Hallo Ihr freundlichen Mitglieder des Infoforums vom BUND, DGB, SPD, GRÜNE, LINKE und AntiAKW-Initiative GroßGerau
(CDU, IHK und Kreise habe ich jetzt vorest erst mal gar nicht angeschrieben),

5. Die deutliche Mehrheit der Forumsmitglieder spricht sich dafür aus, stringent rückbaubezogene Themen zu behandeln. Allgemeine Themen der Atompolitik sollen im Info-Forum nicht behandelt werden. Auch sollen Themen, die sich außerhalb von Biblis „in Klärung“ befinden (z.B. Klageverfahren am Verwaltungsgericht) nicht Inhalt von Sitzungen des Informationsforums sein.

Wir bitten Euch, uns das Zustandekommen der deutlichen Mehrheit zu Punkt 5. des Protokolls zu erklären ! Was ist eine "deutliche Mehrheit" ? Was bedeutet "stringent" ? Ist der Herr Kusicka überhaupt kompetent genug, irgendeine solche Frage zu beurteilen ? Wird er dann nach seinem Gutdünken jemandem das Wort verbieten oder dessen Meinung zensieren ?

Ich bin ja wohl mit allen Menschen, die noch 1 + 1 zusammenzählen können, der Meinung, dass das so nicht sein kann: über den Rückbau des AKW Biblis zu "informieren" ohne über "Atomkraft" zu sprechen, ist so wie über die Details der staatlichen Hinrichtungstechniken in den USA zu diskutieren ohne über die "Todesstrafe" zu reden ...

Sollen wir in Zukunft bedeutungsvollen technischen Ausführungen des Herrn Kemmeter (RWE) oder der z.B. Frau Petrik (Atomaufsicht) still und ergriffen folgen, ohne über Zusammenhänge Antworten einfordern zu dürfen ?
So z.B. zu:
a) Endlager erst in 100 Jahren
b) Castor-Sicherheit in dieser Zeit
c) staatliche Zwischenlager auf RWE-Gelände
d) Freimessung und Gefahren von Niedrigstrahlung
e) Deponierung von strahlendem Material
e) Katastrophenpläne

Sollen wir z.B. andächtig lauschen, wie toll die längst ohne Genehmigung (vor)dekontaminierten Wärmetauscher "abgeschrubbt" werden ?

Über Zusammenhänge von z.B. "Atomdeal" und "Rückbau für lau" (man muss ja jetzt mit den Geldern streng haushalten) möchte ganz offensichtlich RWE und hessische Atomaufsicht nicht öffentlich reden, aber ein "Infoforum für Transparenz & Bürgerbeteiligung" ist ja dann wohl ein "schlechter Witz" ...

also: wie ist das mit der "deutlichen Mehrheit" und wie seid ihr da in Zukunft aufgestellt.
mit sonnigen Grüßen
Ingo Hoppe

 

Was müssen die Initiatoren dieses Geheimforums, das nun zum 2. Mal nichtöffentlich getagt hat, Angst vor der Bevölkerung haben, dass sie so drastisch das Thema ATOMKRAFT ist GEFÄHRLICH so sehr fürchten müssen ... ?!?

In anderen Gegenden dieses Landes sieht es anders aus als hier in der "Gurkenstadt" im hessischen Ried:

  1. selbst der OB von Aachen (CDU) hat an der "Menschenkette" gegen die AKW in Belgien teilgenommen.
  2. In der Umgebung von "Schacht Konrad" -namentlich in der Region Salzgitter-  gibt es ein breites Bündnis gegen die Einlagerung von "mittelradioaktivem Atommüll"
  3. auch im Ländle regt sich der Widerstand durch alle Parteien gegen freigemessenen Atommüll:

Am Montag, den 17.7.17 findet in Schwieberdingen eine Kundgebung und Demonstrationszug wegen der Einlagerung des Rückbau-Mülls der AKWs Neckarwestheim auf die Deponien in unserer Nachbarschaft statt.

Das Motto lautet:

AKW´s sicher entsorgen! Kein Rückbau-Müll auf unsere Deponien!

Es gibt bessere Lösungen als „freimessen, verteilen und vergessen“

Diese Veranstaltung ist sehr breit angelegt: Verschiedene (Alt-)Bürgermeister, Kreisräte verschiedener Fraktionen werden reden und auch Bankvorstände und Ärzte werden das Wort ergreifen. Es gilt, gemeinsam für eine andere Atommüll-Politik vor Ort aufzustehen.

Nun denn: Da das "grüne" Infoforum für Transparenz und Bürgerbeteiligung" sowas von tot ist, geht AK.W.ENDE selber mit Aufklärung "über die Dörfer". Die nächsten Veranstaltungen in Bensheim, Loesch und Heppenhim sind schon in Vorbereitung.

"Bergsträsse Anzeiger":

Veranstaltung Biblis 06.07. 12017

"Starkenbzrger Echo":

Veransraltung Biblis 06.07.2017 2