Ich kann mit dem Abfeiern von Jahrestagen nicht allzu viel anfangen; bei Tschernobyl loben sich die Gönner der "freien" Ukraine angesichts des Jahrestages des Super-Gaus eh nur selber für die tolle technische Leistung mit dem neuen Sarkophag, der die Ratioaktivität für weitere100 Jahre eindämmen soll - eine nur kurze Zeit angesichts des Höllenfeuers im geschmolzenen Kern:

Tschernobyl

damit man noch sieht, was geschehen ist ... und nicht nur die schöne, neue Hülle um den Sarkophag

Hier ein Bericht von letztem Jahr:

„Noch lange nicht vorbei“

30 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl ist nicht abzusehen, wann – und ob – die Katastrophe jemals bewältigt sein wird. Die Herausforderungen sind immens.

Tschernobyl - neuer Sarkophag

www.greenpeace.de/themen/energiewende-atomkraft-atomunfaelle/tschernobyl/noch-lange-nicht-vorbei

und:
www.n-tv.de/wissen/Tschernobyl-und-das-Sarkophag-Problem

es gibt auch noch weiteres - für uns alle Beunruhigendes aus Poroschenkos "Reich" zu vermelden:

Ukraine-AKW auf Vollast

Aus Mangel an Kohle werden Atomkraftwerke hochgefahren. Reaktoren sollen länger laufen. Störfälle häufen sich.

www.jungewelt.de/artikel/309624.ukraine-akw-auf-vollast.html

und generell:

Terror, Sabotage, mangelnde Wartung: Atomkraftwerke in Krisenregionen sind eine echte Gefahr

Denn wo Krieg herrscht, werden Schutzmaßnahmen oder Kontrollmechanismen schnell vernachlässigt. "Solche Schutzmaßnahmen richten sich jedoch üblicherweise ausschließlich gegen terroristische Bedrohungen und setzen eine funktionierende Staatsgewalt voraus", erklärten Fachleute des Öko-Instituts, von dem die Studie stammt. Schutzmaßnahmen sind eben nur so sicher, wie die politischen Verhältnisse im Land. Doch nicht nur gezielte Angriffe auf Atomkraftwerke sind ein Problem, auch politische Unruhen, Kriege oder wirtschaftliche Konflikte können dazu führen, dass solche Anlagen nicht mehr ausreichend überwacht und gewartet werden. Im schlimmsten Fall kann das zu einer atomaren Katastrophe führen.

rtlnext.rtl.de/cms/terror-sabotage-mangelnde-wartung-atomkraftwerke-in-krisenregionen-sind-eine-echte-gefahr