jetzt - da das Spiel, dessen Finale für 2031 geplant ist (trara: Standort ist da !) erst beginnt - werden die Regionen schon richtig nervös und beäugen das Geschehen:

Standorte (Zwischen- und "Zentral"lagerEndlagersuche vor der Haustür

Wird es ein Atommüll-Endlager im Nordosten Deutschlands geben? Eine Vorselektion im Sinne einer Auflistung „geeigneter Orte“ existiere bisher noch nicht, teilte die Sprecherin von MVs Energieministerium, Renate Gundlach, mit. „Auch nicht für Mecklenburg-Vorpommern.“ Im September hat die Endlager-Kommission mit ihrer Suche begonnen.

Nach dem neuen Standortauswahlgesetz sollten erst Teilgebiete ermittelt und obertägig untersucht werden. Anschließend erfolge bei einer engeren Auswahl eine untertägige Erforschung, gefolgt von umfassenden vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen, Umweltverträglichkeitsprüfungen und schließlich einem Standortvergleich. Ein geeigneter Ort soll bis 2031 gefunden sein, die Lagerung kann demnach ab 2050 beginnen.

www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/endlagersuche-vor-der-haustuer-id18746981.html


Behörde prüft Standort für Atommüll-Endlager in Siek

Politik berät in nichtöffentlichen Sitzungen. Verunsicherte Bürger fragen beim Kreis nach. Bürgermeister will Experten zu Rate ziehen.

Allein die theoretische Möglichkeit verunsichert die Menschen in Siek und den umliegenden Gemeinden. Einige haben sich deswegen an den Kreis gewandt. Einer von ihnen ist der Großhansdorfer Gemeindevertreter Reinhard Niegengerd (SPD): "Mir ist zu Ohren gekommen, dass dieses Thema in Siek nur in nichtöffentlichen Sitzungen behandelt wird." Deswegen möchte er jetzt vom Kreis wissen, "was Sache ist", sagt der Politiker. Genauso wie die Sieker Einwohner, die bei der Kreisverwaltung angerufen haben. Doch ein konkrete Antwort kann Stormarn den Menschen nicht geben. "Dafür ist es noch zu früh", sagt Dietrich Peters, der in der Kreisverwaltung als Fachdienstleiter für Abfall, Boden und Grundwasserschutz zuständig ist. Denn erst im Mai hat der Bundestag das Stadtortauswahlgesetz beschlossen, das die Suche nach einem Endlager für Atommüll regelt. "So müssen unter anderem Bohrungen, die tiefer als 100 Meter gehen, vom Land genehmigt werden", sagt Peters. Der Gesetzgeber wolle so verhindern, dass Gemeinden die Gesteinsschichten unter sich unbrauchbar für ein Endlager machen.

www.abendblatt.de/region/stormarn/article212969319/Ein-Atommuell-Endlager-in-Siek-Nein-Danke.html


... und damit niemand auf "falsche Gedanken" kommt:

„Der Widerstand ist hellwach“

Wolfgang Ehmke ist Mitgründer und Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Noch glaubt er nicht an das Aus für Gorleben.

taz.de/!5473785/