kann (fer umme) bestellt werden:

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Aus dem Inhalt:

Tag X am Neckar:
Sitzblockade auf der Brücke, Strahlenmessung hinter Mauern: Auf das erste Castor-Schiff sollen noch vier weitere folgen

„Mitten im Kampf“:
Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert über den Versuch der fossil-atomaren Lobby, die Energiewende auszubremsen

https://www.ausgestrahlt.de/shop/produkte/catalogue/magazin-nr-36_539/

und hier gehts zum Inhalt:

pdf"ausgestrahlt"-Magazin Nr.36

hieraus eine besondere Preziose zum Thema "Atomdeal":

Atom-Fonds startet mit Negativzinsen
Der frisch gegründete Atommüllfonds muss in den ersten Monaten seines Bestehens unter Umständen Strafzinsen von bis zu 270.000 Euro pro Tag zahlen. Grund ist der Negativzinsvon 0,4 Prozent, den die Europäische Zentralbank (EZB) derzeit für Guthaben ver langt. Die AKW-Betreiber haben dem Atommüllfonds am 3. Juli 24.147.852.702 Euro überwiesen –17,9 Milliarden Euro Rückstellungen plus 6,2 Milliarden Euro „Risikozuschlag“. Der Staat übernimmt im Gegenzug die kompletten Kosten für die jahrtausendelange Lagerung der strahlenden Abfälle.
In den Verhandlungen über den Fonds hatten die Betreiber stets behauptet, ihre Rückstellungen für die Atommülllagerung seien ausreichend, weil diese in den kommenden Jahrzehnten jedes Jahr 4,58 Prozent Zinsen erwirtschaften würden. Die Atom-Finanz-Kommission verzichtete auf eine Nachschusspflicht der Konzerne und begnügte sich mit dem kleinenRisikoaufschlag. Mit den 24,1 Milliarden seien die zu erwartenden Kosten „sehr umfassendgedeckt“, beteuerte Jürgen Trittin (Grüne), einer der Vorsitzenden der Kommission.
Wie lange der Fonds brauchen wird, um das Geld anzulegen, ist ebenso unklar wie wo er es gewinnbringend unterbringen wird. Die gesetzlichen Kriterien dazu sind nach einem Bericht der „Welt“ so vage, dass selbst ein Investment in Aktien der AKW-Betreiber nicht ausgeschlossen ist. Unter Umständen könnten die Milliarden so gerade wieder bei den Konzernen landen, etwa in deren Netzbetriebsgesellschaften. Diese erwirtschaften derzeit noch üppige Garantierenditen – bezahlt von den Bürger*innen über die Netzgebühren ...