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Nr. 191 – 26. 4. 2016

Inhalt:

  1. 30 Jahre Tschernobyl - vor dem Tor des AKW Biblis
  2. Die Grabstätte des Super-GAU
  3. Kritik am UN-Bericht über Fukushima
  4. IPPNW
  5. „Sicherheitsprüfungen” vol.2
  6. Gorleben bleibt drin
  7. BI Lüchow-Dannenberg zu den Rückbau-Kosten
  8. „Reise nach Jerusalem”?
  9. Cattenom – gefährlich wie ein Auto ohne Bremsen
  10. Fessenheim – immer wieder
  11. Werbung für AKWs
  12. nächste AK.W.ENDE-Sitzung am 09.05.2015
  13. Fukushima-Mahnwache Nr.257

Danke für die vielen ermutigenden Bestätigungen für meinen Rundbrief am Sonntag in Biblis ... ich bin dann mal weg, komme aber im Sommer wieder aus Portugal zurück - bestimmt ;o) 

Rundbriefe Header 2

Der 30 Jahrestag des Desasters von Tschernobyl hat ca. 200 Leute aus dem Südwesten vor das Tor des AKW Biblis geführt, um der Opfer zu gedenken und auf die Gefahren der weiteren Nutzung der Atomkraft – auch beim Rückbau der AKW aufmerksam zu machen. Das Ereignis hat sogar den Weg in die „Hessenschau” gefunden (ab 11min10sec) und der „Bergsträßer Anzeiger” hat auch ausführlich berichtet – dem „Echo” war mal wieder der Weg ins Ried zu weit…:

Hessenschau vom 24.04.2016

„Bergsträßer Anzeiger" vom 25.04.2016

Neben Werner Neumann vom BUND hatte der 1.(!) Vorsitzende des Vereins „Atomerbe Biblis” das Wort: Neben Richtigem und Wichtigem („nix rein, nix raus”, „Abschalten aller Atomanlagen”) ging es ihm ausführlich um seinen Wunsch nach mehr „Transparenz”.

Ich meine, dass das ein vollständig abgenagter Knochen ist und keinesfalls das, was uns Atomkraftgegner voranbringt:

  1. Nach der Peinlichkeit, dass RWE mal eben die Kontrolle von Meßeinrichtungen bestätigt, aber nicht durchgeführt und die grüne Umweltministerin Hinz davon seit März 2015 wusste, aber es nicht nötig fand, dies der Öffentlichkeit mitzuteilen, zeigt uns, dass die Komplizenschaft von Atomstaat und AKW-Betreibern eben „Transparenz” ausschließt!
  2. Das Scheitern des sog. „Informationszentrums für Transparenz & Bürgerbeteiligung” (letzte Sitzung am 7. 7. 2015) zeigt ebenfalls, dass „Transparenz” nicht erwünscht und nicht gewährt wird und daher nicht unsere ständig widerholte Forderung sein kann. Vielmehr müssen wir die Inhalte voranbringen: Unsicherheit des Castorlagers (LAW1), Unsicherheit der CASTOREN bei der zu erwartenden 100-jährigen Langzeitlagerung, Unsicherheit im Schrott & Schuttlager (LAW2) bei der Trennung des Material in Bestandteile zur Endlagerung z.B. in „Schacht Konrad” und in solche für die Lagerung auf den umliegenden Hausmülldeponien.
  3. Die sPD (Norbert Schmitt) im Kreis Bergstraße fordert ja auch „Transparenz”. Nachdem die GRÜNEN für die CDU als Kofferträger nicht mehr gebraucht werden, kommt jetzt die sPD zum Zuge. Gerade hier wird es entgültig lächerlich: Wird die sPD dafür sorgen, dass das „Freimessen” skandalisiert wird ? Wird sie (mit uns) Transporte von niedrig strahlendem Atommüll auf die umliegenden Hausmülldeponien blockieren - oder wird sie diese nicht stillschweigend durchwinken ?
  4. Von den Vertretern des Atomstaats „Transparenz” zu erbitten, ist wie der Katze vorzuschlagen, keine Mäuse mehr zu fangen. Sie sind dazu da, dass die Geschäfte der Atom-Mafia flutschen ... den Sand ins Getriebe streuen, müssen wir schon selber tun ! ... und wenn wir dazu zu schwach sind, dann hilft betteln um „Transparenz” auch nicht weiter ... hugh !

Aber nun zurück zur Veranstaltung vor dem AKW Biblis; es gab 2 tolle Aktionen, die sehr weiter zu empfehlen sind:
a) die über den Zaun gewehten Geldscheine von der CDU für RWE:

2016.04.24 30.Jahre Tschernobyl 01

b) dieTopfaktion, um das üble „Freimessen” beim Rückbau zum Skandal zu erklären:

2016.04.24 30.Jahre Tschernobyl 03

... und was es noch so gab am Wochenende:

Frühstück gegen den Schacht

30 Jahre nach Tschernobyl: Proteste gegen Atomkraft in vielen Orten der BRD

http://www.jungewelt.de/2016/04-25/022.php


Die nächste Aktion im Südwesten ist schon in der Pipeline:
EnBW-Atomkraftwerke Philippsburg II & Neckarwestheim II stilllegen!

Atomausstieg sofort! Kundgebung & Demonstration
Samstag, 7. Mai 2016, 14:00 Uhr, Marktplatz Philippsburg

am 07.05.2016 Aktion in Philippsburg 

SPEKTRUM macht eine ganze Serie zum Thema. Im Text ein interessanter Aspekt über die Strahlenaufnahme beim Menschen, indem zwischen einer Tages- und Jahresdosis unterschieden wird. Solche differenzierte Aussagen würden wir uns von RWE wünschen, wenn es um den Rückbau in Biblis geht – da herrscht aber im sog. „Infoforum” Funkstille:

30 JAHRE TSCHERNOBYL

Wie viel Gefahr geht noch vom Kernkraftwerk in Tschernobyl aus? Was genau verbirgt sich unter dem Sarkophag, der den havarierten Reaktor von Block 4 umgibt? Und wie geht es dort in Zukunft weiter?

(...) Hunderte Sensoren helfen, den radioaktiven Staub zu überwachen. Arbeiter, die sich dem Reaktor nähern müssen, tragen zwei Dosimeter: Eines misst die radioaktive Belastung in Echtzeit, das andere zeichnet die "Strahlungsgeschichte" des Arbeiters auf. Es gibt eine tägliche und eine jährliche Höchstgrenze für die Strahlenbelastung. Überschreitet ein Dosimeter diese, beginnt es zu piepsen, und der Zugang des Arbeiters zum Sicherheitsbereich wird gesperrt. 12 Minuten auf dem Dach des alten Sarkophags genügen, um die Jahreshöchstdosis zu erreichen.(...)

http://www.spektrum.de/news/die-grabstaette-des-super-gaus/1404382

Jede Strahlungserhöhung hat Folgen

Auf massive Kritik ist ein am Mittwoch vorgelegter Bericht der Vereinten Nationen zu den gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima von 2011 gestoßen. Nach Einschätzung der UN-Experten hat die dreifache Kernschmelze das Krebsrisiko der japanischen Bevölkerung nicht erhöht. Selbst den sprunghaften Anstieg von Schilddrüsenkrebs bei Kindern sehen sie nicht als Folge der freigesetzten Strahlung.

Die atomkritische Ärztevereinigung IPPNW sprach von einer „wissenschaftlich unseriösen“ Studie. Sie fuße auf umstrittenen Daten, die von der Atombetreiberfirma Tepco, der Internationalen Atomenergie-Agentur IAEA in Wien und den japanischen Atombehörden stammten. Wie schon nach Tschernobyl würden die Risiken „vertuscht, verharmlost und verschwiegen“. Beim Schilddrüsenkrebs sei die Neuerkrankungsrate von 0,35 Fällen je 100.000 Kinder auf 13,0 angestiegen – fast eine Vervierzigfachung. Jede noch so kleine Erhöhung von Radioaktivität habe gesundheitliche Folgen, die nicht bestritten werden könnten.
Der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, Sebastian Pflugbeil, sagte, es sei „tollkühn“, nur drei Jahre nach der Katastrophe bereits Entwarnung zu geben. Die Krankheitswelle beginne gerade erst.

http://www.taz.de/Kritik-am-UN-Bericht-ueber-Fukushima/!5045116/

Ärzte bezweifeln Sicherheit von Atomkraftwerken

Angesichts der steigenden Bedrohung durch gezielte Terroranschlägen auf Atomkraftwerke fordern Ärzte ein Umdenken.

Die beunruhigenden Nachrichten aus Belgien, wo die maroden Katastrophenmeiler Doel und Tihange offenbar konkret ins Visier von Terroristen genommen wurden, rücken die Gefahr einer „schmutzigen“ radioaktiven Bombe oder eines gezielten Anschlags auf ein Atomkraftwerk wieder stärker ins Bewusstsein. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW nutzt diesen Anlass, um vor der Gefahr eines terroristischen Angriffs auf ein Atomkraftwerk zu warnen. Die Sicherheit der Atomkraftwerke in Europa müsse demnach von den Behörden und der Politik grundsätzlich neu bewertet werden. Ärztinnen und Ärzte der IPPNW fordern, dass die belgischen Atomkraftwerke Doel und Tihange in einem ersten Schritt sofort stillgelegt werden und sich die Bundesregierung in Brüssel für einen europaweiten Atomausstieg so schnell wie möglich einsetzt.

IPPNW zur Terrorgefahr auf AKWs

Der neue newsletter von IPPNW

http://news.ippnw.de/index.php?id=1115&fb_ref=Default&fb_source=message

am 07.07.2015 hat sich die Frau Hinz ein letztes Mal zum sog. „Informationsforum für Transparenz und Bürgerbeteiligung” im großen schwarzen Minister-Benz nach Biblis kutschieren lassen, um zu verkünden, dass die CASTOR-Transporte willkommen sind und ansonsten alles sicher sei ... wohl wissend, dass ihre „Atomaufsicht” mit RWE innig verbandelt ist und vor allem in Kenntnis von den Schweinereien im AKW Biblis mit den „Sicherheitsüberprüfungen”, von denen sie seit Mai 2015 weiß:

Grüne Ministerin enthält Öffentlichkeit und Parlament wichtige Informationen vor

Im südhessischen Atomkraftwerk Biblis sind Sicherheitskontrollen zur Radioaktivität - ebenso wie im baden-württembergischen AKW Philippsburg - zeitweise nur vorgetäuscht und Prüfprotokolle gefälscht worden. Das hessische Umweltministerium als Aufsichtsbehörde weiß davon bereits seit Mai 2015, hat aber die Öffentlichkeit und das Parlament nicht informiert. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende und energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Hessens Umweltministerin mit grünem Parteibuch weiß davon, dass Sicherheitskontrollen im AKW Biblis nur vorgetäuscht wurden und hält es seit einem Jahr nicht für nötig, Landtag und Öffentlichkeit darüber zu informieren. Das ist ein unfassbarer Vorgang.

www.bundesumweltportal.de

Umweltministerin verteidigt ihr langes Schweigen

Früher forderten die Grünen Transparenz bei Biblis-Pannen, nun verteidigt Umweltministerin Priska Hinz das Verschweigen von vorgetäuschten Sicherheitsprüfungen. Der Anti-Atom-Partei droht ein politischer Störfall.

http://hessenschau.de

aus dem Protokoll des sog. „Infoforums”:
Die nächste Sitzung des Infoforums soll nach der Sommerpause Ende September stattfinden.

Protokoll der 6.Sitzung des sog. „Infoforums” vom 07.07.2015

ganz offenbar hatte die grüne Dame danach die Lust an „Transparenz & Bürgerbeteiligung” verloren ...

Die CDU bleibt sich treu: Endlager Gorleben bleibt ihr Favorit - hochradioaktive Abfälle ? „ab nach Gorleben” !!!
Was Altmaier da von sich gegeben hat (siehe unten), ist überhaupt Linie der CDU: eine Generation lang Gras wachsen lassen über die Dinge ... und dann das tun, was man immer schon wollte - und sPD & Grüne - gemeinsam mit dem „Atomforum” Teil der sog. „Zivilgesellschaft” (Vorsicht: Politsprech) machen dann schon irgendwie mit (siehe Schröder & Trittin).

Heftiger Streit um Gorleben in der Endlagerkommission

CDU verhindert die Debatte um ein Positionspapier

Ein Positionspapier der Endlagerkommission zu Gorleben hat innerhalb des Gremiums zu einem heftigen Krach geführt: Es wurde von der Tagesordnung abgesetzt. Vor allem die Unionsvertreter in der Kommission reagierten elektrisiert, weil die Drucksache in die Empfehlung mündete, Gorleben als Standort aufzugeben. Von der Standortwahl Gorlebens bis zur Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) habe es in der Fachwelt unversöhnliche, unüberbrückbare Lager gegeben, ob der Salzstock als Endlager geeignet sei.

Besonders heftig äußerte sich Ursula Heinen-Esser (CDU) auf die Empfehlung, Gorleben als “politisch nicht durchsetzbar” zu erklären. Sie steht alternierend mit Michael Müller (SPD) der Endlagerkommission des Deutschen Bundestages vor.
(...)

Vielleicht ist dieser Gesetzesauftrag den Unions-Politikern entgangen. Wenn sie vehement darauf beharren, dass Gorleben trotz der Vorgeschichte weiter im Rennen bleiben soll, bestätigen sie nur die Version des ehemaligen Bundesumweltministers Altmaier, dass das Standortauswahlverfahren für Gorleben lediglich eine “Ehrenrunde” bedeute.

BI Lüchow-Dannenberg zum Skandal in der "Endlager-Suchkommission

www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Gorleben-weiter-als-Endlager-im-Rennen,gorleben1766.html

BI Umweltschutz: Nicht auf halbem Wege stecken bleiben”

“Ob die Konzerne wirklich zur Kasse gebeten werden, ob sie sich am Ende weigern, für die Endlagerung des Atommülls aufzukommen und allein den Abriss der Atomkraftwerke finanzieren, wie es im Freshfields-Gutachten der Konzerne nachlesbar ist, ist nicht endgültig geregelt. Vor allem fordern wir Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf, die Kommissionsvorschläge nicht noch weiter zu verwässern. Es muss dabei bleiben, dass diejenigen, die die Verantwortung für den Müll haben, sich nicht aus der Verantwortung stehlen”

https://antiatomblog.wordpress.com/2016/03/24/bi-umweltschutz-nicht-auf-halbem-wege-stecken-bleiben/

Dieser Bericht ist für uns alle, die wir in der Nähe von Stadortzwischenlagern leben, deshalb von großem Interesse, weil a) in der Tat diese Lager unsicher sind (Stichwort: „Brunsbüttel-Urteil”) und b) die Spatzern von den Dächern pfeifen, dass die Bundesregierung ihr Zwischenlagerkonzept überdenkt, angesichts der Tatsache, dass erst in 100 Jahren mit einer Endlagerung zu rechnen ist. Heißt dass nun, dass neben den Zwischenlagern an den AKW-Standorten „halb-zentrale” Lager für hochradioaktive Abfälle eingerichtet werden sollen, die den Anforderungen des Terrorschutzes besser entsprechern wie die Leichtbauhallen (mit Alibi-Mauerchen) ??? „Gorleben lässt ” - das Chaos ist überall, wo der Atomstaat herrscht ...Statt bunkerartigen Ausbau am Standort ... noch mehr Atommülltourismus !
Wir Atomkraft-Gegner werden die weitere Entwicklung genau zu beobachten haben.

Terrorschutz: Neues Castor-Atommüll-Lager an der Ostsee?

An der Ostsee bei Lubmin könnte der Neubau einer Castor-Zwischenlager-Halle für hochradioaktiven Atommüll erforderlich werden. Die derzeitige Lagerhalle mit 74 Castorbehältern kann offenbar nicht den neuen Anforderungen hinsichtlich des Terrorschutzes entsprechend nachgerüstet werden. Einen Antrag musste der Betreiber jüngst zurückziehen. Nun steht als eine der möglichen Optionen der komplette Neubau einer gegen Flugzeugabsturz und Waffen-Beschuss besser geschützten Lagermöglichkeit auf dem Prüfplan.

http://umweltfairaendern.de/2016/04/terrorschutz-neues-castor-atommuell-lager-an-der-ostsee/

Schaltet das Ding endlich ab!

das AKW Cattenom

Das macht richtig Angst! Luxemburg ist eingekeilt von Atomkraftwerken. Und ausgerechnet die Meiler liegen in unmittelbarer Nähe, die wohl die kaputtesten in ganz Europa sind! Tihange und Doel in Belgien liegen im Norden des Ländchens. Sicherheit? Wohl kaum! Die deutsche Stadt Aachen und anderen Kommunen versuchen dringend, das Atomkraftwerk auf dem gerichtlichen Weg schließen zu lassen. Kein Wunder! Da wird über Risse berichtet. Und noch mehr, was die Sicherheit anbelangt.

Und jetzt das: Cattenom ist auch am Ende! Die Grünen im deutschen Bundestag laufen Sturm! Ihre Forderung ist knallhart: „Französischer Schrottreaktor: AKW Cattenom sofort stilllegen“, schreiben die – und sie wissen auch, warum. Sie haben ein Gutachten in Auftrag gegeben. Um die schlimmsten Defizite zu finden. Das Ergebnis ist eine Katastrophe! Denn Professor Manfred Mertins bescheinigt: Cattenom ist wie ein Auto ohne Bremsen! Weil „eine ausreichend zuverlässige Störfallbeherrschung ist im AKW Cattenom nicht gegeben“!

https://www.luxprivat.lu/news/detail/cattenom-gefaehrlich-wie-ein-auto-ohne-bremsen.html

es ist ein politisches Schmierentheater der besonderen Sorte. Denn der Schrottmeiler scheint geliebt zu sein von den französischen „Entscheidern” (fast so wie bei der CDU in Biblis bei der „Laufzeitverlängerung” – vor der Abschaltung)

Elsass’ Bürgerliche wehren sich für AKW

Trotz Beinahe-Gau wollen viele Elsässer Politiker nichts davon wissen, das AKW zu schliessen. Sie betonen dass der Betrieb von der Atomaufsichtsbehörde für sicher befunden wurde.

Während es in der Schweiz und in Deutschland nur so politische Initiativen und Forderungen regnet, das elsässische AKW Fessenheim endlich abzuschalten, sieht die Stimmung bei den meisten elsässischen Politikern anders aus. Sie verteidigen das Atomkraftwerk, das 2000 Arbeitsplätze und 2015 Steuereinnahmen von 47,8 Millionen Euro brachte, mit Händen und Füssen.

http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/basel-stadt/elsass-buergerliche-wehren-sich-fuer-akw-130120962

Jaja - Atomkraft ist sicher und Werbung dafür machte richtig Spaß!

Vor Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima waren die Sprüche noch nicht schal, das Sievert als manipulative Einwirkungseinheit für Grenzwerte noch nicht eingeführt, der Hunger nach Tiefkühltruhen und Wäschetrocknern noch unbegrenzt ... und doch war der Widerstand riesengroß: ATOMKRAFT - NEIN DANKE !

Übrigens - die Sprüche des „Deutschen Atomforum” klingen heute noch wie damals: Kernkraft (wie sie es euphemistisch nennen) ist sicher & schützt das Klima (und im „Kleingedruckten”: bringt Profit ohne Ende ...)

www.wienerzeitung.at/nachrichten/top_news/813425_Skurriler-Atomkraft-Werbefilm-aufgetaucht.html

AKWende Button

AK.W.ENDE Bergstraße trifft sich wieder am 09. Mai um 19 Uhr in Bensheim (nach der Mahnwache auf der Mittelbrücke) in der „Nibelungenquelle“

  1. Nachbetrachtung „T30“ am 24. 4. 2016
  2. Nachbetrachtung Demo in Philippsburg am 07.05.2016
  3. Genehmigung LAW2-Lager
  4. Sicherheit von Castoren & Zwischenlagern
  5. Genehmigung für Rückbau ?
  6. InfoForum – wann & wie weiter ?
  7. sonstiges...

 „Die Bürgerinitiative AK.W.ENDE Bergstraße lädt zur Teilnahme an der Fukushima-Mahnwache am Montag (25. 4.) um 18 Uhr auf die Mittelbrücke in der Bensheimer Fußgängerzone ein. Diskussionsthema ist noch einmal der nahende 30. Jahrestag der Tschernobyl Katastrophe. Die strahlenbedingten Auswirkungen auf Flora und Fauna, z. B. morphologische Veränderungen der Bäume, rote Fichtenwälder, gesunkene Biodiversität und schwere anatomische Deformierungen an Schwalben, stellen das geringste Problem dar im Vergleich zu dem dramatischen Anstieg der kranken und verstorbenen Menschen in Weißrussland, der Ukraine und in Europa. Im Rahmen der Tschernobyl Kundgebung am 24.4. um 14 Uhr vor dem AKW Biblis wird mit einer Schweigeminute der über 100.000 toten Tschernobyl- Liquidatoren gedacht, von denen viele schon im jungen Alter an Krebs verstorben sind, sowie der zahlreichen anderen Opfer, u. a. überdurchschnittlich viele Kinder mit Krebs und Missbildungen aus der Umgebung von Tschernobyl, aber auch aus zahlreichen europäischen Ländern.“

– jeden Montag um 18 Uhr in
Bensheim auf der Mittelbrücke – ein äußerst kommunikativer Ort !!!

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 > Fukushima ist überall <

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Vier Jahre nach Fukushima:
Japan beschließt Wiedereinstieg in die Atomkraft

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