wie ein "Atomstaat" funktioniert, sieht man oft besser aus der Ferne, so wie man Berge in ihrer ganzen Pracht nur in gehörigem Abstand erfassen kann. Wiedezulassung von landwirtschaftlichen Nutzflächen, Zwangs-Rücksiedelung der betroffenen Bevölkerung ... und nun Entsorgung auf billig.

Wir kennen das natürlich auch bei uns: Castortransporte, Freimessung, "Rückbau für lau" - nur haben wir eine "grüne Partei" die all das verschleiert und mit trägt.

Ein Kommentar:


"Ein gutes Beispiel, wie unter der Decke idiotischer, weil völlig folgenloser Klimadiskussionen, G20-Gipfelbrandsätzen und imperial motivierter UNO-Interventionen der zentrale ökologische Brennpunkt, die nie enden wollende Katastrophe von Fukushima, unter den Teppich gekehrt wurde. Den japanischen Amigos von Tepco darf nichts passieren, sie stehen außerhalb jeder Gesetzlichkeit. Jetzt geschieht, was ich vor Jahren exakt so vorausgesehen habe: das sorgfältig akkumulierte radioaktiv verseuchte Notkühlwasser der im Tsunami havarierten Reaktoren wird jetzt "äußerst sorgfältig ins Meer geleitet". Wohin auch sonst! Ein bisschen Krebsgeschwür gefällig, statt leckerer Krebse?"

Betreiber will radioaktives Tritium ins Meer ablassen

Der Tepco-Konzern erklärte, das Isotop stelle nur ein geringes Risiko für die menschliche Gesundheit dar. Auch andere Atomkraftwerke würden routinemäßig tritium-haltiges Wasser ins Meer ablassen. In Fukushima war es im März 2011 nach einem Erdbeben und einem Tsunami zu Kernschmelzen in drei Reaktoren gekommen. Große Grund- und Kühlwassermengen sind verstrahlt. Auf dem Gelände der Atomruine stehen zahlreiche Tanks, in denen das kontaminierte Wasser gelagert wird.

www.deutschlandfunk.de/akw-fukushima-betreiber-will-radioaktives-tritium-ins-meer.1939.de.html?drn%3Anews_id=768394