Terroralarm hier – Terroralarm da ... Die Kriege, die Europa in viele Länder Afrikas und des Nahen Ostens getragen hat, schlagen zurück ... die Medien überziehenen uns mit hysterischen Drohszenarien !

Nur bei den AKWs hört man nix – als wäre nicht gerade dort Alarmismus angesagt !
Neben den hier benannten Gefahren aus der Luft, sind heute Handraketen "ausgereift", die in jedes Zwischenlager Löcher brennen können (Hohlladungen) und erst im Inneren explodieren ...

Atomanlagen als Terrorziele

Wie gut sind Atomanlagen gegen Anschläge geschützt? Klar ist, den (gezielten) Einschlag einer schweren Passagiermaschine würde kein deutsches Atomkraftwerk überstehen. Ein weiterer Grund, warum diese unverantwortliche Technologie sofort abgeschaltet gehört.

Doch nicht nur die Atommeiler, auch die vielen Zwischenlager mit dem in Castor-Behältern verpackten hochradioaktivem Atommüll, zwölf davon direkt neben den AKWs, vier weitere in Ahaus, Jülich, Gorleben und bei Lubmin, bergen mit ihrem enormen radioaktiven Inventar Katas­trophenpotential.

Neue Terrorszenarien haben die Bundesregierung 2011 veranlasst, die bestehenden Zwischenlager, in denen der hochaktive Atommüll in Castor-Behältern aufbewahrt wird, nachzurüsten. Von »Härtungen« ist die Rede. Einzelheiten sind jedoch streng geheim, Genehmigungen werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit erteilt.

Bislang werden erst an wenigen Zwischenlagern neue Schutzwände errichtet, um Angriffe mit panzerbrechenden Waffen abzuwehren. Es wird noch Jahre brauchen, bis für alle Zwischenlager diese Nachrüstungen umgesetzt sind, und selbst dann bleibt die Frage: Reichen diese Maßnahmen aus? Für die Öffentlichkeit, für unabhängige Experten und sogar Richter ist das kaum mehr nachprüfbar.

Mit seinem 2015 rechtskräftig gewordenen Urteil hob das Oberverwaltungsgericht in Schleswig die Genehmigung für das Zwischenlager in Brunsbüttel auf: »Die Beklagte hat bei der Erteilung der Genehmigung für das streitgegenständliche Standortzwischenlager das erforderliche Maß des Schutzes gegen terroristische Einwirkungen in Gestalt eines gelenkten Absturzes eines Verkehrsflugzeuges auf das Zwischenlager fehlerhaft ermittelt und bewertet.«

www.jungewelt.de/artikel/328155.atomanlagen-als-terrorziele.html


Und so sieht sie aus - die Terrorsicherheit in Deutschlands AKWs:

Niedersachsens Kernkraftwerke nach Tippfehler im Flugzeug evakuiert

Drei Atomkraftwerke in Niedersachsen sind nach einem Tippfehler in einer Lufthansa-Maschine am Montag alarmiert worden. Sie mussten vorübergehend evakuiert werden.

Weil der Funkkontakt zu einem Passagierflugzeug unterbrochen war, sind am Montag mehrere deutsche Atomkraftwerke (AKW) vorübergehend evakuiert worden. In Norddeutschland waren unter anderem die AKW in Grohnde und Brokdorf sowie die abgeschaltete Anlage Unterweser nördlich von Brake betroffen. Der Vorfall wurde erst am Dienstag bekannt.

Der sogenannte Renegade-Alarm wurde am frühen Montagvormittag gegen acht Uhr ausgelöst. Renegade – das englische Wort für Abtrünniger oder Deserteur – ist der Nato-Code für ein Verkehrsflugzeug, das von Terroristen entführt sein und als Waffe für einen Anschlag verwendet werden könnte.


Niedersächsische AKW nach Piloten-Tippfehler geräumt

Wegen eines sogenannten „Renegade“-Falls sind am Montag alle drei Atomkraftwerke in Niedersachsen geräumt worden. Der Pilot einer Lufthansa-Maschine hatte bei der Eingabe eines Codes einen Fehler gemacht und so den Alarm ausgelöst.

www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Renegade-Fall-Atomkraftwerke-in-Niedersachsen-geraeumt


... und die GRÜNEN in der Opposition (siehe "Schacht Konrad") schimpfen, seit sie nicht mehr den Umweltminister (Wenzel) stellen - wenn sie irgendwann mal wieder gewählt werden, ist alles vorbei:

Risiko für Angriff auf AKW bleibt bis zum Ende der Laufzeit

In dieser Woche wurde das Atomkraftwerk Grohnde erneut wegen eines "Renegade-Falls" evakuiert. Der Verdacht einer Flugzeugentführung entpuppte sich zwar als falscher Alarm. Trotzdem zeigt der Fall: Der Bund muss die Regeln für Renegade-Fälle überarbeiten. Das hatte Niedersachsen vor längerer Zeit angemahnt. Bis das Atomkraftwerk komplett zurückgebaut und ein Endlager gefunden ist, besteht weiterhin die Gefahr von Nuklearunfällen. Terroristische Anschläge bleiben ein Bedrohungsszenario auch für Zwischenlager, schreiben die Grünen in einer Pressemitteilung. Die grüne Landtagsabgeordnete Anja Piel aus Fischbeck merkt dazu an: "Niedersachsen hat die Zuständigkeiten beim Katastrophenschutz in der letzten Legislaturperiode neu geordnet. Die Umsetzung ist aber noch nicht abgeschlossen." Auf eine aktuelle grüne Landtagsanfrage antwortete Landesinnenminister Boris Pistorius, dass die Notfallpläne bis Ende 2020 überarbeitet werden sollen. Piel verweist darauf, dass das Atomkraftwerk Grohnde spätestens im Jahr 2021 abgeschaltet wird: "Die Gefahr aber nicht gebannt, solange im Landkreis noch Brennelemente gelagert werden. Und ein aktualisierter Katastrophenschutzplan kann keine terroristischen Anschläge verhindern, sondern regelt nur den Umgang mit einer solchen Katastrophe."

www.dewezet.de/startseite_artikel,-piel-risiko-fuer-angriff-auf-akw-bleibt-bis-zum-ende-der-laufzeit-_arid,2442202.html

www.neue-woche.com/lokales/nachrichten-emmerthal/notfallplaene-fuer-akw-grohnde-nicht-sicher-angriffsrisiko-bis-ende-der-laufzeit