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Nr. 188 – 20. 3. 2016

Inhalt:

  1. 30 Jahre Tschernobyl - Aktion vor dem AKW Biblis am 24. 4. 2016
  2. Das „Verarschium”
  3. Biblis nach dem „Aus”
  4. Im AKW Biblis funktioniert immer noch nicht alles richtig
  5. AKW Philippsburg: „Freimessen” vom Feinsten
  6. Zwischenlagerung auf dem Prüfstand
  7. Atomgefahren in Deutschland
  8. Energiewende
  9. Fessenheim – nah dran
  10. 5 Jahre Fukushima – 30 Jahre Tschernobyl
  11. Fukushima-Mahnwache Nr. 252, 253, 254

Rundbriefe Header 2

Wer gut informiert sein will über facebook:
2.000.000 gegen Atomstrom :-)
umweltFAIRaendern

ich liebe die „heute-show” - schöner kann man es kaum sagen ;o)

https://www.facebook.com/heuteshow/videos/10153371260040986/

aber es geht auch ohne Satire:

Dabei könnten die AKW von heute auf morgen abgeschaltet werden. Es müsste nur der Stromhandel mit dem Ausland wieder eine ausgeglichene Bilanz aufweisen und die jetzige Auslastung der Gaskraftwerke von lächerlichen zwölf Prozent auf 28 Prozent gesteigert werden.

AKW sofort abschalten

tja - der CDU-Bürgermeister wirkt ein wenig hilflos ... mit Recht, denn die Bescherungen von RWE sind Vergangenheit. Zur Sicherheit der Standort-Zwischenlagers hat er nix zu sagen - aber darum wird es gehen in den nächsten Jahren !

http://reportage.hessenschau.de/biblis#1805

Eine Routine-Kontrolle hat im abgeschalteten Block A des Atomkraftwerkes Biblis in Südhessen bei einer Feuerlöschanlage einen Fehler entdeckt. Das automatische Auslösen habe nicht richtig funktioniert, teilte der Betreiber RWE am Mittwoch mit. Bei einem Brand soll die Anlage Kabelkanäle mit Löschgas fluten. Der Schaden sei behoben worden.

Der Fehler sei fristgerecht innerhalb von fünf Werktagen gemeldet worden, gab das hessische Umweltministerium als Aufsichtsbehörde bekannt. Nach RWE-Angaben ist der Fehler gemäß der Internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen (INES) der Stufe 0 (Ereignis ohne oder mit geringer sicherheitstechnischer Bedeutung) zuzuordnen.

ach so - Stufe 0 „ohne sicherheitstechnische Relevanz” ... ein Brand in Kabelschächten eines immer noch radioaktiv strahlenden AKWs ist ja sowas von unbedeutend! So wird mit Unterstützung der Genehmigungsbehörde beschwichtigt & verharmlost ... und die Glaubwürdigkeit des Atomstaates sinkt gegen Null ...

http://www.fnp.de/rhein-main/Im-AKW-nbsp-Biblis-funktionierte-Feuerloeschanlage-nicht-richtig;art1491,1885217?fb_ref=Default&fb_source=message

ein toller Artikel zum totlachen aus Philippsburg – wenn es nicht so traurig wäre:
Ein Zwischenlager mit einer Anlage wurde zur Reduzierung des beim Rückbau anfallenden Atommülls genehmigt. Was dann noch übrig bleibt, soll dann nach Niedersachsen kommen - wie schön ... wieso das Landratsamt jetzt für das „Freimessen” – d.h. das Drücken der Radioaktivität unter willkürlich abgeleitete Grenzwerte – zuständig sein soll, bleibt das süße Geheimnis des Herrn Untersteller (grüner Umweltminister in BaWü).
Aber lest selbst und macht euch einen Reim drauf:

Weiterer Schritt in Richtung Abriss des AKWs Philippsburg

Bei den Vorbereitungen für den Abriss des Atomkraftwerks Philippsburg im Kreis Karlsruhe ist der Energiekonzern EnBW einen Schritt voran gekommen. Das Unternehmen hat vom Landratsamt Baugenehmigungen für spezielle Gebäude erhalten, die den eigentlichen Rückbau ermöglichen, hieß es. Demnach soll auf 10.000 Quadratmetern ein Gebäudekomplex mit Reststoffbearbeitungszentrum und Abfalllager gebaut werden. Darin sollen die Baumaterialien aus dem Atomkraftwerk so aufbereitet werden, dass möglichst wenig radioaktiv belastete Stoffe übrig bleiben. Die sollen später zum Endlager in Niedersachsen gebracht werden. In Philippsburg hat EnBW zwei Atomkraftwerke. Block 1 ist seit 2011 abgeschaltet. Mit Block 2 darf noch bis Ende 2019 Strom produziert werden.

http://www.bo.de/lokales/ortenauticker/weiterer-schritt-in-richtung-abriss-des-akws-philippsburg

Wir Atomkraftgegner fordern – im Gegensatz zu CDU und der mit fast 38% in Biblis gewählten Rechtsradikalen, die das Zwischenlager räumen und die Castoren nach Gorleben gebracht sehen wollen – einen strahlensicheren und gegen terroristische Angriffe geschützten bunkerartigen Ausbau des Standortzwischenlagers und eine „heiße Zelle”, um Castoren in den nächsten 80 Jahren, in denen sie noch in Biblis verbleiben müssen, auch reparieren zu können.

Die bisherige Zwischenlagerung hochradioaktiver Atomabfälle steht vor dem Ende. Gutachter, Bundes- und Landesbehörden debattieren derzeit neue Konzepte für die Zwischenlagerung dieser brisanten Abfälle. Demnach soll die Anzahl der bisherigen Zwischenlager deutlich reduziert werden. Bereits Anfang letzten Jahres hatte das Bundesumweltministerium im „nationalen Entsorgungsprogramm“ von einem neuen „Eingangslager“ für ca. 500 Castoren gesprochen. Aber auch von „konsolidierten Zwischenlager“ wird derzeit intensiv debattiert. Gemeint ist damit: Von den derzeit 17 Castor-Lagern soll die Anzahl auf drei bis fünf Zwischenlager reduziert werden. Hintergrund dafür sind nicht nur bestehende Sicherheitsdefizite (derzeit laufen überall Nachrüstungsmaßnahmen), befristete Genehmigungen oder das sich deutlich verzögernde „Endlager“ und damit erheblich längere Zwischenlagerzeiten. Auch neue Terrorszenarien erfordern ein neues Sicherheitskonzept.

Zeitschiene Endlagerung

http://umweltfairaendern.de/2016/03/hochradioaktiver-atommuell-zwischenlagerung-auf-dem-pruefstand/

BUND-Studie zeigt gravierende Mängel

Wenige Tage vor dem fünften Jahrestag des dreifachen Super-Gau in den japanischen AKWs von Fukushima hat der BUND eine Studie über den aktuellen Stand der Sicherheit deutscher Atommeiler vorgelegt. Die Gefahren werden nicht kleiner, sondern größer, weil nötigen Nachrüstungen aus wirtschaftlichen Gründen unterbleiben. „Auch in Deutschland ist jederzeit ein größerer Störfall oder ein Super-Gau möglich. Diese Risiken sind der Bevölkerung nicht länger zumutbar, genauso wie die Risiken altersschwacher Atommeiler in unseren Nachbarländern“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger“ bei der heutigen Vorstellung der Studie der Atomexpertin Oda Becker.

Studie des BUND warnt vor zunehmenden Gefahren


»Per se unverantwortlich«

Super-GAU kann auch in Deutschland jederzeit passieren: Umweltverband stellt Gutachten zu Risiken von Atomkraftwerken und Zwischenlagern vor

Derzeit wird an die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima vor fünf Jahren erinnert. Nur drei Tage nach der Zerstörung des Kernkraftwerks durch Erdbeben und Tsunami, am 14. März 2011, beschloss die Bundesregierung den Atomausstieg in Deutschland. Sogenannter Atomausstieg, schränkt Hubert Weiger ein. Denn nach wie vor seien acht Atomkraftwerke am Netz, und die Regularien zur sukzessiven Stillegung trügen maßgeblich dazu bei, die Sicherheitslücken zu vergrößern. Darauf wies der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Dienstag in Berlin anlässlich der Veröffentlichung einer Studie zu den Risiken der Atomenergienutzung in der BRD hin.
(...)

BUND Studie zu Risiken


„Grafenrheinfeld” hat keiner bemerkt

Der Atomausstieg muss jetzt und sofort erfolgen, fordert der BUND. In einer neuen Studie hat die Umweltorganisation Sicherheitsrisiken von AKW und Zwischenlagern untersucht und kommt zu dem Schluss: Es ist noch schlimmer als gedacht. Doch die Verursacher drohen sich aus der Verantwortung zu ziehen.

https://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/20805-grafenrheinfeld-hat-keiner-bemerkt

Meine Begeisterung über die „Energiewende“ hielt sich immer schon in Grenzen. Oft habe ich in Gesprächen mit AKW-Gegnern, die voll auf diese setzten, meine Meinung vertreten, dass Konzerne wie RWE und Eon Mittel und Wege finden werden, sie auszubremsen und letztendlich kaputt zu machen. Im Kapitalismus geht nun mal die Politik mit den wirtschaftlich Stärksten und auf Dauer nicht mit den Häuslesbauern mit ihren Kollektoren auf dem Dach.

Aber die Euphorie war unbegrenzt – wenn erst mal über 50% Strom aus regenerativen Quellen gewonnen sind, sei der Siegeszug von „Sonne, Wind und Biogas“ in Deutschland nicht mehr aufzuhalten. Es ist ja auch toll was EWS im Schwarzwald uns vorgemacht hat und viele Genossenschaften vollbracht haben. Bei offiziellen Anlässen hat sich die Frau Merkel ja auch als „Klima-Kanzlerin“ hofieren lassen ...

Wie sieht es nun aus nach 5 Jahren „Energiewende“. Die Regierung steht voll auf der Bremse und die Konzerne jammern, weil ihre Kohlemeiler und verbleibenden 8 AKWs nicht mehr genug Profit abwerfen. RWE hat auch noch einen Anteil von ca. 20% kommunaler Anleger und z.B. der Kämmerer von Essen z.B. jammert um den Ausfall von 4 Millionen Euro (0,5% erwarteter Dividende), die er schon fest eingeplant hatte.

Und wie immer in einer „Großen Koalition“ macht die SPD nun die Drecksarbeit, indem Vizekanzler und Wirtschaftsminister Gabriel die „Energiewende“ mit der Novellierung des EEG zum Erliegen bringen will. Alles zum Nutzen der Energie-Konzerne mit ihren Kohle-Dreckschleudern und gefährlichen, längst abgeschriebenen AKWs, für deren Abriss und für die Einlagerung der über hunderttausende Jahre strahlenden radioaktiven Hinterlassenschaften jetzt auch noch der Steuerzahler aufkommen soll.

Dazu hält sich das Kapital schließlich Regierungen; wäre es anders, hätten wir eine sozialistischer Gesellschaft ... aber wer will das schon?!? Stattdessen werden aus dem Lehrstück „Energiewende“ keine wirklichen Lehren gezogen und weiter immer wieder Erfolge von denen erwartet, die damit überhaupt nix am Hut haben wie eben die SPD ... wie nennt man so was eigentlich in der Psychologie ...?

Weniger Energiewende

Bundesregierung will Konkurrenz der Kohlekraftwerksbetreiber ausbremsen. Anteil von Solar-, Biogas- und Windkraftanlagen soll begrenzt werden

Wie geht es weiter mit der Energiewende? Der Bundesverband Windenergie und der Verband der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) machen sich Sorgen über den weiteren Ausbau der Windenergienutzung an Land. Anlass ist ein vergangene Woche vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegter Referentenentwurf für eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Die Bundesregierung will, so hatte schon im Herbst ein Eckpunktepapier des Ressorts von Sigmar Gabriel (SPD) gezeigt, den Ausbau der erneuerbaren Energieträger stärker reglementieren und vor allem beschränken. Der Gesetzentwurf wird noch im März im Bundeskabinett abgestimmt und dann im Sommer von Bundestag und Bundesrat debattiert.

http://www.jungewelt.de/2016/03-07/095.php

Der Atomstaat (diesmal Frankreich) zeigt sein wahres Gesicht: Verschweigen, vertuschen, verharmlosen und kleinreden - in vielfältig enger Verbindung mit den Betreibern.

Die Reaktion ist zu Recht empört und vielstimmig; besonders aus Deutschland viel Geschrei: „Haltet den Dieb“, als hätten wir mit „unseren“ 8 laufenden AKWs nicht genug „Leichen im Keller“. Die Reaktion der Offiziellen ist allerdings skandalös: Laufzeitverlängerung der Atommeiler auf 50 Jahre ... als wären 5 Jahre Fukushima und 30 Jahre Tschernobyl nicht mehr als genug, ganz zu schweigen von der radioaktiven Verseuchung des Grundwassers nahe NewYork und jetzt die gerade so mit einer Bor-Flutung abgewendeten Kernschmelze in Fessenheim. Es gibt so viele Artikel dazu ... und das ist gut so; wenn ich auch fürchte, dass unsere Journaille wieder zu neuen „events” übergeht, wenn diese Sau durchs Dorf getrieben ist ...

So knapp schlitterte Basel am Atom-GAU vorbei

Erst jetzt kommt aus: Vor zwei Jahren kam es laut Medienberichten unmittelbar hinter der Grenze zu Frankreich zu einem der dramatischsten AKW-Unfälle Westeuropas.
Das Atomkraftwerk Fessenheim ist seit Jahren umstritten. Baufällig sei das älteste Kraftwerk Frankreichs und unsicher, monieren Kritiker, wie unter anderem Greenpeace. Auf dem Rhein und mit einer Abseilaktion hatten die Aktivisten vor Terrorgefahr gewarnt – erst jetzt wird bekannt, dass wenige Monate zuvor weit weniger gefehlt hätte zu einem atomaren GAU.

http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/basel-stadt/so-knapp-schlitterte-basel-am-atom-gau-vorbei-130108297


Was in Fessenheim geschah

Am 9. April 2014 kam es im Atomkraftwerk Fessenheim zu einem Störfall, der offenbar schwerwiegender war als bisher öffentlich bekannt. Das AKW musste abgeschaltet werden, weil die Steuerung nach einem Wassereinbruch versagte. Was genau geschah, erklären wir in Text und Grafik.

Bild 1 zum FastGau im AKW Fessenheim

gute Grafiken zum Verständnis des FastGAU in Fessenheim


Atomaufsicht relativiert Vorwürfe deutscher Medien

Die französische Atomaufsicht hat die Vorwürfe deutscher Medien im Zusammenhang mit dem Kernkraftwerk Fessenheim zurückgewiesen.

kleinreden & verharmlosen - das ist das Geschäft der Atomaufsicht


Wohlfeiles Geschrei

Die Forderung deutscher Politiker nach Abschaltung des französischen AKW Fessenheim ist richtig. Glaubhafter wäre sie, wenn der Atomausstieg hierzulande erfolgt

Das Geschrei ist groß, und es ist wohlfeil. Nach Bekanntwerden eines in seinen Ausmaßen vertuschten Zwischenfalls im französischen AKW Fessenheim, bei dem die Anlage wohl nur knapp an einer Katastrophe vorbeischrammte, zeigen namentlich Politikerinnen von SPD und Grünen mit dem Finger auf Frankreich – und auf andere Nachbarländer gleich mit.

Wohlfeiles Geschrei

am 6. März in Neckarwestheim:

FUKUSHIMA - KEINE ENTWARNUNG !

Fukushima und Tschernobyl mahnen: Atomkraft gefährdet uns alle!

2.000 Menschen haben am Sonntag für den sofortigen Atomausstieg demonstriert. Der Träger- und Unterstützerkreis „Endlich Abschalten“ fordert die kommende Landesregierung auf, für einen sofortigen Atomausstieg zu sorgen.

2000 Menschen auf dem Wege zum AKW Neckarwestheim

http://www.endlich-abschalten.de/home/


Atomkraft muss Geschichte werden

Demo zum AKW Neckarwestheim

Tschernobyl nicht vergessen

„Wir leben nicht nach der Katastrophe von Tschernobyl, sondern seit 30 Jahren mit ihr.“ Das ist die Botschaft, die Katharina Ebinger von ihren Reisen nach Weißrussland und Japan mitgebracht hat. Etwa 400 000 Menschen mussten damals in Tschernobyl ihre Heimat verlassen. Von den etwa 800 000 „Liquidatoren“, den Einsatzkräften im Gefahrengebiet, sind bereits Zehntausende an den Folgen der Strahlung erkrankt, gestorben – oder sie begingen Suizid.

http://www.beobachternews.de/2016/03/12/atomkraft-muss-geschichte-werden/


Erinnern an die Folgen von Fukushima

Neckarwestheim Atomkraftgegner haben friedlich für den sofortigen Ausstieg auf der Atomkraft demonstriert. Die Demonstranten zogen am Sonntagnachmittag mit bunten Transparenten vom Kirchheimer Bahnhof zum GKN in Neckarwestheim.

mit toller Bildergalerie von der Demo zum AKW Neckarwestheim am 06.03.2016!

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/region/Erinnern-an-die-Folgen-von-Fukushima;art87698,3587900


... und am 24. April vor dem AKW Biblis !


Ärzte warnen vor Niedrigstrahlung

Die Organisation „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs“ legt einen Bericht über die gesundheitlichen Folgen nach Fukushima und Tschernobyl vor.

Fünf Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima haben Ärzte vor anhaltenden Gesundheitsrisiken durch eine niedrige Strahlendosis gewarnt. Die Organisation „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs“ (IPPNW) legte dazu am Mittwoch in Berlin einen Bericht vor, der auch Forschungsergebnisse zu den Gesundheitsfolgen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl vor 30 Jahren umfasst.

Demnach mehren sich in anerkannten wissenschaftlichen Publikationen Hinweise, dass Niedrigstrahlung wesentlich gefährlicher ist als bislang angenommen. Schon sehr kleine Strahlendosen führten zu signifikant erhöhten Risiken für Krebs, Herzkreislauferkrankungen, Totgeburten sowie Fehlbildungen bei Neugeborenen.

Unterschätzte Gefahren durch sog. „Niedrigstrahlung”


Fukushima aktuell: Kernschmelze wurde zu spät bestätigt

TEPCO hätte Kernschmelze früher klassifizieren können: Wie Kraftwerksbetreiber TEPCO am heutigen Mittwoch mitteilte, hätte das Unternehmen den Status der Kernschmelze früher melden können, als dies bei der Fukushima-Katastrophe geschehen war.

http://www.spreadnews.de/fukushima-aktuell-kernschmelze-wurde-zu-spaet-bestaetigt/1148999/


AKW Fukushima: Eiswall nicht ohne Risiken

Eiswand um das AKW Fukushima

Die sogenannte Eiswand rings um die vier Reaktoren im AKW Fukushima geht vorläufig nur teilweise in Betrieb. Das hat die japanische Atomaufsicht NRA entschieden. Damit droht das Prestigeprojekt im Kampf gegen das radioaktive Wasser im AKW Fukushima als teurer Flop zu enden.

Eiswand ums AKW Fukushima


Experts: Fukushima ‘Worse’ Than Chernobyl -Tokyo Evacuation Can No Longer Be Ingored

15 January 22, 2016:

Radioaktivität in Fukushima

Experts warn the need to evacuate Tokyo can no longer be ignored after radioactive hotspots higher than Chernobyl evacuation limits have been discovered across the city.

http://alexanderhiggins.com/experts-fukushima-worse-than-chernobyl-tokyo-evacuation-can-no-longer-be-ingored-2/


Wir haben noch nicht wirklich kennen die gesundheitlichen Gefahren eines nuklearen Unfalls

das Symbol von Tschernobyl

wir wissen noch nicht, was kommen wird


Dieser Bericht ist der reine Horror - er widerlegt alle Verharmlosungen & Beschwichtigungen des Atomstaates Japan ... und eine Ermutigung an uns: AKW sofort abschalten - weltweit !

Shocking Auswirkungen auf die Gesundheit in Fukushima Atomarbeiter gefunden unter den offiziellen Strahlendosisgrenzwerte

Der erste männliche Daichi Atomanlage Arbeiter hatte eine offizielle Gesamtdosis von 50mSv.

Die zweite männliche Daichi Atomanlage Arbeiter hatte eine offizielle Gesamtdosis von 56mSv. Er sagte :"Ich ging zu einem solchen schweren Unfallstelle und arbeitete mit dem Risiko meines Lebens, aber alles, was ich habe war diese grausame Realität und Behandlung!"

Die dritte männliche Daichi Atomanlage Arbeiter hatte eine offizielle Gesamtdosis von nur 19.2mSv.Er wurde als mit akuter myeloischer Leukämie diagnostiziert.

Mein Arzt sagte , dass "70% der Zellen in Ihrem Knochenmark von Krebs besetzt waren. Ohne Behandlung werden Sie sicher sterben."

https://europeannewsweekly.wordpress.com/2016/03/18/shocking-health-effects-in-fukushima-nuclear-workers-found-under-the-official-radiation-dose-limits/?fb_ref=Default&fb_source=group


Belastungen in Fukushima weit über allen Grenzwerten

TORCH - Der andere Bericht über Tschernobyl

30 Jahre nach der Tschernobyl Katastrophe sind die gesundheitlichen Auswirkungen der Katastrophe dramatischer als ursprünglich angenommen.

der bröckelnde Sarkophag von Tschernobyl

Anlässlich des 30. Jahrestages der Katastrophe beauftragten wir gemeinsam mit der Wiener Umweltanwaltschaft den britischen Radiologen, Dr. Ian Fairlie, mit einer Aktualisierung seiner Studie „The other report on Chernobyl“ zu den gesundheitlichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe, insbesondere zu den Auswirkungen auf Österreich. Die Ergebnisse zeigen auch 30 Jahre nach der Verseuchung die zerstörerischen Auswirkungen der zivilen Nutzung von Atomkraft.

Die erneute Untersuchung des Tschernobyl-Super-GAUs kommt zu dem Ergebnis,dass in Summe mindestens 40.000 Todesfälle weltweit durch die Reaktorkatastrophe zu beklagen sein werden.

https://www.global2000.at/torch-der-andere-bericht-%C3%BCber-tschernobyl

AKWende ButtonAKW.ENDE Bergstraße trifft sich wieder am Montag, 11. April um 18.30 Uhr in Bensheim (nach der Mahnwache auf der Mittelbrücke) in der „Nibelungenquelle”

  1. Vorbereitung „T30“ am 24. April 2016
  2. Sicherheit von Castoren & Zwischenlagern
  3. Genehmigung für Rückbau?
  4. InfoForum – wann & wie weiter?
  5. sonstiges ...

Die Bürgerinitiative AK.W.ENDE Bergstraße lädt zur Teilnahme an der Fukushima-Mahnwache am Montag (7. 3.) um 18 Uhr auf die Mittelbrücke in der Bensheimer Fußgängerzone ein. Anlässlich des 5. Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima sowie des 30. Jahrestages des Tschernobyl-Super-GAUs warnen die IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) in einer Presseerklärung vom 17. Februar vor den gesundheitlichen Gefahren durch radioaktive Niedrigstrahlung. Neben den 8,3 Mio Menschen in stark strahlenbelasteten Gebieten um Tschernobyl wurden circa 600 Mio Menschen in anderen Teilen Europas geringen Strahlendosen ausgesetzt. Um Tschernobyl kam es zu einem rasanten Anstieg von Schilddrüsenkrebs bei Kindern, zu einem generellen Anstieg diverser Krebsarten sowie einem Anstieg von Herzkreislauf- und Lungenerkrankungen, Diabetes, Blutzellstörungen sowie insbesondere bei Kindern zu Hirnschäden. Nach dem GAU wurden nicht nur in Russland, sondern auch in Teilen Europas eine erhöhte Neugeborenensterblichkeit und Fehlbildungen festgestellt, die bis heute andauern. Auch nach der Atomkatastrophe von Fukushima wurde im Distrikt Fukushima bereits ein Anstieg der Schilddrüsenkrebsfälle bei Kindern ermittelt. Die IPPNW kritisieren die Internationale Atomenergieorganisation IAEO und die japanische Regierung, die jegliche gesundheitlichen Strahlenfolgen abstreiten.

Die Bürgerinitiative AK.W.ENDE Bergstraße lädt zur Teilnahme an der Fukushima-Mahnwache am Montag (14. 3.) um 18 Uhr auf die Mittelbrücke in der Bensheimer Fußgängerzone ein. Am 4. 3. 2016 erschien anlässlich des 5. Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima in der britischen Zeitung „The Telegraph“ ein aufsehenerregendes Interview mit Naoto Kan, dem damaligen Premierminister Japans. Dabei enthüllt der Minister erschreckende Tatsachen über Unsicherheit, Unwissenheit, Panik und Kontrollverlust der japanischen Regierung kurz nach dem Super-GAU. Kan sei über die Unfähigkeit seines damaligen Nuklearsicherheitsberaters schockiert gewesen. Auch vom AKW Betreiber Tepco kämen nur unklare Informationen. Der Premierminister berichtet über seine eigene Angst in 2011 und über seine ernsthafte Erwägung, Tokio sowie eine 160 km Zone mit insgesamt 50 Millionen Einwohnern zu evakuieren und das Kriegsrecht ausrufen zu lassen. Mit dieser zur Disposition stehenden Evakuierung, sagt Naoto Kan, stand das Land hauchdünn am Rand eines Desasters, womit die zukünftige Existenz Japans als Ganzes auf dem Spiel stand.

Die Bürgerinitiative AK.W.ENDE Bergstraße lädt zur Teilnahme an der Fukushima-Mahnwache am Montag (21. 3.) um 18 Uhr auf die Mittelbrücke in der Bensheimer Fußgängerzone ein. Diskussionsthema ist die Klage von den AKW Betreibern RWE, Eon und Vattenfall vor dem Bundesverfassungsgericht auf Schadenersatz in Milliardenhöhe aufgrund des Atomausstiegs. Zum Verhandlungsauftakt am 16.3. versammelten sich AKW Gegner vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Sie betonten, dass nicht durch das Abschalten von AKWs, sondern durch deren Betrieb Schaden entstehe. Die Reaktoren geben im Normalbetrieb radioaktive Stoffe an die Umwelt ab, gefährden jeden Tag die Gesundheit von Millionen Menschen und produzieren gefährlichen Atommüll. Die bei der Endlagerung dieses Atommülls zu erwartenden langfristigen Kostenexplosionen wollen die AKW Betreiber wiederum auf den Steuerzahler abwälzen. Außerdem schieben die Betreiber hohe Schadenskosten für den Fall eines schweren Atomunfalls auf die Bevölkerung ab.

– jeden Montag um 18 Uhr in
Bensheim auf der Mittelbrücke – ein äußerst kommunikativer Ort !!!

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 > Fukushima ist überall <

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Vier Jahre nach Fukushima:
Japan beschließt Wiedereinstieg in die Atomkraft

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