Bei diesem Rundbrief geht es vor wieder um Castoren, die wie wir ja wissen keinen TÜV-Stempel haben und somit erstmal zeitlich unbegrenzt zugelassen sind; länger als die Zulassung des Zwischenlagers, das bis 2046 genehmigt ist.

... und wie immer ist alles bestens: die „Elastomer-Dichtungen“ bleiben ewig dicht, Versprödung des Gussbehälters durch Neutronen-Strahlung findet nicht statt, gegen abstürzende schwere Gegenstände und Hohlladungs-Beschuss sind sie absolut sicher. Auch die Strahlung, die ihre Wände durchdringt – vernachlässigbar!

Nach neuesten Informationen von der Endlagersuchkommission ist in diesem Jahrhundert nicht mehr von einer endgültigen Sicherung des strahlenden Atommülls auszugehen – das gilt natürlich auch für die Castoren im Standortzwischenlager beim AKW Biblis.

Zu diesem Thema gibt es viele Infos aus letzter Zeit. Ich habe mal die von Dirk Seiferts Website www.umFAIRteilen.de zusammengestellt.

Dirk ist übrigens der wissenschaftliche Mitarbeiter von Hubertus Zdebel, der für die Linke im Bundestag u.a. für Atompolitik zuständig ist
http://www.hubertus-zdebel.de/ruecknahme-des-atommuells-aus-der-wiederaufarbeitung-im-ausland-oeffentlichkeitsbeteiligung-und-mehr-sicherheit/


 

Atommüll-Lagerung: Genehmigungen im Schnellverfahren – Behörden wollen Öffentlichkeit ausschließen

http://umweltfairaendern.de/2015/12/atommuell-lagerung-genehmigungen-im-schnellverfahren-behoerden-wollen-oeffentlichkeit-ausschliessen

Atommüll-Desaster: Laufzeitverlängerung für die Zwischenlagerung

http://umweltfairaendern.de/2015/11/atommuell-desaster-laufzeitverlaengerung-fuer-die-zwischenlagerung

Atommüll: 100 Jahre und mehr – sehr lange oberirdische Zwischenlagerung

http://umweltfairaendern.de/2015/12/atommuell-100-jahre-und-mehr-sehr-lange-oberirdische-zwischenlagerung

Atommüll und der BUND Bayern: Sicherheit im Castor-Zwischenlager erhöhen!

http://umweltfairaendern.de/2015/12/atommuell-und-der-bund-bayern-sicherheit-im-castor-zwischenlager-erhoehen

So: Jetzt schauen wir uns mal an, wie das mit der Sicherheit der Castoren aussieht, die ja weit über dieses Jahrhundert hinaus im Zwischenlager verbleiben müssen:

 Greenpeace

Störfall Castor - Atombehälter sind nicht sicher
https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/stoerfallcastor_1.pdf
und:
https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/ergaenzung_castor_haw_28m_zu_notwendigkeit_heisse_zelle_fuer_zwischenlagerung.pdf
und:

eine Untersuchung, die uns zeigt, dass die Castoren in den Leichtbau-Hallen der Standortzwischenlager keineswegs sicher sind. Wird die Struktur der Hallenkonstruktion durch Erdbeben, Flugzeugabstürze oder terroristische Angriffe zerstört, kann auch die Hülle der Castoren beschädigt werden. Diese Überlegungen haben nicht nur zum Entzug der Betriebsgenehmigung des Zwischenlagers beim AKW Brunsbüttel geführt, sondern wurde auch von einem RWE-Vertreter beim sog. „Infoforum zum AKW Biblis“ eingeräumt. Daher unsere Forderung:
- Bunkerartiger Ausbau der Standort-Zwischenlager
- Nix rein – nix raus
... solange kein Endlager vorhanden ist.

Der Energieriese hat mit seinem AKW Biblis jahrzehntelang 1 Million Euro Gewinn gemacht – täglich und pro Block – und kriegt den Hals nicht voll:

RWE will Schadensersatz für Atom-Aus:

Gericht äußert Zweifel an Schadenshöhe

Schadenersatzprozess um die Zwangs-Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis nach der Katastrophe von Fukushima 2011

Gericht meldet am Donnerstag (17. 12. 2015) Zweifel an der geforderten Summe an
Der Betreiber RWE verlangt 235 Millionen Euro vom Bund und vom Land Hessen

AKW Biblis

Das abgeschaltete RWE Atomkraftwerk in Biblis

ganzen Artikel lesen bei: www.wdr.de/themen/aktuell

Die Bundesregierung will Konzerne doch nicht sofort verpflichten, Verantwortung für ihre Altlasten zu übernehmen. Das empört die Oppostion.

http://taz.de/Gesetz-zur-Haftung-beim-Atomausstieg/!5258868/

Ein bisschen Geschichte darf schon mal sein, weil der Atomstaat zwar mit äußerster Brutalität gegen uns damals vorging, aber e.on (VEBA) dann doch die Lust am Plutonium verloren hat ... und auch, weil die Castoren nun aus den europäischen WAA zu uns in die Standortzwischenlager rollen sollen. So hatten eben die Franzosen & Briten „unser“ Plutonium für ihre Atombomben, aber den strahlenden Müll bekommen wir wieder – völkerrechtlich einwandfrei – versteht sich ...

Am 14. Dezember 1985 besetzen 40.000 Menschen das Gelände für eine geplante Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf

Foto: Istvan Bajzat/dpa - BildfunkDie Polizei verschanzte sich gegen die Demonstranten hinter dem Bauzaun der WAA in Wackersdorf. Das verbotene, krebs­erregende CS-Gas wurde aus Wasserwerfern versprüht und von Hubschraubern in Granaten abgeworfen (Foto vom 31.3.1986) Foto: Istvan Bajzat/dpa - Bildfunk

ganzen Artikel lesen bei: www.jungewelt.de

AKW in Nikolaev, Südukraine

Das Atomkraftwerk in Nikolaev, Südukraine

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2015/12/in-der-ukraine-ticken-16-tschernobyl.html#.Vm5ihD-1geo.facebook 

F5T30 02

 

AKWende Buttontrifft sich wieder am
18.01.2016 um 19 Uhr in Bensheim (nach der Mahnwache auf der Mittelbrücke) im „Präsenz-Hof“

1. Vorbereitung „T30“ am 26.04.2016                          
2. Prozess RWE wegen “Moratorium”
3. Fahrt nach Neckarwestheim
4. Sicherheit von Castoren & Zwischenlagern
5. Genehmigung für Rückbau ?
6. InfoForum – wie weiter ?
7. sonstiges ...

 

– jeden Montag um 18 Uhr in
Bensheim auf der Mittelbrücke – ein äußerst kommunikativer Ort !!!

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 > Fukushima ist überall <

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Vier Jahre nach Fukushima:
Japan beschließt Wiedereinstieg in die Atomkraft

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