FUKUSHIMA MAHNT: ALLE AKWS ABSCHALTEN


Biblis-Abbau
Zwischenlager und Castoren: Auf Dauer sicher?

Info-Veranstaltung am 07. November in Heppenheim

Mit dem Schlußbericht der Endlager-Kommission des Bundestages veröffentlichte das Gremium im Sommer 2016 zugleich einen Zeitplan zur Inbetriebnahme eines noch zu findenden Endlagers für hochradioaktiven Atommüll. Danach wird mit dem Beginn einer Einlagerung frühestens 2045/2050 gerechnet. Das Ende der Einlagerung hält die Kommission zwischen den Jahren 2075 und 2130 denkbar.

Für AK.W.Ende Bergstrasse und den Verein "Atomerbe Biblis - Umgang mit den atomaren Altlasten" e. V. "immense Zeiträume, die Fragen nach der Sicherheit der Standort-Zwischenlager und der ursprünglich als Transportbehälter konzipierten Castoren aufwerfen, in denen der hochradioaktive Atommüll bis zur Einlagerung aufbewahrt werden muss." Beide Standort-Initiativen erinnern daran, dass die Betriebsgenehmigung für das Standort-Zwischenlager in Biblis 2046 erlischt und auch die Castoren nur eine begrenzte Betriebsdauer haben. Im Rahmen ihrer Infotour machen beide Gruppen nach Biblis und Bensheim am Dienstag, dem 07. November 2017 ab 19.30 h im Heppenheimer Marstall (Amtsgasse 5) mit einer Veranstaltung unter dem Titel "Biblis-Abbau: Zwischenlager und Castoren - Auf Dauer sicher?" Station, auf der nach einem einführenden Referat von Rainer Scheffler die verschiedenen Sicherheitsaspekte diskutiert werden sollen.


weil der „Atomstaat” alles so übersichtlich gestaltet(Stichwort: „Transparenz”), damit die Bevölkerung auch durchblickt, was zu ihrer Sicherheit von Staats wegen so veranstaltet wird nach dem Atomdeal mit den Atomkonzernen – hier eine kleine Sammlung von Rainer Scheffler, dem Sprecher von AK.W.ENDE:

Atommüll: Werwaswannwiewo?
Wegweiser durch die neue Unübersichtlichkeit (Quelle: taz vom 26.10.2017)

Nach dem Ende der Arbeit der Endlager-Kommission und nach dem Atomdeal, mit dem die Bundestagsmehrheit samt Grünen gleich noch das Verursacherprinzip außer Kraft gesetzt hat, gibt es viele neue Atommüll-Akteure:

Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE)
Neue GmbH, zu 100 % im Eigentum des Bundes.
Seit April 2017 Betreiber der bestehenden Atommüll-Endlager Morsleben und Asse sowie von Schacht Konrad.
Gleichzeitig ist die BGE sog. Vorhabenträger für die Endlagersuche. Die BGE ist entstanden aus zwei Abteilungen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und der Asse GmbH sowie der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern (DBE), die den AKW-Betreibern gehörte und bisher im Auftrag des BfS tätig war. Die BGE wird von Ursula Heinen-Esser (CDU) geleitet, früher Umwelt-Staatssektretärin unter Altmaier, dann Co-Vorsitzende der Endlager-Kommission.

Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ)
Bislang wurde die Zwischenlagerung von Atommüll von der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) im Auftrag der AKW-Betreiber organisiert. Die Aufgabe übernimmt jetzt der Staat, der dafür die BGZ als GmbH gegründet hat.
Zunächst übernimmt die BGZ Mitarbeiter und Aufgaben der GNS, die die zentralen Zwischenlager in Gorleben und Ahaus betreibt. Ab Anfang 2019 werden auch die 12 Zwischenlager an den AKW-Standorten übernommen. Leitung: Jochen Flasbarth (SPD), bisher Umwelt-Staatssekretär.

Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE)
Neugründung als oberste Bundesbehörde für die staatliche Kontrolle von Standort-Suche und Endlagerung. Zuständig außerdem für Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Standortsuche und für die Genehmigung von Zwischenlagern. Leiter: der bisherige Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König (Grüne).

Nationales Begleitgremium
Soll den Prozeß der Endlagersuche unabhängig begleiten. Ziel ist es laut Selbstbeschreibung, durch Fachwissen und Neutralität Vertrauen zu vermitteln, den Prozeß der Standortauswahl zu erklären und schlichtend zwischen verschiedenen Akteuren aktiv zu werden...
Besteht zur Zeit aus 6 Personen des öffentlichen Lebens und 3 Bürger*innen, soll später 18 Mitglieder haben. Vorsitzender Klaus Töpfer.

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Bisher als Bundesbehörde Betreiber und Aufsicht der Endlager-Projekte. Entsprechende Abteilungen wurden in die BGE und das BfE ausgegliedert. Im Atombereich ist das BfS für den nuklearen Notfallschutz zuständig. Außerdem für Umweltstrahlung, Elektromagnetische Strahlung und UV-Strahlung. Neue Leiterin: Gabriele Paulini.

Wir haben wiederholt - insbesondere nach dem "Brunsbüttel-Urteil" auf die mangelnde Sicherheit der Standortzwischenlager hingewiesen. Sie müssen voraussichtlich an die 100 Jahre die Castoren mit hochradioaktivem Atommüll beherbigen. Jetzt setzt der BUND mit eine neuen Studie nach - gut so:

Neue Atomstudie:
Aktuelle Probleme und Gefahren bei deutschen Zwischenlagern

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute eine neue Studie zu den wachsenden Sicherheitsproblemen der Atommüllzwischenlagerung präsentiert. Die Atomsicherheitsexpertin Oda Becker kommt in ihrer Studie zu dem Ergebnis, dass die Sicherung und Sicherheit der Atommüllzwischenlager problematisch sind. Defizite sieht die Studienautorin unter anderem bei fehlenden Reparatur- und Inspektionsmöglichkeiten und bei dem unzureichenden Schutz gegen potenzielle Terroranschläge. Außerdem werden die Zwischenlager deutlich länger als geplant und bisher genehmigt in Betrieb bleiben müssen, weil mit der Einlagerung des Atommülls in ein tiefengeologisches Lager erst ab 2050 oder deutlich später begonnen werden kann. Dies bringt neue Risiken.

www.sonnenseite.com/de/zukunft/neue-atomstudie-aktuelle-probleme-und-gefahren-bei-deutschen-zwischenlagern.html


BUND: Lagerung von hochradioaktivem Atommüll unzureichend geschützt – Sicherheitsdebatte mit Öffentlichkeit notwendig

Terror-Anschläge auf atomare Zwischenlager mit hochradioaktiven Abfällen sind möglich. Bereits laufende Nachrüstungen reichen demnach nicht aus. Das stellte heute die Physikerin Oda Becker im Rahmen der Vorstellung eines im Auftrag des BUND erstellten Gutachtens zu den Schwachstellen der Zwischenlagerung (PDF) in Berlin fest. Wachsende Terrorrisiken einerseits, deutlich verlängerte Laufzeiten für die Zwischenlager andererseits – daraus ergeben sich neue Sicherheitsanforderungen bei der oberirdischen Lagerung von hochradioaktivem Atommüll in Castor-Behältern.

pdfBUND Gutachten zu Zwischenlager-Sicherheit

umweltfairaendern.de/2017/10/bund-lagerung-von-hochradioaktivem-atommuell-unzureichend-geschuetzt-sicherheitsdebatte-mit-oeffentlichkeit-notwendig/


Zwischenlager sind keine Lösung

Zwischenlager mit hochradioaktivem Inventar gibt es in Gorleben, Ahaus, Lubmin und Jülich. An zwölf Atomkraftwerken befinden sich zudem sogenannte Standortzwischenlager. In ihnen lagern teilweise schon seit Jahrzehnten Behälter mit hochradioaktivem Atommüll. Die Sicherheitsnachweise für diese „Castoren“ gelten für jeweils 40 Jahre, über diesen Zeitraum sollen sie „dicht“ bleiben.

BUND: Sicherheit ist „problematisch“

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat Ende vergangener Woche eine Studie zur Situation der Zwischenlagerung in Deutschland veröffentlicht. So sei die Sicherung und Sicherheit der Lagergebäude „problematisch“, schildert Atomsicherheitsexpertin und Studienautorin Oda Becker. Trotz Nachrüstungen an einigen Gebäuden sei der Terrorschutz „unzureichend“. Eine „bewaffnete und entschlossene Terrorgruppe“ sei nach wie vor in der Lage, in die oberirdischen Zwischenlager einzudringen, so Becker. Auch Nachrüstungen würden dieses Defizit nicht ausräumen.

Schutz gegen Einwirkungen von Außen sollen letztlich die Castor-Behälter gewährleisten - die im übrigen ganz unterschiedlichen Fabrikats sind und mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt werden. Die Castor-Sicherheit wird durch Brand-, Fall- oder Beschusstests bescheinigt. Doch diese Nachweise basieren teilweise lediglich auf Berechnungen, echte Tests wurden mit Modellen in kleinerem Maßstab durchgeführt. Immer wieder kritisieren Atomkraftgegner*innen auch, dass die unterstellten Unfallszenarien mit der Realität nicht viel zu tun hätten. So fehlen Sicherheitsnachweise für Szenarien, in denen beispielsweise ein Behälter nach einem Flugzeugabsturz einem mehrstündigen Kerosienbrand ausgesetzt wäre.

www.ausgestrahlt.de/blog/2017/10/16/zwischenlager-sind-keine-losung/

die wesentliche Forderung ist:

https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/22519122_1939420326382373_5594264007131353284_n.png?oh=da6cd6f94d95d39633d7fa9281ac58a3&oe=5A813AA2

den Film sollten „Alte Hasen” und neu zur AntiAtomBewegung hinzu gekommene Mitstreiter unbedingt gesehen haben:

Strahlendes Erbe, teuer bezahlt - Wie Atomkonzerne den Staat schröpfen

www.youtube.com/watch?v=BkArHmmr8pU

Es geht um mindestens 169 Milliarden Euro:
Im Dezember hat der Bundestag entschieden, wer die Kosten des Atomzeitalters in Deutschland trägt, für den Rückbau der 27 deutschen Atomstandorte und für die Endlagerung des Atommülls.

www.ardmediathek.de/tv/die-story/Strahlendes-Erbe-teuer-bezahlt-Wie-At/WDR-Fernsehen/Video?documentId=40149430

Hier mal eine besondere Würdigung des in diesem Lande inzwischen üblichen Qualitätsjournalismus in der "Frankfurter Rundschau" - dem liberalen Feigenblatt der schwarzen FAZ !

Der Kernsatz lautet: "Zur Rücknahme verpflichtet" ...

Wir haben seinerzeit nachgefragt, auf welcher völkerrechtlichen Vereinbarung diese "Verpflichtung" steht; welche Fristen und Rücklieferorte (nur Endlagerstandorte ?) genannt seien, wir die Kostenteilung aussieht und einiges mehr - sogar die LINKE (Hubertus Zdebel) ha eine "kleine Anfrage" im Bundestag gestartet: Ergebnis: es gebe "mündliche Noten" zu diesem Thema, die als völkerrechtlich verbindlich anzusehen seien und es fänden Sitzungen eines (nichtöffentlichren) Konsultationsgremiums statt ... weitere Auskünfte - Fehlanzeige !

Jetzt hatte ja Frankreich (La Hague) und Großbritannien (Sellafield) den Hauptnutzen gehabt, nachdem der Plan ,in Wackersdorf selbst Plutonium und U235 aus dem abgebrannten Atommüll rauszukratzen, am Widerstand gescheitert war. Ihrer Atomrüstung kam die Sache zugute - niemandem sonst ... und die BRD war erst mal ein Problem los.

Die Atombombenfabriken in Sellafield und La Hague sind großräumig verstrahlt, die Meere davor ebenso - jetzt belastet man die Umwelt noch mit zusätzlichen gefährlichen Castortransporten quer durch Europa - statt abzuwarten, bis eine langfristige bis endgültige Lösung zur Verfügung steht.

Das hätte man bei der FR ja alles mal recherchieren können oder uns Atomkraft-Gegner vor Ort mal um unsere Meinung fragen können - aber so schlampig berichtet, erscheint die Rückholung "unseres" Atommülls alternativlos ...

Eigentlich sollte alles sehr schnell (möglichst noch 2017) über die Bühne gehen, wie die sPD-Umweltministerin Hendricks 2015 verfügte und z.B. die "grüne" Umweltministterin Hinz sofort die Bereitsschaft für Biblis kundtat; aber dann gab's Funkstille bis nach der Bundestagswahl; wohl aus Rücksicht auf die damals noch amtierenden 10 "grünen" Umweltminister in den Bundesländern (mittlerweile sind es nur noch 7 !).
Sofort nach der Wahl hat RWE dann den Antrag gestellt; wohl wissend, dass das Castorlager ab 2019 eh in den Besitz des Staates übergeht und sie dann wohl (auch für diese zusätzlichen 7 Castoren) die Aufsicht auf ihrem Firmengelände sozusagen untervergeben bekommen werden. Auf diese Weise sind noch mal ordentlich Gewinne mit dem Atommüll zu generieren, wie sich die Profitschaufelei so euphemistisch nennt.

Für die AntiAtomBewegung ist die Sache klar: NIX REIN - NIX RAUS - für die Standortzwischenlager - solange keine Enlagerlösung gefunden ist; keine weiteren Castortransporte !

www.fr.de/rhein-main/rwe-will-atommuell-lagern-sieben-castoren-sollen-nach-biblis-a-1360553

Der 3.Castortransport (von 5) auf dem Neckar vom AKW Obrigheim ins Standortzwischenlager des AKW Neckarwestheim ist durch - der Widerstand ist nicht allzu stark - wer kann auch mitten in der Woche frühmorgens an der Strecke protestieren ... aber die "grüne" EnBW zieht ihre gefährlichen Pläne unter Polizeischutz durch ... so ist es der "Atomstaat":

Umweltschützer*innen ketteten sich an Brückengeländer

Am Morgen des 11. Oktober 2017 ketteten sich Umweltaktivist*innen an das Brückengeländer von Gundelsheim, bevor der CASTOR-Transport in die darunterliegende Schleuse einfahren konnte.

Die Umweltschützer*innen, die mit ihrem zivilen Ungehorsam ein Zeichen setzen und auf die unnötigen und gefährlichen Transporte von hochradioaktivem Atommüll auf dem Neckar aufmerksam machen wollen, kritisieren das Vorgehen und die zukünftigen Pläne der EnBW und des Umweltministers, dass in Zukunft die meisten Atommülltransporte auf den Wasserstraßen stattfinden werden.

neckar-castorfrei.de/informiert-sein/pressemitteilungen/265-umweltschuetzer-innen-ketteten-sich-an-brueckengelaender...

Kennt ihr das allseits beliebte Kinder(Konkurrenz)-Spiel: "Reise nach Jerusalem" ?

der Kampf (zivilgesellschaftlich: auf der "weißen Landkarte", aber in der Realität nach dem St.Florians-Prinzip veranstaltet) ist voll entbrannt ... und so wird es nun bis 2031 gehen weiter gehen, bis dem letzten Einwohner dieses Landes, das Gerede zum Halse raus hängt. Statt die strahlenden Hinterlassenschaften da zu belassen, wo sie erstmal gesichert aufbewahrt wären - nämlich in den Reaktordruckbehältern der AKWs, führt man das Stück "Endlagersuche" auf, um gerade die Kreise und Gemeinden zu beruhigen, die über 40 Jahre lang das mit der Atomkraft ganz einträglich und "sicher" fanden. Inzwischen baut man zurück, schiebt Castoren übers Land - murxt rum ... und wartet auf die gut dotierte Rente als verantwortungsvoller Politiker - ein Schmierentheater vom feinsten:

Landrat fürchtet Castor-Endlager bei Landshut

Wird aus dem Kernkraftwerk Isar bei Ohu ein „De-Facto-Endlager“? Das befürchtet der Landshuter Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) - und stellt eine klare Forderung an den Bund.

Landshut - Der Landrat von Landshut, Peter Dreier (Freie Wähler) befürchtet, dass aus dem atomaren Zwischenlager im Kernkraftwerk Isar bei Ohu ein „De-facto-Endlager“ werden könnte. Dreier verwies am Freitag auf eine Mitteilung des Bundesumweltministeriums und des Betreibers des Atomkraftwerks, PreussenElektra, nach der an dem Standort weitere Castor-Behälter eingelagert werden sollen.

Voraussichtlich ab 2019 sollen demnach sieben Behälter mit radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield in Großbritannien in das atomare Zwischenlager bei Ohu gebracht werden. Gemeinsam mit den Bürgermeistern der beiden betroffenen Gemeinden Essenbach und Niederaichbach, Dieter Neubauer und Josef Klaus (beide CSU), fordert Dreier vom Bund „eindeutige Rechtsgarantien“, dass die dortige Zwischenlagerung nicht zur Dauerlösung wird.

www.merkur.de/bayern/landrat-fuerchtet-castor-endlager-bei-landshut-8729951.html


Salzstöcke „problematisch“: Hochradioaktives Atommülllager in Granit östlich von Bayreuth „idealer Platz“?

Nach und nach kommt Bewegung in das anlaufende Suchverfahren für ein dauerhaftes unterirdisches Atommülllager für hochradioaktiven Atommüll. Jetzt meldet sich der aus Jena stammende Mineraloge Prof. Dr. Klaus Heide im Rahmen einer Veranstaltung des Freundeskreises der Ev. Akademie Tutzing zu Wort. Salzstöcke wie in Gorleben hält er mit Blick auf die ASSE für problematisch und ungeeignet. Stattdessen sieht er Granit als die „am besten geeignete Umgebung“ und nennt die Kösseine im Fichtelgebirge, östlich von Bayreuth zwischen Weiden in der Oberpfalz und Wunsiedel, einen „idealen Platz“, den man aber noch genauer untersuchen müsse.

umweltfairaendern.de/2017/09/salzstoecke-problematisch-hochradiaktives-atommuelllager-in-granit-oestlich-von-bayreuth-idealer-platz/


WOW -die Bildunterschrift im folgenden Artikel produziert einen "freud'schen Versprecher": Gorleben wirrd als "zum Endlager ausgebauten Salzstock" bezeichnet ... und wer sind die "Behörden" ???

"Der zum Endlager ausgebaute Salzstock im niedersächsischen Gorleben soll nicht mehr der einzige mögliche Standort für Atommüöll sein. Bei der Suche wollen die Behörden nach dem Prinzip der "weißen Landkarte" verfahren."

Wohin mit dem strahlenden Abfall?
Mögliche Standorte für ein Atommüllendlager in Mitteldeutschland

Die Bundesregierung hat am Dienstag offiziell mit der neuen Suche nach einem Standort für ein Atommüllendlager in Deutschland begonnen. Dabei rücken auch wieder Regionen in Sachsen und Sachsen-Anhalt in den Blick.
Erzgebirge und Lausitz könnten in Frage kommen
Nur bestimmte Wirtsgesteine sind für die Lagerung des Mülls geeignet. Konkret untersucht werden Salz-, Ton- und kristalline Formationen. Zu letzteren gehören auch die Granitvorkommen, wie sie in Mitteldeutschland im Erzgebirge und in der Lausitz vorkommen.

Bereits in der Vergangenheit haben Experten und Politiker über Granitformationen als mögliche Lagerstätten diskutiert, diese Vorschläge aber immer wieder verworfen, da dieses Gestein leicht durchlässig für Wasser ist und der Müll daher mit zusätzlichen Barrieren gesichert werden müsste.

www.mdr.de/wissen/umwelt/endlagerstandorte-mitteldeutschland-100.html


Standortsuche Atommüll-Endlager in Schleswig-Holstein:
Sterup – „besser geeignet als Gorleben“

Wohin mit dem hochradioaktiven Atommüll, dessen dauerhaft sichere Lagerung bis heute ungeklärt ist? Das neue Standortauswahlverfahren ist gerade angelaufen und zunächst sollen alle möglichen Regionen in fast ganz Deutschland entlang von Ausschluss- und Mindestkriterien untersucht werden. In vielen Regionen, die nach alten Karten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe möglicherweise in Frage kommen, werden Behörden und BürgerInnen aufmerksam.

umweltfairaendern.de/2017/09/standortsuche-atommuell-endlager-in-schleswig-holstein-sterup-besser-geeignet-als-gorleben/


dazu gibt es eine Veranstaltung mit Jochen Stay:

der Verein „ByeByeBiblis – Energiewende in der Region e.V.“ lädt zu einer interessanten Veranstaltung ein.
Donnerstag, 2. November, 19:30 Uhr
Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen, Clubraum 5 (Fichtestr. 50)
Der Referent, Jochen Stay, ist Sprecher von .ausgestrahlt und international bekannt. Gerade hat man ihm den International Nuclear Free Award verliehen. Er wird die Atommüll-Problematik intensiv beleuchten.

„Fässer ohne Boden - Atommüll-Kommission am Ende - Konflikte ungelöst.“

Strahlende FässerDer Verein, "ByeByeBiblis-Energiwende in der Region" lädt am Donnerstag, 2. November 2017 zu folgender Informationsveranstaltung in den Clubraum 5 der Dreieicher Bürgerhäuser ein:Der Atomausstieg ist hierzulande zwar formal beschlossen – doch bis 2022 wird weiterhin Tag für Tag radioaktiver Abfall produziert, dessen Verbleib völlig ungeklärt ist. Wie es derzeit aussieht, ist Deutschland sogar noch auf Jahre hinaus zweit-größter Atomstrom- und damit auch Atommüll-Produzent der EU. Die Projekte für tiefengeologische Atommüll-Lager wie Gorleben, Morsleben und Asse sind gescheitert.

Im März 2017 beschloss der Bundestag ein neues Standortauswahlgesetz (StandAG), das Kriterien für die Suche nach einem langfristigen Lagerplatz für hochradioaktiven Müll festschreibt. Die Mängel in diesem Gesetz sind zahlreich. Die Chance auf einen Neuanfang mit echter Mitbestimmung für die betroffenen Bürger*innen wurde vertan. Wie lässt sich ein breiter gesellschaftlicher Diskurs dazu organisieren?

Jochen StayJochen Stay wird zu dieser und weiteren brennenden Fragen Stellung beziehen und diskutieren. Der Sprecher der bundes-weiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt engagiert sich seit etwa 30 Jahren gegen Atomtransporte und unsichere Atommüll-Lagerung.

Mit seinen Erfahrungen und Einschätzungen macht Jochen Stay Mut, sich in die Atommüll-Debatte aktiv einzumischen.

 Greenpeace lässt es in Cattenom krachen

Aktivisten von Greenpeace sind am Donnerstagmorgen in das Atomkraftwerk eingedrungen. Dann machten sie mit einem Feuerwerk auf sich aufmerksam.

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Kann man einfach so in ein Atomkraftwerk gelangen? Anscheinend schon. 15 Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace ist es am Donnerstagmorgen gelungen, in das AKW Cattenom einzudringen. Gegen 5.30 Uhr zündeten sie ein Feuerwerk, um auf die Missstände in der Anlage aufmerksam zu machen. Die Aktion ging in der Nähe der «Piscine» über die Bühne, wo abgebrannte Brennstäbe gelagert werden. Der Coup «weist auf den fehlenden Schutz der empfindlichsten Teile der Anlage hin», erklärt Greanpeace in einer Stellungnahme, in welcher «die Anfälligkeit und Zugänglichkeit der Gebäude» angeprangert wird.

www.lessentiel.lu/de/news/grossregion/story/27530362