Herr Sterzelmeier vom ECHO tut das, wofür er bezahlt wird !

... und so berichtet er haargenau das vom letzten "RWE-Kraftwerkgespräch", was ihm die Presseerklärung von RWE vorgibt und betreibt auf diese Weise brav Hofberichterstattung - einschließlich der Erwähnung der absurden Aktion von der "grünen" Umweltministerin und RWE-Kraftwerkleiter beim Abbau einer Pumpe als Beginn eines glorreichen Rückbaus zur "Grünen Wiese".

Der wackere Schreiber mit besten Verbindungen zu den "Grünen" im Kreis Bergstraße hätte ja auch ein wenig kritische Distanz walten lassen oder sogar Probleme ansprechen können ... tut er aber nicht - ist nicht sein Job:

1. "Freimessung" und Ablagerung auf den Mülldeponien des Kreises:

Dazu hat sich RWE extra einen "Experten" vom "Ökoinstitut geholt, das mittlerweile ganz auf Linie des Atomstaates getrimmt wurde:

Der Wissenschaftler Christian Küppers vom Öko-Institut Darmstadt erklärte in seinem Vortrag, wie ein Großteil der Abfälle, die beim Rückbau entstehen, beseitigt werden können. Von den 63 000 Tonnen Material, aus dem die Anlagen bestehen, könnten 55 000 Tonnen in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden.

www.ippnw.de/atomenergie/artikel/de/gesundheitsgefahr-atomares-erbe.html

... und der strahlende Müll muss im Landkreis verbleiben:

www.swp.de/bietigheim/lokales/landkreis_ludwigsburg/akw-abfall-muss-in-den-landkreis-15687066.html

2. Sicherheit der Castoren:

Bis zu 100 Jahren müssen die Castoren in der Leichtbauhalle auf dem Gelände des AKW-Biblis verbleiben - ohne geeignete Reparaturmöglichkeiten ("Heiße Zellen"), wenn z.B. die Neutronenstrahlung in ihrem Inneren die Haltekäfige zerstort und die Brennelemente zu Boden fallen. Das kann bis zur Steigerung der atomaren Reaktionen führen, wofür es keine Untersuchungen gibt.

http://umweltfairaendern.de/2017/08/hochradioaktiver-atommuell-wie-lange-haelt-der-castor-dicht-usa-haben-nachgesehen/

... und wie ist das mit den Plänen mit der "Endlagersuche" - St.Nimmerlein ... :

Deutsche zweifeln an Zeitplan für Atommüll-Endlager

www.handelsblatt.com/politik/deutschland/radioaktive-abfaelle-deutsche-zweifeln-an-zeitplan-fuer-atommuell-endlager/20294608.html

umweltfairaendern.de/2017/09/standortsuche-atommuell-endlager-in-schleswig-holstein-sterup-besser-geeignet-als-gorleben/

3. "Brennstofffreiheit" in BlockB:

... ist nicht hergestellt, weil es keine Castoren für die dort im Kühlbecken befindlichen "Sonderbrennstäbe" gibt. Dennoch hat die "grüne" Atomaufsichtsbehörde den aBRISSin beiden Blöcken genehmigt - noch Fragen ?

4. Zwischenlager:

nach dem "Brunsbüttel-Urteil" ist klar: nur mit juristischen Spitzfindigkeiten lassen sich die erteilten Genehmigungen überhaupt noch aufrechterhalten: "Augen zu ... und durch" - es wird schon kein Erdbeben geben im Rheingraben (das AKW Mülheim-Kärlich" wurde deshalb abgeschaltet) und ein A380 ist ja deutsche Technik und stürzt nicht ab ... und Terrtoristen mit Hohlladungs-Raketen ? Na - ein bisschen Angst kann ja nicht schaden bei der Bevölkerung ...

5. "Rückbau für lau":

mit dem Atomdeal hat der Staat der Atomindustrie die Entsorgung der radioaktiven Hinterlassenschaften abgenommen - was dieser bleibt ist, mit den geringst möglichen Kosten das AKW abzureissen ... von der "Sicherheit der Bevölkerung" wird da nicht viel übrig bleiben in den nächsten 20 Jahren.

... und zum Schluß noch das Stoßgebet des CDU-Schulzen von Biblis:

Gelände des Atomkraftwerks Biblis soll Industriestandort werden

Von Transparenz sprach auch Bürgermeister Kusicka. „Biblis hat mit dem Atomkraftwerk gelebt und wird weiter damit leben“, sagte er. Kritik sei berechtigt, wenn es darum gehe, Prozesse sachlich zu begleiten. Nachdem der gesellschaftliche Konsens zum Ausstieg aus der Atomenergie hergestellt worden sei, müssten auch die Grabenkämpfe zwischen Atomkraftgegnern und Befürwortern beendet werden.

... amen !

www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/biblis/gelaende-des-atomkraftwerks-biblis-soll-industriestandort-werden_18182968.htm

www.rwe.com/web/cms/de/2320/rwe-power-ag/presse-downloads/pressemitteilungen/?pmid=4015651