Im April 2017 fand die 300.Mahnwache im Gedenken an den SuperGAU von Fukushima in Bensheim an der Bergstraße statt. Ich höre jetzt auf zu zählen und veröffentliche die Texte von Ursula, die die Presse fast allwöchentlich damit füttert - gut so ;o)

„Die Bürgerinitiative AK.W.ENDE Bergstraße lädt zur Teilnahme an der Fukushima-Mahnwache am Montag, 28.08. um 18 Uhr auf die Mittelbrücke in der Bensheimer Fußgängerzone ein.

Diskussionsthema sind Vorsorgemaßnahmen mit Jodmedikation für den Fall einer Atomkatastrophe in den belgischen AKWs Tihange Block 2 und Doel, deren Reaktordruckbehälter mit Tausenden von Rissen durchzogen sind. Zwischen dem 1. 9. und 15.11. können berechtigte Personen aus der Städteregion Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg online einen Bezugsschein beantragen, mit dem sie die Tabletten in regionalen Apotheken abholen können. Sollte es zum Unfall kommen, müssten die Tabletten vor Eintritt der radioaktiven Wolke eingenommen werden. Durch die künstliche Überdosierung mit Jod wird die Aufnahme des radioaktiven Jod-131 blockiert und somit das Risiko für Schilddrüsenkrebs reduziert. „Eine solche Vorverteilung ist deutschlandweit bisher einmalig und hat uns deshalb vor große Herausforderungen gestellt“, so Markus Kremer von der Koordinierungsgruppe der Stadt Aachen auf einer Pressekonferenz am Dienstag.“

„Die Bürgerinitiative AK.W.ENDE Bergstraße lädt zur Teilnahme an der Fukushima-Mahnwache am Montag (4.9.) um 18 Uhr auf die Mittelbrücke in der Bensheimer Fußgängerzone ein.

Diskussionsthema ist der Streit zwischen dem Landrat im Neckar-Odenwald-Kreis Achim Brötel und dem grünen Umwelt-Minister Franz Untersteller in Baden-Württemberg. Herr Brötel ist für die kommunalen Mülldeponien zuständig. Er weigert sich, den teils radioaktiven Müll aus dem abgerissenen AKW Obrigheim auf die Deponie Buchen anzunehmen. Laut Atomgesetz darf Abrissmüll, der unter einer bestimmten radioaktiven Grenze gemessen wurde, auf üblichen Mülldeponien entsorgt werden. Während der Minister dies für unbedenklich hält und dem Landrat persönlich mit Schadenersatzzahlungen droht, weist Herr Brötel auf die Entschließung des 120. Deutschen Ärztetages sowie auf die Ärztekammer in BW hin, die die Lagerung von strahlenden Abfällen auf konventionellen Mülldeponien ablehnen und eindringlich vor einer Verharmlosung der Strahlenrisiken warnen.“