ab & an werde ich gefragt, warum ich nix zur "Energiewende" veröffentliche ... Die Antwort ist einfach: weil ich sehe, wie der gute Glaube vieler Menschen ins off geblasen wird und erst dann eine alternative Technologie sich durchsetzen kann, wenn sie den Konzernen Profit bringt. Wenn nicht genug davon, schickt man den sPD-Wirtschaftsminister (hier mal der Herr Gebriel) ins Rennen, der die Sache abwenden soll !

Weiterhin werde ich gefragt, warum ich ständig die "junge welt" bringe, wo es doch so gute andere Quellen gibt. Tja - die >taz< vielleicht, die das schwarz-grüne Bündnis gerade im Bundeswahlkampf befeuert ? Oder das ganze gleichgeschaltete Affentheater von >focus< über >Spiegel< bis >faz<, das so um deutsche Arbeitsplätze bangt, dass es zum Herzerweichen ist ? Ich bringe sie, wenn es um konkrete Schweinereien und auch Widerstand geht, entlarve auch gerne ihre Verdrehungen - aber die "junge welt" ist meine Zeitung - wer mag, kann sie lesen ;o)

»Gegen fossilen Kapitalismus«

Ziviler Ungehorsam im rheinischen Braunkohlerevier: Klimaschutzbündnis »Ende Gelände« wertet Aktionstage als Erfolg

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Insgesamt rund 6.000 Menschen haben bis zum Sonntag an den Aktionen des Klimacamps gegen den Braunkohleabbau im Rheinland teilgenommen. Unter anderem blockierten sie Transportstrecken der Werksbahn des Energiekonzerns RWE. Bis Dienstag würden weiterhin Handlungen zivilen Ungehorsams von dem Camp bei Erkelenz, einer Kleinstadt nahe Köln, ausgehen, kündigte die Sprecherin von des Bündnisses »Ende Gelände«, Janna Aljets, am Samstag abend gegenüber junge Welt an. Die Aktionstage seien bislang ein großer Erfolg: »Wir haben unseren Widerstand gegen die Kohleproduktion – und damit gegen den fossilen Kapitalismus und die Klimazerstörung – sehr effektiv und entschlossen durchgeführt«, so Aljets. Im Vorfeld sei zwar »Propaganda über angebliche linksextremistische Gewalt« verbreitet worden. Die Aktivistinnen und Aktivisten hätten aber sehr diszipliniert für einen gewaltfreien Ablauf gesorgt, so die Sprecherin. Die Stimmungsmache von Polizei und Politikern diene lediglich dazu, von der tatsächlichen gesellschaftlichen Gewalt abzulenken, sagte sie. Die Landesregierungen Nordrhein-Westfalens – sowohl die ehemals rot-grüne, als auch die nachfolgende gelb-schwarze – hätten fast nichts getan, um die »schmutzige Energie« zu drosseln. So sollten noch rund 4.000 Menschen aus ihren Dörfern in der Umgebung vertrieben werden. Auch die Bundesregierung aus Union und SPD habe den Braunkohleabbau nicht gestoppt und es mit versprochenen Klimaschutzzielen nicht ernst gemeint, so Aljets.

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