Wiederholt warnen die Ärzte im Lande vor der „Freimessung” des radioaktiven Abfalls aus dem Abriss der Atomkraftwerke. Ehemalige Atomkraftgegner namentlich von der „grünen” Partei und ihre „Experten“ z.B. aus dem „Ökoinstitut” versuchen dem gegenüber ihre Lobbyarbeit für die Energiekonzerne zu verteidigen ... aber die Ärzte wissen, wovon sie reden – sie kennen Krebs und Erbschäden zu gut, um ihren Standpunkt für das Profitinteresse von Atomkonzernen aufzugeben:

Ärztetag unterstützt IPPNW-Forderung zum AKW-Rückbau

Wird strahlendes Metall aus abgerissenen AKWs irgendwann unkontrolliert in Heizkörpern, Kochtöpfen oder Autokarossen auftauchen? Beim AKW-Rückbau ist vorgesehen, gering radioaktiven Restmüll aus dem Abriss von Atomkraftwerken „freizumessen“. „Freimessung“ bedeutet, dass gering radioaktives Material anhand willkürlich festgelegter Grenzwerte und hypothetischer Belastungsdosen für unbedenklich erklärt und aus der Aufsicht der Strahlenschutzbehörden entlassen wird. Der strahlende Abfall soll dann ohne weitere Strahlenschutzkontrollen auf regulären Mülldeponien gelagert oder überwiegend in die allgemeine Wiederverwertung eingespeist werden.

Vor diesem Hintergrund fordert die Ärzteorganisation IPPNW seit längerem, aus gesundheitlichen Gründen heraus dieser „Freigabe“ von gering radioaktivem Müll aus dem Abriss von Atomkraftwerken einen Riegel vorzuschieben. Gleichzeitig formulierte die IPPNW machbare Alternativen zum Rückbau mit Freimessen, sodass sowohl Einzel-personen als auch die Bevölkerung weniger gesundheitlich belastet werden würden (1).

www.ippnw.de/atomenergie/atommuell/artikel/de/deutscher-aerztetag-unterstuetzt-ipp.html