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Nr. 211 – 23. 4. 2017

Inhalt:

  1. Abriss genehmigt (2)
  2. Selbstbeweihräucherung
  3. Realitäten
  4. Grüne & schwarze Ostereier
  5. Geschichte (3): Brunsbüttel & Asse II
  6. Fukushima-Mahnwache Nr.303

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Am 27.04. treffen sich die AntiAtom-Aktivisten um 16.30 vor dem Rathaus in Biblis, um gemeinsam Einsicht in die Genehmigungsunterlagern zu nehmen ! Mal schau'n, wie der Abriss der RWE-Ruine vonstatten gehen soll ...

Am 08.05. trifft sich AK.W.ENDE um 19 Uhr in der "Nibelungen-Quelle" in Bensheim, um weitere Schritte zu besprechen ...

Am 15.05. soll die nächste Sitzung des "sog."Infoforums für Transparenz & Bürgerbeteiligung" stattfinden (auf der Homepage des Kreises noch nicht veröffentlicht). Mal schau'n, was die RWE-hörige Atomaufsichtz & Genehmigungsbehörde uns da zu erzählen hat; z.B. zu den nach wie vor (und noch für viele Jahre) im Abklingbecken des Block B lagernden Sonderbrennstäben ...

Ich selbst kann da (leider) nicht teilnehmen, weil ich ab Mai dann erst mal bis Juli weg bin - im warmen Süden ;o)

Bürgerbeteiligung wird zur Farce

In einer ersten Stellungnahme kritisieren die zwei Anti-Atom-Standortinitiativen AK.W.Ende Bergstraße und "Atomerbe Biblis - Umgang mit den atomaren Altlasten" die Genehmigungspraxis des Umweltministeriums insbesondere im Hinblick auf "fehlende Transparenz und Bürgerbeteiligung". Denn beides, heißt es weiter, "hatte die grün geführte Kontroll- und Genehmigungsbehörde bereits 2014 bei der Einrichtung eines Informationsforums zum Biblis-Rückbau versprochen. Viele Bürgerinnen und Bürger erwarteten seinerzeit ein Gremium mit juristischem Veto und entsprechender Einflussnahme auf die Genehmigungspraxis."

www.morgenweb.de/suedhessen-morgen_artikel,-biblis-buergerbeteiligung-wird-zur-farce

Ich kriege nicht alle Artikel der Zeitungen der Region mit (dieser gute Artikel ist mir "durchgerutscht) und freue mich über zugesendete "links" - hier als Nachtrag vom  23.03.:

Initiative wehrt sich gegen Freimessen

Noch in diesem Monat soll die erste Stilllegungs- und Abrissgenehmigung für die Blöcke A und B des Atomkraftwerks Biblis erteilt werden. Nach Ansicht des Ministeriums und des Kraftwerksbetreibers RWE besteht durch den Rückbau keine Gefahr für die Bevölkerung. 98 Prozent des anfallenden Materials könnten gefahrlos in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden, hatte auch die Kraftwerksleitung mehrfach bei den Sitzungen des Informationsforums zum Biblis-Rückbau im Bürgerzentrum Biblis betont.

Dem widerspricht die Bürgerinitiative AKW-Ende Bergstraße vehement und kritisiert das Verfahren des „Freimessens“ und anschließender „Freigabe“ gemäß Paragraf 29 der Strahlenschutzverordnung. Dieser Paragraf sieht vor, dass Materialien wie Bauschutt, Metalle, Reststoffe und Abfälle, die mit Radioaktivität aktiviert oder kontaminiert sind, aus dem Kontrollbereich des Atomgesetzes „entlassen“ werden können.

AKW-Ende-Sprecher Rainer Scheffler erläutert: „Grundlage des Freimessens ist das Zehn-Mikrosievert-Konzept. Bei Freigabe gelten die Materialien als gewöhnlicher Müll, der deponiert wird oder zur freien Verwertung in den Wirtschaftskreislauf gelangt (Straßenbau, Metallverarbeitung).“ Aber „freigemessen“ heiße nicht strahlungsfrei, betont die Bürgerinitiative. Das Zehn-Mikrosievert-Konzept (Sievert ist die Maßeinheit für die vom Körper aufgenommene Strahlendosis) suggeriere, dass es einen Grenzwert gebe, unter dem radioaktive Strahlung unschädlich sei.

„Wir sehen wirtschaftliche Gründe für die Freigabepraxis, insbesondere nach dem sogenannten Atomdeal, mit dem sich die Atomkonzerne mit der Zahlung von 23,55 Milliarden Euro in einen öffentlich-rechtlichen Fonds aus der Verantwortung freikaufen können“, schreibt die Bürgerinitiative. Rückbau, Zwischen- und Endlagerung seien damit unterfinanziert, so AKW-Ende Bergstraße.

www.lampertheimer-zeitung.de/lokales/biblis/initiative-wehrt-sich-gegen-freimessen

leider läßt sich jetzt auch der "Bergsträßer Anzeiger" für seine Artikel bezahlen; nicht mal das lesen von 5 Artikeln im Monat ist möglich - ganz miese Praxis ... dennoch hier ein weiterer Bericht:

Kosten für den Rückbau im Blick

Freimessung Bürgerinitiative kritisiert Verfahren
Die Bürgerinitiative AK.W.Ende sieht die Pläne für den Rückbau des Bibliser Kernkraftwerks kritisch und befürchtet, dass mit dem Verfahren lediglich Kosten eingespart werden sollen. (...)

www.morgenweb.de/suedhessen-morgen_artikel,-biblis-kosten-fuer-den-rueckbau-im-blick

"Rückbau für lau" ist jetzt angesagt !

Der Atomstaat hat RWE die Zwischenlager abgenommen; Castortransporte stehen an; "Freimessung" heißt flächendeckende Kontamination; Sonderbrennstäbe lagern noch jahrelang im Block B, "Öffentlichkeitsbeteiligung" ist nicht mehr vorgesehen ...
aber all das ficht die "Grünen" in Hessen nicht an - sie sind an der Seite der CDU inzwischen längst unentbehrlicher Teil des Atomstaates:

Abbrucherlaubnis für Atomkraftwerk Biblis: Die Vernunft hat gesiegt

... ich spare mir den Jubeltext, der versucht nochmal abzuweiden, was längst in der Politik der "GRÜNEN" vorbei und Geschichte ist. Wie der Krieg gegen Jugoslawien 1999 die Abkehr von Kelly & Bastian brachte, so hat die Zustimmung zum Weiterbetrieb der AKW nach Fukushima die Prinzipienlosigkeit dieser Partei auch im Bereich "Atomkraft - Nein Danke" besiegelt. Heute sind sie mit 10 Umweltministern nur noch die Absahner ihrer längst begrabenen Vergangenheit - RIP ...

www.gruene-hessen.de/landtag/pressemitteilungen/abbrucherlaubnis-fuer-atomkraftwerk-biblis/

wie man hört tagt am 10.05. in Biblis das sog."Infoforum für Transparenz & Bürgerbeteiligung" - mal sehen ob & wie die bedenkenlose Jubeltour von RWE & behördlichen Anhang so weitergeht !

... und ich habe noch so einen Jubler aufgegabelt:
Selten so einen dumm-"grünen" Nostalgie-Scheiß gelesen ... als ob die Gefahren des Abrisses nicht wichtiger wären als die weinerliche & inhaltsleere Rückschau eines alten Esels - von den Kämpfen der letzten 7 Jahre und denen von heute & der Zukunft keine Silbe - echt peinlich !

Vorhang zu: Biblis ist Geschichte

Ist das wirklich wahr? Das Atomkraftwerk Biblis wird zurückgebaut.

(...) Das Theaterstück ist also zu Ende. Jedenfalls in Deutschland. Schön war's. Tolle Orte, echte Typen. Spannende Geschichte. Und Vorhang. Wir gehen jetzt in die Kneipe und erzählen von damals...

www.dw.com/de/vorhang-zu-biblis-ist-geschichte/a-38225578

... und sie jubeln überall, wo sie mit der alten Atom-Partei cDU im Bettchen liegen - trotz Castortransporten, "Freimessung" und Problemen mit den Zwischenlagern - es geht auch hier voran mit dem AKW-"Abriss für lau" - hier im "grünen" Baden-Württemberg:

Der Abriss von Reaktorblock I rückt näher

„Ich bin froh, dass dieser Streit über die Kernenergie endlich vorbei ist“ und weitgehend Konsens herrsche über das Aus für die Kernenergie, erklärte der Minister.

Allein durch die Schleifung von Block I werden 331 000 Tonnen Schutt anfallen. Wo früher der Kühlturm des GKN I stand, wird gerade ein Reststoffbearbeitungszentrum errichtet, in dem vier Prozent des Materials, das als strahlenbelastet gilt, zerlegt und dekontaminiert werden soll. Der mit 96 Prozent weitaus größte Teil des Bauschutts soll aber als so genanntes freigemessenes Material weitergenutzt werden – etwa für den Straßenbau – oder auf verschiedene Deponien in Schwieberdingen und Vaihingen-Horrheim (Kreis Ludwigsburg) verteilt werden.

Dieser Schutt weist zwar immer noch eine radioaktive Strahlung auf, die aber laut Strahlenschutzverordnung weniger als zehn Mikrosievert pro Jahr betragen darf. Gegen die Deponierung des Bauschutts auf den Deponien in ihrer Nachbarschaft demonstrierten am Montag vor dem Werkstor in Neckarwestheim einige Vertreter der Bürgerinitiativen. Sie plädieren, das Rückbaumaterial an Ort und Stelle zu belassen, wo man es zentral kon-trollieren könne, statt den Schutt „nicht mehr rückholbar an die Allgemeinheit zu verteilen“, wie Franz Wagner von der Arbeitsgemeinschaft Atomerbe Neckarwestheim sagte. Auch die Standortgemeinden Vaihingen/Enz und Schwieberdingen haben sich gegen die Anlieferung des Materials ausgesprochen.

www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.startschuss-fuer-rueckbau-am-kernkraftwerk-neckarwestheim-der-abriss-von-reaktorblock-i-rueckt-naeher

... und auch anderswo wird der emphemistisch "Rückbau" genannte Abriss (hier beim RWE-Kurzzeit-AKW) bejubelt ... aber in Biblis bleiben dioe Kühltürme erst mal stehen - vielleicht braucht man sie ja noch:

Beim Abriss ist das Kraftwerk Mülheim-Kärlich der Anlage in Biblis gut zehn Jahre voraus

 Mülheim-Kärlich ist die Blaupause für den gemeinsamen Betreiber RWE, wie man eine solche auch im Stillstand mit hohem Risiko behaftete Anlage abreißt, und das Kraftwerk am Rhein wird durch das allmähliche Verschwinden seines symbolisch aufgeladenen Kühlturms zum Fanal für die kritisch-besorgte Öffentlichkeit: Seht her, es ist wirklich aus mit der Atomkraft in Deutschland!

www.allgemeine-zeitung.de/vermischtes/wissenschaft/beim-abriss-ist-das-kraftwerk-muelheim-kaerlich-der-anlage-in-biblis-gut-zehn-jahre-voraus

... und zu guter Letzt: die GRÜNEN fordern den schnelleren Ausstieg - im Ausland !

Grüne fordern Stilllegung grenznaher Atommeiler

In Frankreich, Belgien und in der Schweiz, teils nur einige Dutzend Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, stehen mehrere alte, schlecht gesicherte Atomkraftwerke. Die Grünen fordern nun die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass diese Risikomeiler möglichst schnell vom Netz gehen.

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/atomkraft-gruene-fordern-stilllegung-grenznaher-akw-a-1140946.html

Das abgeschaltete AKW Biblis bröselt vor sich hin ... der "Wärmetauscher" ist das Kernstück eines Druckwasserreaktors - hier wird die Energie des im Reaktor erzeugten überhitzten Dampfes des Primärkreislaufs (hochradioaktiv) an den Turbinenkreislauf übergeben. Wenn die Wanddicke zu gering wird, kann das die Folge der seit der Abschaltung erfolgten (zu) aggressiven "Primärkreislauf-Dekontamination" sein, oder schlicht der Zerfall der Rohrwände durch z.B. die Neutronenstrahlung während des 40jährigen Betriebs (wohl beides !).
Für noch laufende deutsche AKW ein wichtiges Zeichen der Notwendigkeit der sofortigen Abschaltung - aber keine(r) der 10 "grünen" Umweltminister (Atomaufsicht!) wird dieses Zeichen wahrnehmen - "Augen zu ... und durch" !

Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Biblis, Block B

Im abgeschalteten Block B des Kraftwerks Biblis wurde am 27. März 2017 im Rahmen wiederkehrender Prüfungen an einem Wärmetauscherrohr des nuklearen Zwischenkühlers eine lokale Wanddickenschwächung festgestellt. Das betroffene Rohr wird vorsorglich verschlossen. Aufgrund ausreichender Dimensionierung des Kühlers hat dies keinen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit des Kühlers. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage war damit nicht verbunden.

umweltministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/meldepflichtiges-ereignis-im-kernkraftwerk-biblis-block-b

Defekte Membrane in Block A

Im abgeschalteten Block A des Atomkraftwerks Biblis sind im Rahmen von Inspektionen beschädigte Membranen an zwei Armaturen festgestellt worden. Das berichten das hessische Umweltministerium und der Betreiber RWE Power.
Aufgrund des Defekts habe die Dichtigkeit innerhalb der Armatur nicht vollkommen sichergestellt werden können. Die Armaturen seien in Rohrleitungen verbaut, die schwach radioaktives Wasser führen könnten.

www.morgenweb.de/suedhessen-morgen_artikel,-biblis-defekte-membrane-in-block-a-_arid,1032702.html

BILD macht Trara ... aber keinesfalls den nötigen ALARM, was die Praxis von Atom-Transporten betrifft - dem Alltag auf deutschen Straßen ...

Hessen: Atom-Transporter gestoppt

Mit 140 Stundenkilometern und viel zu geringem Sicherheitsabstand hat die Polizei in Osthessen einen mit radioaktiven Stoffen beladenen Gefahrguttransporter gestoppt.

www.bild.de/bildlive/2017/21-atom-transport-50949432.bild.html

Wir sind ja hier in Hessen eine Menge an Zumutungen durch die hessische Umweltministerin (Grüne) gewöhnt (siehe Artikel zum Jubel über ihre Genehmigung des Abrisses vom AKW Biblis). Dass es unter den 10 grünen Umweltministern auch Leute gibt, die den Arsch in der Hose haben und ungeliebte Wahrheiten aussprechen, ist bemerkenswert und lässt (ein bisschen) hoffen, dass diese Partei sich nicht völlig ihren Koalitionspartnern ausgeliefert hat. Zu diesen zählt der niedersächsische Wenzel mit Einsichten, die sich die RWE-hörige Frau Hinz in Hessen alleweil verkneift:

Wenzel: "Wir brauchen neue Zwischenlager"

Ein verschärftes Nachdenken über die sichere Zwischenlagerung von Atommüll hat am Mittwoch Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) angemahnt. Gleichzeitig lobte er das Gesetz zur Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle. Es trage dazu bei, den gesellschaftlichen Konflikt um die Atomkraft zu befrieden.

Wenzel wies in einer Regierungserklärung zum Standortauswahlgesetz darauf hin, dass der Bundestag vor wenigen Tagen beschlossen hat, auf die begrenzten Zwischenlagerkapazitäten in Deutschland. "Die Genehmigungen für Zwischenlager sind begrenzt. Die ersten laufen Ende der 2030er Jahre aus, die anderen Genehmigungen folgen Schlag auf Schlag", sagte Wenzel.

Die derzeit genehmigten Zwischenlager reichten nicht aus, deshalb brauche man neue Zwischenlager, deren Genehmigungen fast genauso anspruchsvoll seien wie die Genehmigungen für ein neues Endlager, zumal der Zeitraum länger dauern könnte als die bisher vorgesehenen 40 Jahre. Weiterentwickelt werden müssten auch die Behälter für die hochradioaktiven Abfälle, die ursprünglich nur für den Transport vorgesehen waren, jetzt aber für eine längere Zwischenlagerung dienen müssten.

www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Regierungserklaerung-zum-Standortauswahlgesetz

Die Frau Scharf aus Bayern interessiert das Thema "Zwischenlager" und deren Sicherheit nur insofern, als dass der radioaktive Dreck nach Gorleben oder sonstwo weit weg hin soll, aber nicht in den schönen Granit ihres Hinterlandes, wobei sie die Kapselung als k.o.- Punkt bereits festlegt.

Tja - da habt ihr zivilgesellschaftlichen grünen Träumer (oder besser Zeitschinder) eure Befriedung
...in Bayern never ever !!!

Scharf: Keine Sicherheitsrabatte für ein Endlager im Kristallin

Dabei darf es für Kristallin als Wirtsgestein keinen Sicherheitsrabatt geben", so Scharf. Das Standortauswahlgesetz sieht für die möglichen Wirtsgesteine Ton und Salz vor, dass das jeweilige Gestein den Abfall sicher einschließen muss. Für das dritte mögliche Wirtsgestein Kristallin (Granit) gilt hingegen, dass lediglich ein ins Gestein eingebrachter Behälter den Abfall sicher einschließen muss. Scharf: "Kristallingestein muss an den gleichen Maßstäben gemessen werden wie Salz und Ton. Unterschiedliche Kriterien für die Wirtsgesteine schaffen unterschiedliche Sicherheiten. Schwächen in der Geologie mit technischen Barrieren zu heilen, darf niemals unsere erste Wahl sein. Zumal es entsprechende Behälter noch gar nicht gibt." Der Freistaat hat dem Standortauswahlgesetz im Bundesrat dennoch zugestimmt, damit zügig mit der Suche nach einem Endlager begonnen werden kann und die Standortzwischenlager an den deutschen Kernkraftwerken nicht durch die Hintertüre zu Endlagern werden.

www.bundesumweltportal.de/bayern/4-bayern/scharf-keine-sicherheitsrabatte-fuer-ein-endlager-im-kristallin-groesstmoegliche-sicherheit-fuer-alle-bundesbuerger.html

... und der BUND hat eher grundsätzliche Einwände - wie übrigens auch, was den Abriss des AKW Biblis betrifft:

Gravierende Mängel im neuen Standortauswahlgesetz gefährden die Atommülllager-Suche

“Gegenüber dem bisherigen ist das neue Standortauswahlgesetz zwar deutlich verbessert worden, hat aber nach wie vor gravierende Mängel. Ein lückenhaftes Exportverbot, das Festhalten am ungeeigneten Standort Gorleben und nicht ausreichende Rechtsschutzmöglichkeiten belasten das Verfahren. Deshalb ist völlig unklar, ob der nötige Vertrauensaufbau für das beginnende Standortaus­wahlverfahren gelingen kann”, so bewertet Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das neue Standortauswahlgesetz zur Atommüll-Lagerung (...)

celler-presse.de/2017/03/23/gravierende-maengel-im-neuen-standortauswahlgesetz-gefaehrden-die-atommuelllager-suche/