FUKUSHIMA MAHNT: ALLE AKWS ABSCHALTEN


»Nuklearer Spuk« unbefristet

Internationaler Protest in Lingen: Atomkraftgegner demonstrieren gegen Weiterbetrieb der Uranfabriken

In Lingen befindet sich eine Brennelementefabrik des französischen Atomkonzerns Areva. Nahe der Stadtgrenze produziert das AKW Emsland Strom und Atommüll, auch die Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau ist nicht weit entfernt. Während das Atomkraftwerk noch bis 2022 am Netz bleiben soll, verfügen die beiden Fabriken über unbefristete Betriebsgenehmigungen. (...)

www.jungewelt.de/m/artikel/317735.nuklearer-spuk-unbefristet.html

Anti-Atom-Demo in Lingen: Den Ausstieg einfordern und beschleunigen!

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Fast 500 Menschen demonstrierten heute in Lingen für die Stilllegung der bundesdeutschen Uranfabriken und der noch in Betrieb befindlichen Atommeiler. Mit dabei viele Mitglieder von DIE LINKE sowie der Münsteraner Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel. In Lingen befindet sich die bislang vom Atomausstieg ausgeklammerte Uranfabrik, die u.a. marode AKWs wie Tihange mit Brennstoff beliefert. Das AKW Emsland wird als eines der letzten bundesdeutschen AKWs erst Ende 2022 abgeschaltet. Bis dahin bleiben auch hier die Gefahren schwerster Atomkatastrophen bestehen.

www.hubertus-zdebel.de/anti-atom-demo-in-lingen-den-ausstieg-einfordern-und-beschleunigen/

Atomkraftwerk Ludwigshafen oder Der Reaktor, den es nie gab

Die BASF versuchte ab 1966, ihre interne Energieversorgung mit Kernkraft zu sichern. Die politische Unterstützung war groß.

Die Vorgeschichte ist schnell erzählt. An der Stelle des 1965 geschlossenen Karbidwerks wollte die BASF als erstes deutsches Unternehmen ein eigenes Kernkraftwerk errichten. Der vorgesehene Standort lag im Werksteil Mitte an Rhein-Kilometer 428,5 – also etwa auf Höhe der Neckarmündung.

www.rheinpfalz.de/lokal/ludwigshafen/artikel/atomkraftwerk-ludwigshafen-oder-der-reaktor-den-es-nie-gab

tja ... war Biblis nur 2.Wahl ? - eher nicht,
aber die Konzerne in der Region hatten Oberwasser in den 60ern Jahren des letzten Jahrhunderts und bei uns in der Region gab's die BASF in Ludwigshafen (mit unstillbarem Energiehunger), BBC - heute ABB in Mannheim (mit dem HTR-Reaktor-Projekt - dem späteren Rohrkrepierer THTR auf Staatskosten in Jülich und Hamm-Uetrupp) und KSB in Frankenthal (mit 'nem Gespühr für ein Bombengeschäft bei AKW-Speisepumpen - sie haben dafür extra 'ne neue Riesen-Halle gebaut).

Und so kamen sie Anfang der 70er auch in den Mannheimer Norden mit ihrem AKW-Plänen – Ludwigshafen war den Profit-Geiern der BASF (einst IG-Farben) vielleicht nach den Erfahrungen von 1948, als ihnen ein Werk nahe dem Stadtteil Oppau gegenüber Mannheim-Sandhofen in die Luft flog, dann doch zu gefährlich ! Zwischen Kirschgartshausen und Neunhausen sollte das gute Stück gebaut werden – genau im Länder-Dreieck BaWü/Hessen/Rheinland-Pfalz ...

Kurz - Geschichte wird gemacht: Wir mobilisierten viele Leute, organisierten eine gut besuchte Veranstaltung auf dem Scharhof ... und weg war der Spuk ! ... und das AKW Biblis kam über uns ... na - immerhin wurde Block C verhindert !

Es gab viele Kämpfe – kleine wie große (Whyl, Wackersdorf, Brockdorf) – aber auch in der Provinz bezogen die Macher vom Atomstaat oft Prügel ... heute haben sie es leichter - sie haben die Grünen !

Am 05./06.September wird der 2.Castortransport auf dem Neckar durch das "grüne" Umweltministerium durchgesetzt. Da ich nicht weiß, ob der "Castor-Alarm" noch rechtzeitig im Rundbrieg steht - informiert Euch über:

Jetzt ist es so weit: Heute, Montag, sind die Schiffe um 6:45 in Neckarwestheim nach Obrigheim losgefahren. Dort wird der Lastkahn voraussichtlich wieder in der Nacht mit den drei CASTOREN beladen.
Dann soll mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits morgen (Dienstag) der zweite CASTOR-Transport mit hochradioaktiven Brennelementen von Obrigheim nach Neckarwestheim starten. Spätestens übermorgen.

Aktionsort ist bei diesem Transport Lauffen am Neckar. Kommt am Transporttag, also morgen oder übermorgen, ab 10 Uhr nach Lauffen. Wer erst später kann, ist bis 14 Uhr auf jeden Fall noch rechtzeitig. Aber auch danach dürfte es noch sinnvoll sein, nach Lauffen zu kommen, je nachdem, wie lange das Schiff tatsächlich braucht - informiert Euch hierzu aktuell!
Wir haben in Lauffen als Info-Punkte / Öffentlichkeitsarbeit zwei Mahnwachen angemeldet. Diese sind leicht zu finden (Karte). Lauffen ist auch mit dem Zug gut zu erreichen.

Mahnwache 1: Uferstrasse am alten Neckar-Seitenarm (10:00 Uhr hier)
Mahnwache 2: über die alte Neckarbrücke, auf dem „Marktplatz“ in der Rathausstrasse

www.neckar-castorfrei.de/
www.atomausstieg-sofort.de/wp-content/uploads/Karte-Neckarcastor.html

Die Dorfschulzen muxen sich ... und sind ganz schön frech dabei - so wie sie es gelernt haben in unserem kapitalistischen Wirtschaftssystm als Lobby-Verein aufzuteten - unser als parteiunabhängigergetarnter cDU-Bürgermeister von Biblis RWE-Kusicka - immer dabei.

Ihre Forderungen nach einem zentralen Zwischenlager ist nichts als "neuer Wein in alte Schläuche" - so war das auch vom Atomstaat in Gorleben geplant - ist nur eben leider am breiten Widerstand der Bevölkerung und der AntiAtombewegung gescheitert ... also muss ein neuer Versuch her.

... und das mit der "Entschädigung" ist schon irgendie echt dreist: Jahrzehntelang haben sie sich von den Profitmaschinen RWE, eon, EnBW und Vattenfall stopfen lassen wie Weihnachtsgänse, habe auch schwerste Zwischenfälle weggelächelt und nun greinen sie rum und halten die Hand auf:

Atommüll-Gemeinden ASKETA – Bürgermeister fordern: Weg mit Atommüll, rein ins Nationale Begleitgremium und Entschädigung, bei längerer Zwischenlagerung

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Zu einer Homepage, auf der sie informieren, haben sie es noch nicht geschafft. Jetzt aber wollen die Bürgermeister der Zwischenlager-Standorte mit hochradioaktiven Abfällen in das Nationale Begleitgremium. Doch das NBG soll eigentlich eine Art unabhängiger Wächter über die Durchführung der anlaufenden Suche nach einem „Endlager“ sein, dessen neue Spielregeln im Sommer im Standortauswahlgesetz festgelegt wurden. Von Interessenvertretung ist da keine Rede, eher das Gegenteil. Damit die Zwischenlagerstandorte nicht zu Endlagern werden, fordern die in ASKETA zusammengeschlossenen Bürgermeister bei ihrer zweitägigen Sitzung in Neckarwestheim außerdem ein zentrales Zwischenlager für 500 Castoren, damit der Atommüll vor Ort weg kommt – oder aber die Gemeinden müssten entschädigt werden.

umweltfairaendern.de/2017/08/atommuell-gemeinden-asketa-buergermeister-fordern-weg-mit-atommuell-rein-ins-nationale-begleitgremium-und-entschaedigung-bei-laengerer-zwischenlagerung/