FUKUSHIMA MAHNT: ALLE AKWS ABSCHALTEN


Die Chefin der "grünen" Atomaufsicht Priska Hinz Hand in Hand mit dem RWE-Chef in Biblis Kemmeter. Sinnfälliger könnte das Schmierenspiel: -Energiekonzern RWE Hand in Hand mit dem Atomstaat- nicht in Szene gesetzt werden:

Ziele dieser vertrauensvollen Zusammenarbeit sind:

- geräuschlose und damit von der Bevölkerung ungestörte Abwicklung des Abrisses;
- möglichst kostengünstiger Abriss des AKW Biblis mit minimiertem Technikeinsatz;
- weitere zusätzliche Genehmigungen ohne jede Öffentlichkeitsbeteiligung beantragen & genehmigen;
- weitgehende Entsorgung von "freigemessenem" strahlenden Atommüll auf die Deponien des Landes.
- Übertragung der Zwischenlager (Hochradioaktiven Atommüll/Castoren & mittelradioaktiven Atommüll aus dem Abriss/z.B. kontaminierte Abwässer) in staatliche Regie und eventuelle Rückvergabe an RWE.

... und die Presse macht dieses Theater gerne mit und berichtet "neutral":

Startschuss für Rückbau

Ministerin Priska Hinz in Biblis

Gestern Morgen fiel der offizielle Startschuss für den Rückbau des Bibliser Atomkraftwerks. Hessens Umweltministerin Priska Hinz sprach von einem "historischen Moment". Mit der symbolischen Demontage einer Pumpe wurde das Mega-Projekt gestartet.

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-thema-des-tages-startschuss-fuer-rueckbau-_arid,1083224.html

AKW-Abbau in Biblis offiziell gestartet

Jetzt geht's los. Nun ja, eigentlich ist es schon losgegangen. Aber jetzt geht es noch einmal los, weil Umweltministerin Priska Hinz (Grüne), ihre Freude über dieses Ereignis mit der ganzen Welt - oder wenigstens den Bürgern Hessens - teilen will. Also ist der 19. Juli zu dem Tag erklärt worden, an dem der Rückbau des Atomkraftwerks Biblis offiziell beginnt.

http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/biblis/akw-abbau-in-biblis-offiziell-gestartet_18049775.htm

wie ein "Atomstaat" funktioniert, sieht man oft besser aus der Ferne, so wie man Berge in ihrer ganzen Pracht nur in gehörigem Abstand erfassen kann. Wiedezulassung von landwirtschaftlichen Nutzflächen, Zwangs-Rücksiedelung der betroffenen Bevölkerung ... und nun Entsorgung auf billig.

Wir kennen das natürlich auch bei uns: Castortransporte, Freimessung, "Rückbau für lau" - nur haben wir eine "grüne Partei" die all das verschleiert und mit trägt.

Ein Kommentar:


"Ein gutes Beispiel, wie unter der Decke idiotischer, weil völlig folgenloser Klimadiskussionen, G20-Gipfelbrandsätzen und imperial motivierter UNO-Interventionen der zentrale ökologische Brennpunkt, die nie enden wollende Katastrophe von Fukushima, unter den Teppich gekehrt wurde. Den japanischen Amigos von Tepco darf nichts passieren, sie stehen außerhalb jeder Gesetzlichkeit. Jetzt geschieht, was ich vor Jahren exakt so vorausgesehen habe: das sorgfältig akkumulierte radioaktiv verseuchte Notkühlwasser der im Tsunami havarierten Reaktoren wird jetzt "äußerst sorgfältig ins Meer geleitet". Wohin auch sonst! Ein bisschen Krebsgeschwür gefällig, statt leckerer Krebse?"

Betreiber will radioaktives Tritium ins Meer ablassen

Der Tepco-Konzern erklärte, das Isotop stelle nur ein geringes Risiko für die menschliche Gesundheit dar. Auch andere Atomkraftwerke würden routinemäßig tritium-haltiges Wasser ins Meer ablassen. In Fukushima war es im März 2011 nach einem Erdbeben und einem Tsunami zu Kernschmelzen in drei Reaktoren gekommen. Große Grund- und Kühlwassermengen sind verstrahlt. Auf dem Gelände der Atomruine stehen zahlreiche Tanks, in denen das kontaminierte Wasser gelagert wird.

www.deutschlandfunk.de/akw-fukushima-betreiber-will-radioaktives-tritium-ins-meer.1939.de.html?drn%3Anews_id=768394

in Gottes Hand