Bis 2031 soll die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle abgeschlossen sein, 30 Jahre später soll mit der Einlagerung begonnen werden.

Viele AntiAtomGruppen, Wissenschaftler und Politiker glauben daran nicht ... und denken, dass diese Hinterlassenschaften einer verfehlten Energiepolitik noch im 22.Jahrhundert in den schlecht gesicherten Zwischenlagern in ihren CASTOREN dahin bröseln. Hier erst mal die Bereichre, in denen gesucht werden soll. Bayern hat zum Granit schon sein NEIN verkündet; gleichermaßen auch zum Tongestein in Baden-Württemberg - allerdings hinter vorgehaltener Hand ... schließlich sind ja dort die GRÜNEN am Ruder - und was wird sein in 10 Jahren ?

Es wird wohl Gorleben werden - wetten dass ?!?

www.ausgestrahlt.de/informieren/atommuell/standortauswahlverfahren/

https://www.ausgestrahlt.de/media/filer_public/79/e4/79e40656-286b-4258-b796-0e36e4934efa/standortkarte.jpg


Hier mal ein Beispiel, wie die Presse die Suche vorbereitet, natürlich ganz neutral - aber klar ist natürlich jetzt schon: "bei uns nicht !":

Kyffhäuserkreis wird auf Eignung als Endlagerstandort überprüft

AtommuellfassAtommüll, nein danke! Aber irgendwo in Deutschland müssen die radioaktiven Abfälle ab 2050 gelagert werden. Das schreibt das Standortlager-Suchegesetz vor.

Dass die Kommission im Kyffhäuserkreis fündig werden könnte, bezweifelt die Umweltbehörde des Landkreises allerdings. Seit das Gesetz in Kraft ist und nach einem passenden Ort unter Tage für den Müll aus den Atommeilern gesucht wird, habe man sich im Landratsamt damit auch intensiv befasst und versucht Argumente zu finden, die gegen die Region sprechen könnten, erklärte Verwaltungschef Heinz-Ulrich Thiele.

An mehreren Veranstaltungen hat der Leiter der Kreis-Umweltbehörde, Michael Fruth, deshalb teilgenommen. Man wolle gewappnet sein, so Thiele. Und ist überzeugt: Der Kyffhäuserkreis ist keine geeignete Region. „Realistisch gesehen sind wir ausgeschlossen“, sagte Fruth. Das habe sich erst wieder an Heiligabend gezeigt, als bei Sondershausen ein Gebirgsschlag verzeichnet wurde. (...)

www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Kyffhaeuserkreis-wird-auf-Eignung-als-Endlagerstandort-ueberprueft-294333609


das Thema "Endlagersuche" wird solange rumgeritten, bis es nach 20 Jahren niemanden mehr interessiert - das nennt man dann ein "partizipatives Verfahren":

Atommüll-Endlager: Jurist beruhigt Siek

Die Suche nach einem Atommüll-Endlager beschäftigt Gemeinden in ganz Deutschland. Niemand will den Atommüll vor der eigenen Haustür haben. Die Suche soll nach Angaben der zuständigen Bundesbehörde "ergebnisoffen" sein. Trotzdem herrscht immer wieder große Aufregung, wenn der Name einer Gemeinde in diesem Zusammenhang fällt. Sterup im Kreis Schleswig-Flensburg ist so ein Fall. Und der jüngste im nördlichsten Bundesland: Siek im Kreis Stormarn. "Die Verunsicherung der Bürger ist groß", sagt Bürgermeister Arnold Trenner (SPD).

www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Atommuell-Endlager-Jurist-beruhigt-Siek,endlagersuchgesetz134.html


in Frankreich geht auch nichts zusammen beim Endlager Bure:

Atomaufsicht kritisiert Pläne für Endlager Bure

http://www.sr.de/sr/bure-atomendlager-sr100~_v-sr__169__900.jpg

Die französische Atomaufsicht ASN übt Kritik am geplanten Endlager für hochradioaktiven Atommüll im lothringischen Bure. Sie verlangt Nachbesserungen von der Atommüllbehörde Andra. Die Genehmigung für den Bau soll 2019 erfolgen. Bure liegt rund 150 Kilometer entfernt von Saarbrücken.

www.sr.de/sr/home/nachrichten/vis_a_vis/Bure_ASN_Endlager100.html