sie fallen auseinander - die Schrottmeiler:

Flamanville:

Reaktor in Flamanville heruntergefahren

Das Atomkraftwerk Flamanville produziert derzeit keinen Strom mehr. Grund ist ein Wasserleck im Reaktor 2. Der andere Reaktor war schon Anfang Februar nach einer Detonation heruntergefahren worden.

www.nzz.ch/panorama/wasserleck-reaktor-in-flamanville-heruntergefahren-ld.152436

Brokdorf:

Auffällige Brennstäbe nicht nur im AKW Brokdorf? Demo am 23. April

Nach dem Fund auffälliger Brennstäbe im Atomkraftwerk Brokdorf fordert der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) von der schleswig-holsteinischen Landesregierung die endgültige Stilllegung des letzten Atomkraftwerkes in Norddeutschland.
Gleichzeitig fordert der BBU von der niedersächsischen Landesregierung die sofortige Stilllegung der bundesweit einzigen Brennelementefabrik in Lingen.

Nach Angaben des BBU muss unverzüglich geprüft werden, wo die auffälligen Brennstäbe produziert wurden, die jetzt im Atomkraftwerk Brokdorf gefunden wurden. „Möglicherweise sind ja weitere Brennstäbe ähnlicher Bauart auch in anderen Atomkraftwerken im Einsatz, Das muss unverzüglich untersucht werden. Die Öffentlichkeit ist vollständig zu informieren. Zuständig ist letztlich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks“, so Udo Buchholz vom Vorstand des BBU.

https://antiatomblog.wordpress.com/2017/03/03/auffaellige-brennstaebe-nicht-nur-im-akw-brokdorf-demo-am-23-april/

Gundremmingen:

Schadensmeldung erst auf Nachfrage

Wie die Augsburger Allgemeine mit Verweis auf eine Mitteilung der Grünen-Landtagsabgeordneten Christine Kamm berichtet, sei das Leck jedoch nicht der einzige Defekt gewesen, der beim Wiederanfahren entdeckt worden war. Auch der Motor einer Kühlmittelpumpe habe nicht anforderungsgemäß gearbeitet. Dies allerdings habe nicht der Kraftwerksbetreiber von sich aus mitgeteilt, sondern habe sich erst auf Nachfrage von Kamm an das Landesumweltministerium ergeben. Der zweite Defekt sei „verschwiegen“ worden, so Kamm gegenüber der Zeitung.

www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/akw-gundremmingen_-weiterer-schaden-nun-bekannt-14383688.html

Die Bundesregierung bringt noch mal eben vor der Bundestagswahl ein neues Strahlenschutzgesetz auf den Weg. Dazu gibt es eine Menge Stellungnahmen - hier eine der m.E. wichtigsten:

pngBUND_Stellungnahme zum Strahlenschutzgesetz

Gute Infos zum Thema gibt's auf folgenden Seiten:

www.strahlenschutz-gesellschaft.de/Literaturhinweise

www.facebook.com/wolffstrahlenschutz/?ref=page_internal

Sturm auf die Atomfestung

Vor 40 Jahren tobte die Schlacht um den Bauplatz des AKW Grohnde – eine der militantesten Auseinandersetzungen der Nachkriegsgeschichte

https://www.jungewelt.de/img/700/93216.jpg

www.jungewelt.de/artikel/307085.sturm-auf-die-atomfestung.html?sstr=AKW%7CGrohnde

... und was kam danach ? Die "Grünen" ... die "Widerstand" durch "Verantwortung" in der sog."Zivilgesellschaft" des Atomstaat ersetzt haben.
Heute stellen sie 10 Umweltminister in den Bundesländern ... und die AKW laufen weiter ... !
Der Herr Untersteller aus BaWü hat kürzlich die Atomkraft sogar als "klimaneutrale Energiegewinnung" angepriesen ...

Eine, die dabei war, hat ein Freiheitslied aus dem spanischen Bürgerkrieg um 2 Strophen ergänzt:

Nach dem Lied hier aus dem Spanischen Bürgerkrieg von Ernst Busch auf die Melodie des amerikanischen Folksongs "Red River Valley" hat sie kurz nach der Demo die Umdichtung* geschrieben, die 4. Strophe etwas später bei Beginn der vielen "Grohnde-Prozesse".

In dem Tal dort am Rio Jarama
Schlugen wir unsre blutigste Schlacht.
Doch wir haben, auf Tod und Verderben
Die Faschisten zum Stehen gebracht.

Zeigt uns wie man mit alten Gewehren
Einen Panzer-Angriff heil übersteht!
Zeigt uns wie man in offner Feldschlacht
Einem Tiefflieger-Angriff entgeht.

Ja, wir haben die Stellung verlassen;
Denn es half auch kein: Oh, Herr – mon Dieu!
Kameraden der Inter-Brigaden
Unsern Toten ein letztes Adieu!

Eines Teges da stehn Campesinos
Als Sieger auf spanischem Feld!
Und das tal dort am Rio Jarama
Wird gehören dem Mann, der’s bestellt! (Zeile 3+4 werden wiederholt II: - :II)

* Auf den Wiesen am Bauplatz bei Grohnde
schlugen wir uns're blutigste Schlacht.
II: Doch wir haben trotz Riesengekloppe
in den Bauzaun paar Löcher gemacht. : II

Zeigt uns, wie man mit alten Drahtscheren
durch ein dreifaches Stahlgitter geht.
Zeigt uns, wie man mit kleinen Schutzbrillen
diesen chemischen Keulen entgeht,
zeigt uns, wie man mit ein paar Zitronen
diesen Tränengasbomben entgeht.

Ja wir haben den Bauzaun verlassen,
und da half auch kein: "Oh Herr - min Jott!"
II: Ihr Genossen der Städtebrigaden:
Nächstes mal jeht der Zaun janz kapott :II

Und jetzt kommen sie uns mit Prozessen:
Paar von uns ha'm gesteckt sie in's Loch.
II: Aber wir haben die nicht vergessen.
Und gemeinsam befrei'n wir sie doch. :II

Eines Tages da stehen die Bauern
als die Herr'n auf dem Weserfeld.
Und der Bauplatz wird wieder zur Wiese
und gehören dem, der sie bestellt.
Und der Bauplatz wird wieder zur Wiese
und gehören der, die sie bestellt.

www.youtube.com/watch?v=b6hBe-s40q4

Mahnwache Nr. 300:

„Die Bürgerinitiative AK.W.ENDE Bergstraße lädt zur Teilnahme an der Fukushima-Mahnwache am Montag, 20.03. um 18 Uhr auf die Mittelbrücke in der Bensheimer Fußgängerzone ein.

Sechs Jahre nach dem Super-GAU soll an die japanischen Kinder mit Schilddrüsenkrebs aus dem Fukushima Distrikt erinnert werden. Gemäß eines Beitrags in der Mittelbayerischen Zeitung vom 10.3.2017 ist weiterhin ein Anstieg dieser Krebsfälle zu verzeichnen. Durch die Reihenuntersuchungen sei eine Erkrankungshäufigkeit von 8,1 Fällen pro 100.000 Kindern pro Jahr festgestellt worden und sei damit 27-mal so hoch wie vor Fukushima, obwohl noch nicht mal die Ergebnisse von rund 30 Prozent der Kinder vorliegen würden. Neben Schilddrüsenkrebs müsse in den kommenden Jahren zudem mit einem Anstieg von Leukämien und soliden Tumoren zu rechnen sein.“

Mahnwache Nr. 301:

„Die Bürgerinitiative AK.W.ENDE Bergstraße lädt zur Teilnahme an der Fukushima-Mahnwache am Montag, 27.03. um 18 Uhr auf die Mittelbrücke in der Bensheimer Fußgängerzone ein.

 Interessierte Bürger sind auch herzlich eingeladen, am Montag 3.4. um 19 Uhr im Präsenzhof Bensheim MdB Frau Kotting-Uhl, Bündnis 90/Die Grünen, zum Thema „Atomdeal und Biblis-endlose Risiken?“ (Veranstaltung der Kreis-Grünen) Fragen zu stellen und zu diskutieren.“

Fukushima- Mahnwache

– jeden Montag um 18 Uhr in
Bensheim auf der Mittelbrücke – ein äußerst kommunikativer Ort !!!

Rundbrief Mahnwache     Rundbrief Mahnwache 2

 > Fukushima ist überall <

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Vier Jahre nach Fukushima:
Japan beschließt Wiedereinstieg in die Atomkraft

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