Der Widerstand lebt !

Nachdem der "grüne" Umweltminister Zug um Zug die meisten Castoren von Obrigheim nach Neckarwestheim auf dem Necker unter massivem Polizeischutzhat schaffen lassen, geht die "friedliche" Nutzung der Atomkraft im Ländle weiter - zum Nutzen und Frommen der Automobilindustrie ...

Aufruf zur Demonstration für den sofortigen Atomausstieg am 3. 12. 2017:

Liebe Atomkraftgegnerinnen, liebe Atomkraftgegner,

vor einem Jahr haben wir aus Protest gegen die sinnlosen und riskanten CASTOR-Verschiebungen auf dem Neckar vom AKW Obrigheim nach Neckarwestheim das Bündnis Neckar castorfrei gegründet. Mit unterschiedlichsten und kreativen Protestformen, angefangen von Kundgebungen und Demos bis hin zu direkten Aktionen haben wir bei allen Transporten Öffentlichkeitsarbeit gemacht und Protest und Widerstand organisiert. Das Ganze in Zusammenarbeit mit Aktivisten*innen aus Bezügen der überregionalen Anti-Atom-Bewegung.

Den Atomausstieg gibt es noch immer nicht. Sowohl die Atomkraftwerke wie vor allen Dingen die Braunkohlekraftwerke verschmutzen die Umwelt und verhindern mit ihrem Menschen- und umweltschädlichem „Dreckstrom“ in den Leitungen die weitere rasche Energiewende.

Durch politisch vom Gesetzgeber festgelegte jährliche Obergrenzen und den Zwang zur Ausschreibung von Neuanlagen wurde der Neubau bei Fotovoltaik und Wind an Land rapide ausgebremst. Statt der raschen Energiewende wird massiv eine Politik der Interessenwahrung für die bisherigen Energiekonzerne festgeschrieben.

Gleichzeitig kann das AKW Neckarwestheim 2 und bundesweit sieben weitere Atomkraftwerke noch bis 2023 weiteren Atomstrom und weiteren hochradioaktiven Atommüll produzieren. Die Atomfabriken in Lingen und Gronau produzieren weiter unbefristet für die nationale und internationale Atomindustrie.

So nicht. Abschalten sofort!

Wir haben uns auch angesichts der bundes- und landespolitischen Entwicklungen hin zur Interessenwahrung der AKW- und Braunkohlebetreiber entschlossen, im Bündnis Neckar castorfrei hier in Neckarwestheim mit einer Abschalt-Demo ein deutliches Zeichen zu setzten:

Abschalten sofort!


Protest ist kein „Blödsinn“

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Sicherheitsbedenken werden weggewischt

(...) Ich meine die Wut, die entsteht, wenn eine grün-schwarze Landesregierung (man beachte das Grün!) einem Atommülltransport zustimmt, wenn sie alle Sicherheitsbedenken wegwischt, nur um hochradioaktiven Atommüll auf einem Fluss zu transportieren, an dem so viele Menschen leben. Um dann in x Jahren, wenn die Genehmigung für das „Zwischenlager“ abgelaufen ist, wieder diesen immer noch hochradioaktiven Atommüll weiterzukarren, in ein weiteres Zwischenlager und so weiter und so weiter. Ohne Sinn und Plan einfach weitermachen, Laufzeiten von AKWs verlängern, obwohl die Frage nach dem Endlager noch nicht beantwortet ist.

www.beobachternews.de/2017/11/20/protest-ist-kein-bloedsinn/


 Presseerklärung von ROBIN WOOD zum 3. Castortransport:

Schwimmen gegen Neckar-CASTOR: EnBW lässt Bevölkerung Atommüll-Probleme ausbaden

„Manche meinen, der Müll sei nun mal da und deshalb habe es keinen Sinn mehr, dagegen zu protestieren. Das halten wir für falsch. Proteste sind dringend nötig, um darauf aufmerksam zu machen, wie konzept- und verantwortungslos Konzerne und Politik mit dem lebensgefährlichen Müll umgehen“, sagt ROBIN WOOD-Aktivist Julian Smaluhn. „Es kann nicht sein, dass weiterhin Atommüll produziert wird, während die Allgemeinheit die Fehler der Atomwirtschaft ausbaden muss!“

Der Transport des Atommülls von Neckarwestheim ins Zwischenlager nach Obrigheim löst keinerlei Probleme. Die Atommüll-Verschieberei zeigt vielmehr, dass es keinen planvollen, sicheren Umgang mit diesem ewig strahlenden Müll gibt. (...)

antiatomblog.wordpress.com/2017/11/13/schwimmen-gegen-neckar-castor-enbw-laesst-bevoelkerung-atommuell-probleme-ausbaden/