Mit der "Freimessung" steht & fällt das Rückbau-Konzept der AKW-Betreiber und damit des Atomstaates Deutschland. Die Mülldeponien der Landkreise müssen die nopch schwach strahlenden Atom-Abfälle aufnehmen, die mehr oder minder unter einen willkührlichen und manipulierten "Schutzwert" (Grenzwert 10 MikroSievert) gebracht wurden.

Weit über 90% können so "aus dem Atomrecht entlassen" werden und in den sog."Stoffkreislauf" rückgeführt werden. Dass die Stahöwerke für ihren Schrott mitlerweise radiologische Eingangsprüfungen durchführen, ficht die beamteten Komplizen der Atomkonzerne nicht an. Nur immer mehr betroffene Bürger und deren Kommunalvertreterfinden das nicht so lustig, dass das Zeug jetz bei Wind untd Wetter bei ihnen (zwar schwach), aber messbar vor sich hinstrahlt. Es gibt genügend Studien, die der behaupteten Harmlosigkeit von "Niedrigstrahlung" widersprechen - aber: das juckt die "Experten" nicht (ihre Behörden sind vielfach von GRÜNEN geleitet - wie in Hessen) - sie haben ja ihren Auftrag: Weg mit dem Atommüll - so billig wie möglich.

Freigemessene Abfälle dürfen auf Deponien in Schwieberdingen und Vaihingen/Enz - Ministerium erteilt Freigabe

Das Umweltministerium hat der EnBW die Freigabe dafür erteilt, Bauschutt aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Neckarwestheim I auf den Deponien "Am Froschgraben" in Schwieberdingen und "Burghof" in Vaihingen/Enz zu beseitigen. Die EnBW hat nun mittels Messungen für jede einzelne Liefercharge nachzuweisen, dass der Bauschutt die Freigabewerte der Strahlenschutzverordnung des Bundes einhält (sogenanntes Zehn-Mikrosievert-Konzept).

www.rnz.de/politik/suedwest_artikel,-atommuell-aus-neckarwestheim-jede-einzelne-muell-charge-wird-genau-kontrolliert-_arid,339231.html


 Wie viel Prüfung braucht die Überprüfung?

Die Freimessung, die einem konventionellen Abtransport und einer Deponierung von Abbaumaterial aus dem Kernkraftwerk Obrigheim (KWO) vorausgeht, hat schon für viele Diskussionen gesorgt. Wie viel Reststrahlung ist unbedenklich? Was kann zurück in den Kreislauf, was auf eine Deponie? Derlei Fragen beschäftigten in der jüngeren Vergangenheit die in den Rückbau Involvierten ebenso wie kritische Bürger und auch allerlei Experten. Nun schaltet sich - einmal mehr - die Initiative "AtomErbe Obrigheim" in die Diskussion ein. Und beklagt, dass die Überprüfung des Abbaumaterials selbst nur unzureichend geprüft wird. Die Geräte, mit denen die Freimessung am KWO vorgenommen werde, seien nämlich nicht geeicht, so die Initiative.

www.rnz.de/nachrichten/mosbach_artikel,-kernkraftwerk-obrigheim-wie-viel-pruefung-braucht-die-Ueberpruefung-_arid,342229.html