eigentlich verbietet das Atomgesetz Exporte von Atommüll - eigentlich:

Vergiftete Exporte

Brennelemente aus Jülich sollen in die USA geliefert werden. Landesregierung in NRW hätte Ausfuhren stoppen können. Protest in Düsseldorf

Trotz großer Proteste und verschärfter gesetzlicher Regelungen werden die Vorbereitungen des geplanten Exports von hochradioaktivem Atommüll aus Jülich in die USA fortgesetzt. Wie erst kürzlich bekanntwurde, hatte das US-Verkehrsministerium bereits im April 2017 eine entsprechende Zulassung für den Castorbehälter vom Typ THTR/AVR erteilt, mit der der geplante Transport erfolgen könnte. Das geht aus einem im November veröffentlichten Bericht der »Gesellschaft für Nuklearservice« (GNS) hervor. Heute demonstrieren Antiatominitiativen und Klimaschützer in Düsseldorf vor der Staatskanzlei für den Ausstieg aus der Kernenergiegewinnung und der Kohleförderung, mehr Klimaschutz sowie gegen die geplanten Atommüllexporte.

www.jungewelt.de/artikel/326738.vergiftete-exporte.html


Vorbereitung der Atommüll-Exporte in Jülich stoppen!

Nachdem die USA den Einsatz der in Jülich zur Zwischenlagerung von hochradioaktivem Atommüll genutzten Castor-Behälter genehmigt haben, wird der geplante Atommüll-Export von 152 Castoren immer wahrscheinlicher.

Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (DIE LINKE):

„Einen Export von Atommüll aus Jülich in die USA darf es nach Rechtslage nicht geben und auch Atomtransporte nach Ahaus sollten unterbleiben. Die Landesregierung in NRW und das Bundesforschungsministerium müssen endlich die Planungen für diesen US-Export durch die staatliche ‚Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH‘ beenden und den Betreiber dazu bringen, den Neubau eines Zwischenlagers vor Ort zu starten.“

www.hubertus-zdebel.de/vorbereitung-der-atommuell-exporte-in-juelich-stoppen/