Es soll ja erst in 2031 gefunden sein - das Endlager für hochradioaktiven Atommüll - auf der "weißen Landkarte" ! Die "Frankfurter Rundschau" verlegt die Termine realistischer Weise noch auf einen weitaus späteren Termin:

Gorleben ist noch nicht vom Tisch

Die Entscheidung über den nationalen Endlager-Standort dürfte laut Kommission frühestens 2058 fallen, eine Einlagerung des Mülls erst 2117 oder später beginnen.

www.fr.de/politik/atommuell-gorleben-ist-noch-nicht-vom-tisch-a-320781

siehe auch "Strahlentelex" Nr. 736-737 / 09.2017:

www.strahlentelex.de/Stx_17_736-737_S08-09.pdf


Also - vor dem Ende des 21. Jahrhunderts wird es kein Endlager geben - also in 80 Jahren, wenn "wir" mehr oder weniger alle tot sind !
Es ist ein Spiel für Dummis, an dem sich heute bereits viele Ortschaften, Landkreise mit Inbrunst beteiligen ... Offenbar halten die Menschen und ihre Vertreter vor Ort Atomkraft doch für weitaus gefährlicher, als dies die Partei-Politiker von cDU/cSU/sPD/FdP/olivGRÜN in Berlin Glauben machen wollen.

Es lenkt toll ab von der Frage, wie die Zwischenlager an den AKW-Standorten so gesichert werden können, dass die CASTOREN, die in den Leichtbau-Hallen so gut wie ungeschützt stehen, diese lange Zeit auch überstehen, denn z.B. "heiße Zellen" sind nicht vorgesehen ...

  1. Einwirkungen von außen - wie Angriffe aus der Luft und vom Boden und durch Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben und Überschwemmungen)
  2. Zersetzung durch Korrosion durch den radioaktiven Zerfall in ihrem Inneren.

Da können sich unsere Kinder & Enkel noch auf einiges gefasst machen - die Lager sind nur noch bis 2046 genehmigt ... zumindest wartet auf sie - neben einer Leckage hier und einer da - ein üppiger Atommülltourismus ! Nicht mal die Konsequenz "alle AKW abschalten" haben sie auf dem Schirm - Karriere geht vor ... und die gibt es bei uns nur im Arsch der Industrie ...
wie gesagt: die Politiker, die das zu verantworten haben sind die gleichen, die den Energiekonzerne RWE, eon, Vattenfall und EnBW die Profitmaschine "Atomkraft" ermöglicht & subventioniert haben - sie sind natürlich bis zum Ende des Jahrhunderts nach einträglichem Leben auch tot - nach ihnen die Sindflut ... das Prinzip des Kapitalismus !

Hier mal ein nettes Beispiel, wie in Deutschland besonders gegen ausländische (hier schweizer Pläne) Front gmacht wird. In Bayern gibt es laut cSU sowieso überhaupt nix zu holen - googelt mal "Endlagersuche" ... und ihr wisst Bescheid ...):

Einwände gegen Endlager

Mittlerweile haben die Landkreise Schwarzwald-Baar-Kreis, Waldshut, Konstanz und Lörrach eine gemeinsame Stellungnahme zu den kritischen Punkten des Schweizer Auswahlverfahrens entworfen.

www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-einwaende-gegen-endlager.8f67d772-9e8b-4c60-b744-4b2f0626f5e6.html

 

Schwarzwald-Baar-Kreis hofft auf viele Einwände zu Atommüll-Endlager

Wenn es nach dem Wunsch der Schweizer Behörden geht, soll dicht an der Grenze zu Deutschland ein Atommüll-Endlager entstehen. Seit November 2017 läuft das so genannte Anhörungsverfahren der Schweizer Behörden.

www.nq-online.de/nq_54_41887_Schwarzwald-Baar-Kreis-hofft-auf-viele-Einwaende-zu-Atommuell-Endlager.html


Nach "Schacht Konrad" soll der sog. "mittel- und schwachradioaktive Atommüll, der (ums Verrecken) nicht freigemessen werden kann und auch nicht in CASTOREN gesichert werden muss - nur kann die Zulassung für diess Lager sich noch jahrelang hinziehen. Die Politik des Atomstaates in Niedersachsen cDU/sPD) ist, die Standortzwischenlager zu entlasten. Die GRÜNEN - gerade mal in der Opposition (nix mehr mit Umweltminister Wenzel) - schimpfen gegen deren neueste Pläne ! Und so klngen die GRÜNEN in der Opposition - fast wie in Bayern:

Zusätzliches Eingangslager für Schacht Konrad?

Die angehende Große Koalition im Bund will ein Eingangslager für Schacht Konrad errichten, so steht es im Koalitionsvertrag von SPD und CDU. In Folge einer Anfrage der Grünen im Landtag musste Umweltminister Olaf Lies nun Position zu den Planungen beziehen.(...)

Ein Eingangslager dürfe es jedoch weder hier noch anderswo geben. „Per Salami-Taktik soll der Öffentlichkeit jetzt ein weiteres Atommüll-Lager untergeschoben werden. Wir lehnen ein zusätzliches Eingangslager strikt ab. Ein weiter Atommüll-Standort würde die Zahl der Transporte und die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner erhöhen.(...)

Die grüne Atom-Expertin Miriam Staudte betont, dass die Grünen die Planungen für ein Endlager im ehemaligen Erzbergwerk Schacht Konrad kritisch sehen: „Wir haben grundsätzliche Zweifel, ob die Planungen dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen. Einen entsprechenden Sicherheitsnachweis konnte der Bund bislang nicht liefern. Statt auf eine schnelle Inbetriebnahme von Schacht Konrad zu drängen, muss der Bund die Sicherheit in den Fokus nehmen.“

regionalsalzgitter.de/zusaetzliches-eingangslager-fuer-schacht-konrad/