10 Mikrosievert pro Jahr ist. Es gehe weiter auch um die verbleibenden ca. 270.000 Tonnen noch geringer belasteten, ebenfalls freizumessenden KWO-Abbruchmaterials, die nicht deponiert, sondern verwertet im Sinn des Kreislaufwirtschaftgesetzes (recycelt) werden. Für sie gelte erst recht, dass die effektive Dosis 10 Mikrosievert pro Jahr unterschritten wird. Dieser Grenzwert komme 0,5 Prozent der natürlichen Radioaktivität gleich. "Er liegt also sehr niedrig", heißt es in der Stellungnahme.

www.rnz.de/nachrichten/mosbach_artikel,-Kernkraftwerk-Obrigheim-Gruene-wollen-Kraftwerksbauschutt-rueckholbar-machen-_arid,258587.html

... und immer wieder "überraschendes" von der "grünen" EnBW:

KWO-Abbrissmüll: Darf’s ein bisschen mehr sein?

Die Initiative AtomErbe Obrigheim ist verwundert über die Äußerung der EnBW-Pressesprecherin im Gespräch mit der RNZ, dass für das Reaktorgebäude eine Nachnutzung wegen seiner radioaktiven Belastung „sehr unwahrscheinlich“ sei. Oder anders ausgedrückt: es ist mit dem Abriss zu rechnen.

www.scharf-links.de/42.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=59352&cHash=41e038e6be