Das AKW Brunsbüttel könnte man ja mittlerweile "vergessen", wenn da nicht der "Zwischenlager-GAU" für den Atomstaat wäre: Ein Gericht hat sich getraut zu erklären, dass das Zwischenlager nicht sicher sei ... und ihm die Betriebsgenehmigung entzogen. Das "Brunsbüttel-Urteil" setzt Maßstäbe für die Sicherheit von Castor-Lagern ... und der Atomstaat trickst:

Kernkraftwerk Brunsbüttel ging vor 40 Jahren ans Netz

Das AKW in Brunsbüttel ist das älteste Kernkraftwerk im Norden. Der Siedewasserreaktor wurde im Juli 2007 stillgelegt.
Am 9. Februar 1977 nahm das AKW den kommerziellen Betrieb nach acht Jahren Bauzeit und Probebetrieb auf. Am 18. Juli 2007 wurde der pannenträchtige Meiler runtergefahren

www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/wirtschaft/kernkraftwerk-brunsbuettel-ging-vor-40-jahren-ans-netz-id16000951.html

Widerstand gegen Taschenspielertrick

Schon jetzt aber, so Hinrichsen, wolle Vattenfall dort zusätzlichen Atommüll einlagern und habe dafür als Betreiber einen Nachrüstungsantrag gestellt. Der Trick: Die Castoren mit strahlendem Abfall sollen diesmal nicht gelagert, sondern lediglich für einen späteren Abtransport „bereitgestellt“ werden.

www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/widerstand-gegen-taschenspielertrick-id16140811.html

 ... und auch eine weitere "Altlast" des Atomstaates kommt nicht von der Stelle:

Strahlendes Erbe

50 Jahre unterirdische Atommülldeponierung im ehemaligen Salzbergwerk Asse II. Die Pläne zur Rückholung kommen nicht voran

www.jungewelt.de/artikel/308379.strahlendes-erbe.html