Nachdem in Brockdorf und Philippsburg ähnliche Probleme aufgetreten waren und ebenso in Block A der AKW-Ruine in Biblis, bequemten sich die Verantwortlichen im Block B auch mal eben nachzusehen ... war heraus kam war einigermaßen erschreckend, wenn auch - wie üblich "keine Gefahren für Beschäftigte und Umwelt" bestand: Nur - was ist ein Abwassersystem ? Ist es das erst kürzlich verlängerte Rohr zur Mitte des Rheins ? Was für Abwässer sind da gemeint (es war auch von radioaktiven Abwässern die Rede) ? Wer wird da aktiv (RWE, die "grüne" Frau Ministerin oder der TÜV)?

Dichtheit nach Außen nicht beeinträchtigt

In drei deutschen Kernkraftwerken, darunter das Kraftwerk Biblis Block A wurden Beschädigungen an Membranarmaturen im System zur Behandlung radioaktiver Abwässer festgestellt und der zuständigen Aufsichtsbehörde gemeldet. Daraufhin wurden Inspektionen an vergleichbaren Armaturen im abgeschalteten Kernkraftwerk Biblis Block B durchgeführt. An drei Armaturen wurden nun ebenfalls Beschädigungen an den Membranen festgestellt, wodurch die innere Dichtheit nicht gewährleistet war.

Fragen über Fragen, die das sog. "Infoforum für Transparenz & Bürgerbeteiligung" zu eigentlich zu behandeln hätte, ebenso die Frage nach den "Sonderbrennstäben" im Abklingbecken von Block B. Die stehen dort im Wasser, weil es immer noch keine Genehmigung für geeignete Castoren dafür gibt, was die Genehmigungsbehörde allerdings nicht daran gehindert hat, den Rückbau auch ohne Brennstofffreiheit in beiden Blöcken auszusprechen ! Immer an der Seite für RWE, immer bereit für "Rückbau für lau" ...

http://nibelungen-kurier.de/dichtheit-nach-aussen-nicht-beeintraechtigt/

... irgendwie merkwürdig ist es schon, dass von den 3 AKWs in der Printausgabe nicht mehr die Rede ist

Niebelungen-Kurier 16. 8. 2017

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Die Menschen in Rheinland-Pfalz haben einen ganz anderen Blick auf das rechtsrheinische hessische AKW Biblis - und das seit über 40 Jahren. Während die Leute in der Gurkenstadt alleweil gestopft wurden wie eine Weihnachtsgans - mit "sicheren" Arbeitsplätzen, üppigen Steuereinnahmen, Unterstützung von Vereinen und Einrichtungen der Stadt; während sie tagaus tagein berieselt wurden von der RWE-Propaganda; gab es auf der linken Rheinseite z.B. in Worms (Ibersheim - direkt gegenüber des AKW) eine weitaus kritischere Wahrnehmung, was die Sicherheit der RWE-Profitmaschine vor ihrer Haustür und deren Gefahren durch den Austritt von Radioaktivität betrifft - auch bei den dortigen Politikern ... bis heute !

... nur merkwürdig, dass für den "atompolitischen Sprecher" der sPD-Landtagsfraktion in Wiesbaden - der Herr Norbert Schmitt aus Zwingenberg - da nix zu verlauten gab beim sog."Infoforum für Transparenz & Bürgerbeteiligung" in Biblis am 14.08. ...

Held fordert Antworten zum AKW Biblis

Der Bundestagsabgeordnete ist mit den bisherigen Erklärungen zum Defekt am Abwassersystem des Atommeilers unzufrieden

Was Held aber für vollkommen unbefriedigend hält, ist die Tatsache, dass zwei Wochen nach dem Entdecken die Ursache dieses Defekts am Abwassersystem des AKW immer noch nicht abgeschlossen sind. „Da bin ich dann doch der Meinung, dass die Bevölkerung schneller über die Ursache informiert werden sollte. Zumal das auch nicht das erste Mal in diesem Jahr war, dass die RWE Power AG derartige Ereignisse melden musste.“

http://nibelungen-kurier.de/held-fordert-antworten-zum-akw-biblis/