TEPCO ist der Enegiekonzern des Atomstaates Japan ... und macht wirklich alles passend, um den Anschein zu erwecken, die Folgen des SuperGAU von Fukushima seien ausgestanden:

Positive Einschätzung von umstrittenem Recycling-Test

Die Pläne zur Nutzung von kontaminiertem Erdreich in Bauprojekten ist hoch umstritten, doch nach aktuellen Angaben des japanischen Umweltministeriums ist die Maßnahme offenbar als sicher anzusehen.

Im Rahmen eines Versuchs, war im Bezirk Odaka der Stadt Minamisoma testweise ein Erdwall aufgeschüttet worden, wie er etwa bei Dämmen, oder als Grundlage für Straßen verwendet wird. Der Abschschluss der Arbeiten erfolgte im vergangenen Monat.

Im Anschluss untersuchten Experten des Ministeriums die Aufschüttung im Bezug auf eine mögliche Strahlungsbelastung für die Umgebung. Die Ergebnisse wurden jetzt bei einer Expertentagung in Tokyo präsentiert.

Im Rahmen des Testprojekts bestand die Füllung aus Erdreich mit einer Cäsiumkonzentration von maximal 3.000 Becquerel pro Kilogramm. Zur Abschirmung wurde eine 50 Zentimter dicke Schicht aus normalem Erdboden aufgetragen.

Die Untersuchungen hätten nun gezegt, dass die dortige Radioaktivität bei Verwendung des kontaminierten Materials lediglich 0,06 Mikrosievert pro Stunden beträgt. Bei der Nutzung von konventionellem Material, lag die Umgebungsradioaktivität bei 0,05 Mikrosievert.

www.spreadnews.de/fukushima-aktuell-positive-einschaetzung-von-umstrittenem-recycling-test

10 Mikrosivert-Konzept0,06 Mikrosievert/h - hmmm ....

Die sog. "Freimessungsgrenze" in Deutschland ist 10Mikrosievert/Jahr (wobei das Jahr von interessierter Seite immer weggelassen wird). Kann mir mal jemand erklären, wie das so funktioniert mit dieser "Wundereinheit": 0,06 MikroSievert/tag * 365 Tage = 22 Mikrosievert/Jahr, die ja zur natürlichen "Umgebungsstrahlung" obendrauf betrachtet werden muss. Mir scheint bei einer Abschirmung durch Erdreich von 1/2m (!) ist die Erhöhung der "Umgebungsstrahlung" um 0,01 MikroSievert/h = 3,65 Mikrosievert/Jahr doch riesengroß ! Das "Zauberwort" ist "Abschirmung". So kann man Werte immer unter irgendwie dahergezauberte Werte drücken - auch in jeder "Freimessanlage" beim Rückbau deutscher AKW !

Ein tolles Beispiel für "Verharmlosung" liefert auch EnBW, der Energiekonzern des Atomlandes Baden-Württemberg. Hier ist in der Grafik die 10MikroSievert nur noch mit der Lupe zu erkennen - egal was die Bundesätztekammer zu den gesundheitlichen Risiken von sog."Niedrigstrahlung" sagt:

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