Sicherheitsmassnahmen gegen Terror auf AKW

Drei deutsche AKW wurden anfangs der Woche evakuiert – wegen Terrorverdachts durch ein Flugzeug. Es handelte sich glücklicherweise beim Renegade-Fall um einen Fehlalarm. Obwohl die Verantwortlichen alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten taten, ist die Sicherheitslage der AKW nicht ausreichend. Kraftwerksbetreiber bedienen sich verschiedener Argumente und Maßnahmen.

Sicherheitslage kritisch
Zu den möglichen Maßnahmen gehört die Vernebelung, bei der ein AKW von undurchsichtigem Nebel umschlossen wird. Die Methode, sich in Kombination mit dem Stören der GPS Signale „unsichtbar“ zu machen, stammt aus der Marine und Manövern auf See, bei denen ein Schiff seine Position verschleiert. Anders als ein Schiff kann ein AKW aber nicht seinen Standort wechseln und so stellt sich die Frage nach dem Sinn dieser Maßnahme. Das bestätigt Heinz Smital, Kampaigner von Greenpeace Deutschland: „Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Vernebelung die Kühltürme nicht vollständig einnebelt. Damit bleibt die Position des Reaktors genau berechenbar.“

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