Rundbrief Header

Nr. 189 – 29. 3. 2016

Inhalt:

  1. 30 Jahre Tschernobyl
  2. Terror
  3. „wer soll das bezahlen ?”
  4. ... und sie kriegen den Hals nicht voll!
  5. „Freimessen” - die Nächste ...
  6. „Hafen” Neckarwestheim
  7. Protest gegen den Castor in Bayern
  8. BUND redet Klartext
  9. AfD zum AKW
  10. AKW Cattenom und weitere ...
  11. Ab nach Australien
  12. AKW nahe NewYork
  13. Wissenswerkstatt Nr.1
  14. AK.W.ENDE

Rundbriefe Header 2

nur wurde danach eifrig weitergemacht; auch nach FUKUSHIMA - darum:
ABSCHALTEN ALLER ATOMANLAGEN - WELTWEIT !

Tschernobyl: Die ersten strahlenden Tage

Es war das Ende allen Vertrauens, dass das Schlimmst-Vorstellbare nicht irgendwann - auf jeden Fall - geschieht.

AKW Tschernobyl - direkt danach ...

Tschernobyl – direkt nach dem atomaren SuperGAU


Schon vergessen???
Auch heute noch geht das Sterben weiter und es gibt Menschen, die helfen!

Die Opfer von Tschernobyl

ich möchte ja jetzt nicht auf den total ätzenden mainstream-Zug aufspringen („Sicherheit vor Freiheit”; „ran an die Daten”). Nur ist es schon lange klar, dass jedes kranke Hirn dieser Welt auch ein AKW ins Visier nehmen kann. Laufende AKWs sind gegen Angriffe aus der Luft ziemlich – gegen solche mit Einmann-Raketen mit Hohlladungs-Sprengkopf völlig – schutzlos; das gilt natürlich auch für die CASTOR-Lager... Das Gerede, man könne über geplante Maßnahmen nicht reden (alles geheim) gehört zum Geplapper der Verantwortlichen, die nicht zugeben können, wie gefährlich das ist. Sie müssten sonst die AKWs überall sofort abschalten und sich für den bereits Produzierten Müll was besseres einfallen lassen als die „Leichtbauhallen” – „Standort-Zwischenlager” genannt.

Nach Terror in Belgien:

Wie gut sind deutsche Atomkraftwerke gesichert?

Das Szenario: Terrorangriff auf ein deutsches Atomkraftwerk. Die Sicherheitsvorkehrungen: geheim. Doch die wahre Bedrohung kommt nicht von außen.

www.tagesspiegel.de


Geheimschutzsache: AKW-Dächer werden gegen Terrorangriffe gesichert

Derzeit sollen alle Dachflächen von Gebäuden der noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke gegen Terrorangriffe mit Hubschraubern gesichert werden. Das geht aus einer Mitteilung der Atomaufsicht in Schleswig-Holstein hervor.

Latten – nicht am Zaun – sondern auf dem Dach

Es ist zum Herzerweichen, was millionenschwere Manager hier so ablassen:

eon-Chef und die Kleinanleger im SPD-Land NRW


... wer hat soviel Geld, wer hat soviel PinkePinke, wer hat das bestellt?

Die Rechnung, bitte !

Energiekonzerne haben mit der Atomkraft Milliarden verdient. Jetzt sollen die Bürger für die Aufräumarbeit zahlen.

Oft stellt sich die Frage "Wer zahlt?" erst, wenn die Party vorbei ist. Auf der Rechnung stehen noch zwei offene Posten: die Kosten der Zwischen- und Endlagerung der radioaktiven Abfälle sowie der Rückbau der abgeschalteten Atomkraftwerke. Die Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs hat nunmehr einen lang erwarteten Entwurf vorgelegt. Wohlgemerkt, einen Entwurf. Es lohnt, genauer hinzuschauen.

www.sueddeutsche.de


Die Konzerne haben „verdient” (Profit gemacht) – die Politik hat's aber so gewollt ... drum sollen die Steuerzahler dafür auch zahlen – basta !

Als die Atomkraft „ein Geschenk des Himmels war”

Im Poker um die Kosten des Atomausstiegs bringen die Konzerne ein überraschendes Argument aus den 50er Jahren: Die Politik, allen voran die SPD, wollte die Kernkraft mit Macht auf den Weg bringen.

www.welt.de


Die lästige teure Endlagerfrage

Weltweit gibt es weiterhin kein einziges Endlager für hochradioaktiven Atommüll aus Atomkraftwerken. Während in Frankreich die geschätzten Kosten schon jetzt auf 35 Milliarden Euro explodieren und schon das "Forschungslabor" tödlich für Arbeiter ist, hat Finnland kürzlich den Bau eines Endlagers genehmigt. Deutschland sucht dagegen weiter nach einem Standort und im Juni soll feststehen, welche Kriterien er erfüllen muss. Aus der Atomkommission ist derweil durchgestochen worden, dass die Risiken und Kosten für die Zwischen- und Endlagerung, die nicht abschätzbar sind, den Steuerzahlern aufgebraten werden sollen. Australien will derweil mit Atommüll gute Geschäfte machen.

www.heise.de

Ich werde nie verstehen, dass dieses Schmierenstück vor dem Verfassungsgericht die Menschen nicht massenhaft auf antikapitalistische Positionen treibt. Da haben sie viele Milliarden an Subventionen und Profiten kassiert, da durften sie ihre „Rückstellungen” für den Ausstieg gewinnbringend anlegen und jetzt wollen sie weiter abkassieren. e.on-Chef Teyssen - der 2014 immerhin schlappe 4,31 Millionen € „verdiente” - barmt jetzt vor laufenden Kameras rum, es seien Rentner und kleine Angestellte, die für den Atomausstieg bezahlen müssten.

Ja – die SPD-geführten Städte – namentlich im Ruhrgebiet, haben ihre „Stadtwerke” einst privatisiert ... und jetzt nach „Schuldenbremse” und trallala können sie ihre Schulen nicht mehr renovieren oder Schlaglöcher auf ihren Straßen nicht noch mal provisorisch zuschmieren. Drum muss es irgendwie weitergehen mit Kohle & Atom ... mal sehen, ob der Justiz-Teil des Atomstaates ihnen da gnädig unter die Arme greift ...

Atomausstieg vor Gericht

Keine Geschädigten, sondern Schadensverursacher: Verfassungsgericht verhandelt über Beschwerden von AKW-Betreibern gegen Kurswechsel bei Energiepolitik (...)

Die Verfassungsbeschwerde ist nur eine von inzwischen rund 20 Klagen, die die Energiekonzerne zu verschiedenen Themen angestrengt haben – neben der Abschaltung von AKW richten sie sich unter anderem gegen Gebührenbescheide für das in Bau befindliche Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle »Schacht Konrad« und gegen das Endlagersuchgesetz. Mit ihren Klagen wollen sich die Unternehmen aber wohl vor allem Trümpfe im Poker um die Kosten für den Atomausstieg sichern. Die von ihnen zurückgestellten 36 Milliarden Euro reichen für den Abriss der AKW und die Lagerung des Atommülls bei weitem nicht aus. Die Betreiber könnten die Klagen ganz oder teilweise zurückziehen, wenn sie im Gegenzug von weiteren Zahlungsverpflichtungen befreit bleiben.

www.jungewelt.de

Genau das wird auch beim Rückbau auf den Kreis Bergstraße zukommen – mal sehen, wohin „unser” reststrahlender Atommüll hin gekarrt werden wird.

Bauschutt aus Atomanlagen

Wie unbedenklich ist die Strahlung?

Mit der Ablagerung von Bauschutt aus atomaren Anlagen wurde bereits 2006 begonnen. Das heißt: der amtierende Vizelandrat ist sicher nicht der einzige, der zu diesen Vorgängen geschwiegen hat.

Geheime Ablagerung auf Deponien

Coming next: Hochradioaktive Neckar-Schiffahrt mit Castor

Das AKW Neckarwestheim

Im beschaulichen Schwabenland gehen die Vorbereitungen für Atomtransporte mit hochradioaktivem Atommüll auf dem Neckar still und leise voran. 15 Castoren mit 342 abgebrannten Brennelementen aus Obrigheim sollen in ein Zwischenlager im AKW Neckarwestheim verfrachtet werden. Jetzt ist einer der Schritte zur Umsetzung getan: Die Genehmigung für den Bau einer Schiffsanlege-Stelle am AKW Neckarwestheim ist ohne viel Aufhebens erteilt. Der BUND Baden-Württemberg kritisiert, dass nicht einmal eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt wurde (...)

Atommülltourismus auf dem Neckar

Auch in Biblis machen cDU  & „Freie Wähler” (Rechtsradikale) „dicke Backen”. Aber nicht etwa, um die Bundesregierung zu veranlassen dafür zu sorgen, dass die CASTOREN solange in Sellafield bleiben, bis ein Endlager zur Verfügung steht (schließlich hatten die britischen Atombombenbauer den größten Nutzen), sondern mit der Parole: „ab nach Gorleben”.

So „argumentieren” sie übrigens auch zum Standort-Zwischenlager: Statt – wie die Atomkraftgegner in der Region – den strahlensicheren bunkerartigen Ausbau für die Castorlagerung für die nächsten 100 Jahre zu fordern, gilt auch hier „ab nach Gorleben” – so sind „unsere Volksfreunde”: WEG MIT – statt Sicherheit !

Atomtransporte und Zwischenlager: Klagen gegen Planlosigkeit im Landkreis Landshut

„Die geplante Einlagerung von sieben Castoren – aus einer Wiederaufbereitungsanlage in England – im Brennelementezwischenlager „Bella“ am Kernkraftwerk Isar erhitzt die Gemüter. Die Nachricht ist nicht neu – neu ist aber, dass die Gemeinde sich auf eine Klage gegen die Einlagerung vorbereiten will.

unerwünschte Castoren

Atomstrom 2016: sauber, sicher, alles im Griff?
BUND-Studie untersucht Risiken von AKWs und Zwischenlagern in Deutschland. Atomausstieg muss vorgezogen werden

Von Atomkraftwerken und Zwischenlagern in Deutschland gehen nach wie vor enorme Risiken aus. Dies belegt eine Studie des BUND, die von der unabhängigen Atomexpertin Oda Becker erstellt worden ist. Becker konnte mangelhafte Schutzstandards, Hochwasser-, Erdbeben- und Terrorgefahren sowie altersbedingte Ausfälle der Sicherheitssysteme nachweisen.

pdfRisiken der deutschen AKWs

BUND-Studie

Es ist gut und richtig, dass die Grünen gegen die ausländischen AKW an den Grenzen Deutschland (Cattenom, Fessenheim, Tihange und Doel) zu Felde ziehen. Die Atomkraftgegner würden sich allerdings wünschen, wenn dies mit dem selben Elan auch bei den deutschen AKWs geschehen würde. Nur dies war gestern, als die Grünen noch nicht mit cDU oder sPD in den Landesregierungen saßen!

Experte: Sicherheitsstandard in Cattenom auf dem Niveau der 70er

Gutachten im Auftrag der Grünen: Nachrüstungen im lothringischen Kernkraftwerk haben die Anlage moderner, aber nicht sicherer gemacht

(...) „Cattenom ist so schlecht und gefährlich, stünde es auf unserer Seite der Grenze, es müsste nach dem Prinzip Gefahr im Verzug sofort stillgelegt werden“, sagt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, der Zeitung „Trierischer Volksfreund“.(...)

AKW Cattenom - so unsicher wie 1970

Marktlücke Atomendlager

Australien ist einer der grössten Uranproduzenten der Welt. Der Gliedstaat Südaustralien überlegt nun auch, ausländischen Atommüll einzulagern. Man erhofft sich eine neue Industrie.

vom „yellow cake”... bis zum Endlager - die Hauptsache „gute Geschäfte“ ...

Wie funktioniert‘s, was kommt raus dabei:

Da ja nicht jede/r so genau weiß, was ein AKW und was Atommüll ist, habe ich mal ein paar links zusammengestellt. Dabei geht es um Druckwasserreaktoren, die bauartbedingt ein wenig „sicherer” daherkommen; der in Gundremmingen ist der letzte laufende Siedewasserreaktor – eine echte Höllenmaschine ...

wie funktioniert ein AKW?

6-Barrieren-Konzept

bei einem AKW in Betrieb schirmt das natürlich Strahlung ab, den GAU aber – das Durchschmelzen der nicht mehr moderierten und gekühlten Brennstäbe (auch in Verbindung mit einer Explosion) wird damit nicht aufgehalten – das ist das „China-Syndrom” eben!

Beim Rückbau sind diese „Barrieren” dann der mittelradioaktive Atommüll; den man dann möglichst solange zerkleinert, putzt und schrubbt, bis er schwach radioaktiv ist und nach „Schacht Konrad” gehen kann oder noch besser – „freigemessen” wird und ab auf die Hausmülldeponien der Region kommt!

was ist Atommüll?

Endlager - verzweifelt gesucht

besonders eindrücklich: einmal rasieren mit Atomstrom ... und man hat das 200.000 fache der natürlichen Strahlung erzeugt!!!

New York das nächste Fukushima?

NewYork in Gefahr

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo bezeichnet die Zwischenfälle als „extrem beunruhigend“. New York könnte das nächste Fukushima sein, sollte es zu einem Desaster kommen. Die Präfektur Fukushima hatte zum Zeitpunkt der Katastrophe knapp zwei Millionen Einwohner. Indian Point liegt nur etwa 40 km nördlich von New York City mit 8,5 Millionen Einwohnern.

NewYork in Gefahr


Umweltschützer warnen vor „bevorstehendem Desaster“

Im Atomkraftwerk Buchanan nahe New York ist es vermehrt zu Störfällen gekommen. Öl ist in den Hudson River gelangt, die Konzentration an radioaktiven Stoffen im Grundwasser ist erhöht. Umweltschützer schlagen Alarm.

www.wiwo.de

AKWende ButtonAKW.ENDE Bergstraße trifft sich wieder am Montag, 11. April um 18.30 Uhr in Bensheim (nach der Mahnwache auf der Mittelbrücke) in der „Nibelungenquelle”

  1. Vorbereitung „T30“ am 24. April 2016
  2. Sicherheit von Castoren & Zwischenlagern
  3. Genehmigung für Rückbau?
  4. InfoForum – wann & wie weiter?
  5. sonstiges ...

 

Konten:
normal: Spendenbescheinigung möglich:
BUND Bergstraße BUND Hessen
Konto-Nr.: 209 68 32 Konto.Nr.: 369 853

Sparkasse Bensheim Frankfurter Sparkasse
BLZ 509 50068 BLZ 500 502 01
Verwendungszweck: AKWende Verwendungszweck: AKWende Bergstraße

– jeden Montag um 18 Uhr in
Bensheim auf der Mittelbrücke – ein äußerst kommunikativer Ort !!!

Rundbrief Mahnwache     Rundbrief Mahnwache 2

 > Fukushima ist überall <

 Rundbrief footer 1

Vier Jahre nach Fukushima:
Japan beschließt Wiedereinstieg in die Atomkraft

Rundbrief footer 2