Aufruf zur Aktion „30 Jahre Tschernobyl“ (Entwurf):

30 Jahre Tschernobyl ... und es kann jeden Tag wieder geschehen

Verstrahltes Land – auch heute noch und über Jahrhunderte hinaus !
Und die AKWs in der Ukraine und in vielen Ländern der Erde sind weiter in Betrieb; neue werden geplant und gebaut. Nicht einmal das Desaster von Fukushima vor 5 Jahren hat die Regierungen zu Einsicht und Umkehr gebracht. Unsere Forderung ist aktueller denn je:

Sofortiger Stop aller Atomanlagen !

Auch Deutschland trennt sich – trotz „Energiewende“ - nur zögernd von der teuersten Energiegewinnung, die es je gab. Die 4 Konzerne RWE, e.on, Vattenfall und EnBW haben über Jahrzehnte hinweg Milliarden Euro an Profiten eingefahren; nun - wo es an die Beseitigung des Atommülls geht, rechnen sie sich arm, wollen die Kosten für Rückbau und Zwischenlagerung so klein wie möglich halten und suchen Wege, diese den Steuerzahlern aufzuladen. Dadurch wird jeder Rückbau zum Strahlenrisiko; wir wollen:

Rückbau mit Sicherheit !

Eine Endlagerung ist nicht in Sicht. Selbst die Bundesregierung rechnet erst zum Ende des 21.Jahrhunderts mit einer Lösung; weit genug weg für die Verantwortlichen. Daher sind die Standort-Zwischenlager, die bis 2046 genehmigt sind, mindestens zu Langzeitlagern geworden, wozu sie nicht ausgestattet sind. Weder gegen Flugzeugabstürze noch gegen militärische Angriffe sind sie gewappnet; ihr bunkerartiger Ausbau ist Staat und Konzernen zu teuer. Die in ihnen lagernden Castoren, die nicht mal eine zeitliche befristete Bauartzulassung haben, sind in ihrer Strahlendichtheit gefährdet und müssen doch noch 100 Jahre halten. Ihre Reparatur könnte nur in „heißen Zellen“ erfolgen und die gibt es nicht. Wir fordern:

Zwischenlager bomben- und strahlensicher machen !

Weil es keine wirkliche Lösung für den Atommüll gibt, blüht der Atommüll-Tourismus: Statt bis zur Endlagerung in Deutschland die Castoren auf Kosten der Konzerne in den Atombombenfabriken in Sellafield und La Hague bomben- und strahlensicher einzuschließen, sollen sie an die Standorte Brokdorf, Biblis, Philippsburg und an die Isar gekarrt werden. Dazu gibt es Verpflichtungen aus „Geheimverträgen“.
Die Regionen wehren sich gegen diese weitere Erhöhung der Gefahren.

Bis zu einer Endlagerung gilt: Nix rein – nix raus !

Wir gedenken der Opfer von Tschernobyl und Fukushima, die auch heute noch an Krebs und anderen Strahlenschäden erkranken und sterben.
Wir werden alles tun, um dem Atomtod entgegen zu wirken.

Kundgebung vor dem AKW Biblis am 24.04.2016

hier die überarbeitete Fassung als .pdf:
pdfAufruf von AK.W.ENDE Bergstraße: "30_Jahre_Tschernobyl"

30 Jahre Tschernobyl

5 Jahre Fukushima - 30 Jahre Tschernobyl ... raus aus der Atomkraft

Neue Studie zeigt deutlich erhöhte Inzidenz von Schilddrüsenkrebs bei Kindern Ärztliche Friedensorganisation erwartet tausende zusätzliche Krebserkrankungen

Fukushima und Krebs


Fukuschima - keine Enwarnung

Tschernobyl und Fukushima – Atomkraft gefährdet uns alle !
Atomausstieg sofort ! Regenerative, dezentrale Energiewende jetzt !

Fukushima - keine Entwarnung

Demonstration zum AKW Neckarwestheim am 06.03.2015

Den Konzernchefs ist jedes Mittel Recht, die immens hohen Rückbau-Kosten (geschätzt: 80 Milliarde - Rückstellungen 32 Milliarden, auf den Steuerzahler abzuschieben:

Arm rechnen, Aufspaltungen, „bad banks“ – jetzt die „moralische“ Verantwortung der Kommunen ... und der Staat ziert sich, ein Gesetz zu machen, diese Enegiekonzerne, die sich endlos bereichert haben an den AKWs, zu verpflichten zu bezahlen.

Meine Prognose: „Rückbau für lau“ auf Kosten der Steuerzahler !

morgen gehört alles Dir

eon: Staat beim Atommüll in der Pflicht

Könnt ihr Euch noch erinnern ? Als es nach dem Desaster von Fukushima ums Abschalten der ältesten Schrottmeiler bei uns ging, wurde der Untergang Deutschlands u.a. vom „Atomforum“ – der Lobby-Organisation der Atomkonzerne an die Wand gemalt. Die „Kaltreserve“ ging um (auch der morsche Uralt-Kohleblock der MVV in Mannheim war dabei), damit die Lichter nicht ausgehen. Nun – es ist anders gekommen ... so sehr kam die „Energiewende“ in Fahrt, dass SPD/Kohle-Siggi als Wirtschaftsminister alle Hände voll zu tun hatte, sie auszubremsen.

Trotzdem dieser riesige Exportüberschuss ! Aber statt nun die restlichen AKW endlich abzuschalten, wird Kohle und Atom gehätschelt und weiter subventioniert ... und auch die Strompreise steigen weiter ! Das kann frau/mann nur verstehen, wenn klar ist, dass diese Regierung nur den Konzernprofit und nicht Sicherheit und Wohlfahrt der Menschen im Sinne hat !

Rekord beim Stromexport:
Erneuerbare Energieträger decken gut ein Drittel des Bedarfs

Aufbau einer Windkraftanlage

Die vorläufigen Zahlen für die deutsche Stromproduktion in diesem Jahr liegen vor. Als erstes sticht aus der am Montag vorgelegten Statistik der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen hervor, dass der Export wieder in neue Rekordhöhen klettert. Gut 50 Milliarden Kilowattstunden (kWh) mehr flossen ins Ausland, als von dort bezogen wurden.
Dieser Exportüberschuss entspricht in etwa der Jahresproduktion von fünf der noch laufenden acht Atomkraftwerke in der Bundesrepublik.

AKW könnten sofort abgeschaltet werden

... das finale Desaster des Atomstaates:

ein wichtiger Link von Dirk Seifert, dem wissenschaftlichen Mitarbeiter von Hubertus Zdebel - MdB der LINKEN:

„Terror erhöht Druck, ein Endlager zu finden“, titelt das Hamburger Abendblatt mit Bezug auf den für die Atomaufsicht in Schleswig-Holstein zuständigen Minister Robert Habeck. Derzeit wird der hochradioaktive Atommüll in Castoren oberirdisch zwischengelagert, mit wachsenden Risiken. Frühestens 2050 könnte ein unterirdische Lager in Betrieb gehen, vermutlich aber erst später. „Wir setzen voraus, dass diese Gesellschaft immer stabil sein wird und wir auch 2080 oder 2100 eine demokratisch aufgeschlossene, auf Konsens achtende und immer über die nötigen Mittel verfügende Gesellschaft sein werden““, warnt Habeck. Wer so warnt, muss auch über die Risiken bei der Zwischenlagerung sprechen.

Die ganze Geschichte:
UmweltFAIRändern zu Zwischenlager & Terrorgefahr

Jodtabletten? Belgiens ältester Reaktor Doel 1 nach Panne wieder am Netz – Deutsche Bank, Allianz und Blackrock unterstützen umstrittene Atomkraftwerke

Rette sich, wer kann –Belgiens ältester Reaktor Doel 1 ist wieder am Netz. Der Reaktor hatte sich am Samstag wegen einer defekten Turbine im nicht-nuklearen Bereich abgeschaltet. Der Pannenraktor war erst am 30. Dezember wieder hochgefahren worden, nachdem er im Februar nach 40 Jahren am Netz abgeschaltet worden war. Das belgische Parlament beschloss im Juni, die Laufzeit von Doel 1 und 2 um zehn Jahre zu verlängern.

Deutsche Bank, Allianz & Blackrock - die Paten belgischer AKW

Belgische AKW Doel und Tihange

Es geht hier um „unser“ europäisches Uran für deutsche und französische AKWs – und schon ist klar was die Bundeswehr in Mali verloren hat. AREWA muss vor verstrahlten Tuareg geschützt werden – daher weht der Sahara-Wind !

Energieversorgung sichern: Pariser Anschläge dienen als Vorwand für Unterstützung des französischen Neokolonialismus

Nieder mit Frankreich

»Nieder mit Frankreich«: Ein Demonstrant hält am 26. Mai in Bamako ein Transparent in die Höhe

(...) Die neokoloniale Ausbeutung habe in zahlreichen Ländern der Sahelregion Konflikte geschürt, meint auch Dirk Seifert. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel (Die Linke) beschrieb in seinem Internetblog Dirkseifert.net die Verhältnisse schon vor einem Jahr: »Im Januar 2013 intervenierten französische Truppen in Mali.« Im Tschad seien Truppen stationiert, in Niger hätten Spezialkräfte nach dem Einsatz in Mali auf dem Gelände der Uranminen des Areva-Konzerns Stellung bezogen. Die alte Kolonialmacht Frankreich zeige »massive Präsenz in der Region südlich der Sahara«. Die Rede sei immer wieder von Bodenschätzen, Uran, Gold und Öl. Frankreichs Stromerzeugung hänge zu fast 80 Prozent von der Atomenergie ab. Der Brennstoffnachschub für die Reaktoren muss also gesichert werden. In diesem Zusammenhang tauche immer wieder der Name Areva auf, schreibt Seifert. »Aus dem Niger stammt das Uran für jede zweite Glühbirne in Frankreich«, schreibt auch Claudia Frank im Robin-Wood-Magazin.

Mit Uran aus Niger würden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch deutsche Atomkraftwerke und die Uranfabrik in Gronau beliefert, meinen die Experten. Genaues lasse sich nicht sagen, weil die Bundesregierung keine Angaben über die ursprüngliche Herkunft des in Deutschland verwendeten Urans mache. Einzig zu erfahren sei, dass ein großer Teil der Importe aus Frankreich stamme. Daher sei anzunehmen, dass über Areva das Uran aus dem Niger auch in deutschen Anlagen eingesetzt werde, so Seifert weiter.(...)

Krieg um Rohstoffe

Fukushima- Mahnwache

– jeden Montag um 18 Uhr in
Bensheim auf der Mittelbrücke – ein äußerst kommunikativer Ort !!!

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Vier Jahre nach Fukushima:
Japan beschließt Wiedereinstieg in die Atomkraft

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