eigentlich ein verhältnis informativer Bericht, wenn da nicht der ärgerliche schwedische Exkurs wäre: Ein Dorfschulze berichtet stolz, wie er sich von der Atomindustrie hat erfolgreich bestechen lassen, um das Endlager zu kriegen. So muss es auch in Biblis vor 50 Jahren gewesen sein ...
Offenbar ein nun widerholter Tagtraum der Vertreter des Atomstaates - offenbar die einzige Möglichkeit, im ZDF auch "Kritisches" unterzubringen !

... und dann der Castor als "Sicherheitsmarke" (so der Chef vom Zwischenlager Ahaus): Der Castor ist eben NICHT 40 Jahre sicher - die Zwischenlager sind genehmigt für diese Zeit, die Castoren ist eigentlich nur Transport-Behälter - ohne TÜV-Stempel für eine bestimmte Zeit !

... und dann der dümmliche Kretschmann-Satz: "der Atommüll ist nun mal da" ... pffft !

planet e.: Verstrahlt in alle Ewigkeit - Endlager verzweifelt gesucht

Spätestens 2022 soll das letzte deutsche Kernkraftwerk vom Netz gehen. Bis dahin werden knapp 30 000 Kubikmeter hoch radioaktiver Atommüll entstanden sein. Doch ein Endlager ist nicht in Sicht.

https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-verstrahlt-in-alle-ewigkeit-100.html

meine Meinung: es wird kein zentrales Endlager geben: In Gorleben nicht ... und auch nicht anderswo!
Die bestehenden Zwischenlager müssen so (strahlungs- & zerstörungssicher) ausgebaut werden, dass sie über Jahrhunderte hinaus, den dort produzierten (...und er wird immer in Deutschland noch vielertorts mit "grüner" Zustimmun immer noch produziert !) Atommüll beherbergen können - dazu sind die dortigen Druckbehälter gut geeignet ...