im letzten Rundbrief habe ich die RWE-"Rückbau"-Werbung beim AKW-Biblis beleuchtet.
Jetzt erreicht mich ein Kommentar über RWE und Komplizen, der eigentlich alles sagt:

Die Tage von E.on und RWE sind gezählt

Der radikale Umbau von E.on wegen der Energiewende kommt das Unternehmen und seine Mitarbeiter teuer zu stehen. Der Konzern meldete für das Jahr 2016 einen Rekordverlust von 16 Milliarden Euro. Es ist einer der höchsten Fehlbeträge der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Daher sollen bis zu 1.300 Arbeitsplätze wegfallen, rund 1.000 davon in Deutschland. Zuvor hatte bereits RWE ein Minus von knapp sechs Milliarden Euro in 2016 gemeldet.

Kern des Problems von RWE und E.on ist - wie beim Alkoholiker - die fatale Mischung aus Abhängigkeit und Realitätsverlust. Über Jahrzehnte haben sich die beiden größten deutschen Energiekonzerne bei der Stromerzeugung auf Kohle, Gas und Atom konzentriert. ...

www.ndr.de/info/sendungen/kommentare/Die-Tage-von-Eon-und-RWE-sind-gezaehlt,eon264.html

der "Atomdeal" mit dem Atomstaat (cDU,sPD & GRÜNE) ist ein erster Schritt, um aus dem Atomdesaster auszusteigen und die Entsorgungskosten Schritt für Schritt ganz auf die Steuerzahler abzuwälzen. Noch ist in den Fonds nichts wirklich eingezahlt; und gehen die Energieriesen um, wird wohl auch der Rückbau an uns hängenbleiben.

Atommüll: Risiko wird sozialisiert

Alles in allem hat die große Koalition damit – bei auffällig wenig Opposition seitens der Grünen – den Konzernen ein ansehnliches Paket geschnürt. Mit einer Zahlung in einen Fonds sind sie alle Sorgen bezüglich der Entsorgung ihres radioaktiven Mülls los. Selbst die teils maroden und in einem Fall gar illegalen Zwischenlager an den AKW-Standorten werden zum Ende des Jahrzehnts in die Verantwortung des Bundes übergehen.

Dieser Ablass kostet die Unternehmen lediglich gut 23 Milliarden Euro, die in einen Fonds eingezahlt werden. Aus diesem wird dann die Suche und Einrichtung eines Endlager für hochradioaktiven Abfall, der Ausbau des Lagers "Schacht Konrads" für mittelaktiven Abfall sowie der Betrieb der Lager bis 2099 finanziert werden.

www.heise.de/tp/news/Atommuell-Risiko-wird-sozialisiert-3649960.html